{"id":113259,"date":"2024-08-16T10:00:00","date_gmt":"2024-08-16T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/?p=113259"},"modified":"2025-04-23T11:10:55","modified_gmt":"2025-04-23T09:10:55","slug":"beruehmte-bergsteiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/beruehmte-bergsteiger\/","title":{"rendered":"Ber\u00fchmte Bergsteiger"},"content":{"rendered":"\n<p>Extrembergsteigen ist eine der <strong>anspruchsvollsten und gef\u00e4hrlichsten Sportarten der Welt<\/strong>. In diesem Text m\u00f6chten wir Euch neun Menschen vorstellen, die diese Gefahren nicht gescheut haben und durch ihre Leistungen am Berg zu Pionieren und Vorbildern des Sports geworden sind. Hier kommt unsere <strong>Liste neun ber\u00fchmter Bergsteiger<\/strong> und ihre faszinierenden Geschichten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Geislergruppe-Villnoesstal_bearbeitet.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Geislergruppe-Villnoesstal_bearbeitet.jpg\" alt=\"Geislergruppe Villn\u00f6\u00dftal, Herkunftsort des ber\u00fchmten Bergsteigers Reinhold Messner\" class=\"wp-image-113385\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Geislergruppe-Villnoesstal_bearbeitet.jpg 1280w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Geislergruppe-Villnoesstal_bearbeitet-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Geislergruppe-Villnoesstal_bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick auf die Geislergruppe im Villn\u00f6\u00dftal &#8211; hier wuchs der ber\u00fchmte Bergsteiger auf und erlernte das Klettern<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-reinhold-messner-1944\">Reinhold Messner (*1944)<\/h2>\n\n\n\n<p>In einer Liste ber\u00fchmter Bergsteiger darf Reinhold Messner nat\u00fcrlich nicht fehlen. Er ist der wohl<strong> popul\u00e4rste Bergsteiger \u00fcberhaupt<\/strong>. Messner gilt als Pionier des modernen Extrembergsports, denn seine damals neue Art des Bergsteigens<strong> revolutionierte die Szene<\/strong> f\u00fcr immer. Anstatt die Achttausender dieser Erde in einer gro\u00dfen Expeditionsgruppe zu erobern, bezwang er viele der h\u00f6chsten Gipfel der Erde im anspruchsvollen aber deutlich kosteng\u00fcnstigeren <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpinstil\">Alpinstil<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit Peter Habeler f\u00fchrte er 1978 die erste <strong>Besteigung des Mount Everest ohne k\u00fcnstlichen Sauerstoff<\/strong> durch. Sie schrieben damit nicht nur Bergsport-Geschichte, sondern schufen <strong>neue medizinische Fakten<\/strong>. Denn viele \u00c4rzte sagten Messner und Habeler im Vorfeld der Unternehmung voraus, sie w\u00fcrden ab einer H\u00f6he von 8.500 Metern ohne k\u00fcnstlichen Sauerstoff entweder<strong> wahnsinnig werden oder umgehend sterben<\/strong>, das war die anerkannte Meinung der Zeit. Die beiden trotzten diesen unsch\u00f6nen Aussichten und gingen ohne Sauerstoff los, der Rest ist Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Seinen wohl <strong>spektakul\u00e4rsten Rekord<\/strong> vollendete Messner im Oktober 1986. Er bestieg mit dem Lhotse als erster Mensch <strong>seinen viertzehnten und letzten Achttausender<\/strong>. Das Gipfelrennen zwischen Messner und der polnischen Bergsteiger-Legende Jerzy Kukuczka, der zu diesem Zeitpunkt 11 der 14 Achttausender erklommen hatte, war somit entschieden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Lhotse_bearbeitet.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Lhotse_bearbeitet.jpg\" alt=\"Blick auf den Gipfel des Lhotse, letzter 8000er des ber\u00fchmten Bergsteigers Reinhold Messner\" class=\"wp-image-113429\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Lhotse_bearbeitet.jpg 1280w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Lhotse_bearbeitet-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Lhotse_bearbeitet-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Lhotse war Messners 14. und letzter 8000er<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-leben-nach-den-8000ern\">Das Leben nach den 8000ern<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach diesem Erfolg verlagerten sich Messners Abenteuer immer mehr <strong>von der Vertikale in die Horizontale<\/strong>. Er durchquerte beispielsweise die W\u00fcste Gobi, die Antarktis und das K\u00f6nigreich Buthan zu Fu\u00df und legte dabei viele tausend Kilometer zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur als Extremsportler hat sich Reinhold Messner hervorgetan: In seinen weit \u00fcber <strong>50 handgeschriebenen B\u00fcchern<\/strong> verarbeitetet er Reiseerlebnisse, setzt sich mit fernen Kulturen auseinander, und wagt sich des \u00d6fteren selbst in philosophische Gefilde. Auch politisch ist Messner engagiert. Er setzt sich seit den 1980ern<strong> aktiv f\u00fcr den Klimaschutz<\/strong> ein und sa\u00df <strong>von 1999 bis 2004 sogar im Europ\u00e4ischen Parlament<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil das alles noch nicht genug ist, begann Messner in den fr\u00fchen 2000er-Jahren mit der Realisierung eines <strong>gro\u00dfen Museumsprojektes<\/strong>; dem <a href=\"https:\/\/www.messner-mountain-museum.it\/\">Messner Mountain Museum<\/a> . An sechs au\u00dfergew\u00f6hnlichen Standorten in S\u00fcdtirol und Belluno besch\u00e4ftigen sich die Museen mit <strong>allem rund ums Thema Berg<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schon zu Lebzeiten gilt Reinhold Messner als Legende<\/strong>. Kaum ein anderer hat so viel im Bereich des Alpinimus erreicht, geschweige denn so viel f\u00fcr ihn getan wie er. Ganz zurecht ist er deswegen in dieser Liste der ber\u00fchmtesten Bergsteiger vertreten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-messners-grosste-bergsportliche-leistungen\">Messners gr\u00f6\u00dfte bergsportliche Leistungen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1970-1986<\/strong>: Besteigung aller 14 Achttausender als erster Mensch (ohne k\u00fcnstlichen Sauerstoff)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1975<\/strong>: Erste Besteigung eines Achttausenders im Alpinstil (Gasherbrum I)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1978<\/strong>: Erste Besteigung des Mount Everest ohne k\u00fcnstlichen Sauerstoff (mit Peter Habeler)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1978<\/strong>: Erste Solo-Besteigung eines Achttausenders (Nanga Parbat)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1982<\/strong>: Besteigung von drei Achttausendern binnen eines Jahres als erster Mensch (Kangchendz\u00f6nga, Gasherbrum II, Broad Peak)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1984<\/strong>: Bisher einzige \u00dcberschreitung zweier Achttausender in einem Zug (Gasherbrum I und II)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>2022 durften wir <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/reinhold-messner-interview\/\">ein Gespr\u00e4ch mit Reinhold Messner<\/a> f\u00fchren. Schaut doch mal ins Video-Interview rein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ueli-steck-1976-2017\">Ueli Steck (*1976; \u2020 2017)<\/h2>\n\n\n\n<p>Ueli Steck gilt als einer der ber\u00fchmtesten Bergsteiger aller Zeiten. <strong>\u201eThe Swiss Machine\u201c<\/strong> wie man ihn auch nannte, war aufgrund seiner <strong>unwiderstehlichen Geschwindigkeit<\/strong> am Berg weltber\u00fchmt. Er h\u00e4lt mehrere Geschwindigkeitsrekorde im Felswandklettern und schaffte spektakul\u00e4re Erstbegehungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen hat f\u00fcr ihn alles im Alter von 12 Jahren. W\u00e4hrend seine <strong>Br\u00fcder lieber Eishockey<\/strong> spielten, <strong>interessierte<\/strong> sich der kleine Ueli als <strong>einziger in seiner Familie f\u00fcrs Bergsteigen<\/strong>. Mit 18 Jahren dann durchstieg er das erste Mal die ber\u00fchmte Eiger Nordwand und den Bonatti-Pfeiler.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ubung-macht-den-meister\">\u00dcbung macht den Meister<\/h3>\n\n\n\n<p>Stecks <strong>Trainingsdisziplin war au\u00dfergew\u00f6hnlich<\/strong>; es verging kaum ein Tag, an dem er nicht versuchte, ein besserer Alpinsportler zu werden. Das Klettern und die Berge waren sein Leben, wie er einst selbst sagte. Und das sollte sich auszahlen. Durch die medienwirksame und erfolgreiche Unternehmung, die Nordw\u00e4nde von Eiger, M\u00f6nch und Jungfrau zu durchsteigen, <strong>machte er sich 2004 einen Namen und lockte gro\u00dfe Sponsoren an<\/strong>. F\u00fcr die Erstbegehung der Tengkangpoche-Nordwand 2008 erhielt er gemeinsam mit Simon Anthamatten den Piolet d\u00b4Or, eine Art Oscar f\u00fcr Bergsteiger.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier seine gr\u00f6\u00dften Leistungen am Berg bis 2015:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>2006<\/strong>:&nbsp; Erstdurchsteigung der Nordwand des Gasherbrum II<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2008<\/strong>:&nbsp; Erstbegehung Tengkangpoche-Nordwand\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auszeichnung mit dem Piolet d\u00b4Or 2009<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2013<\/strong>: Erste Solo-Begehung der Annapurna-S\u00fcdwand\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auszeichnung mit dem Piolet d\u00b4Or 2014<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2015<\/strong>: Mit 2h 22m 50s Geschwindigkeitsrekord f\u00fcr das Besteigen der Eiger Nordwand<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2015<\/strong>: Besteigung aller 82 Viertausender der Alpen in 61 Tagen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1-1500x698.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"698\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1-1500x698.jpg\" alt=\"Annapurna S\u00fcdwand, der ber\u00fchmte Bergsteiger Ueli Steck durchstieg sie erstmals allein\" class=\"wp-image-113337\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1-1500x698.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1-300x140.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1-768x358.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1-1536x715.jpg 1536w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/16082024_Annapurna-Suedwand_bearbeitet-1.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die gewaltige S\u00fcdwand des Annapurna wurde 2013 von Steck erstmals alleine bezwungen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Im Jahr 2017<\/strong> wollte sich Steck <strong>mit einem letzten Mammutprojekt<\/strong> von der Extremkletterei verabschieden: Sein Ziel war die \u00dcberschreitung von Everest und Lhotse in einem Zug, also eine <strong>8000er-Doppel\u00fcberschreitung<\/strong>. Lediglich Reinhold Messner und Hans Kammerlander haben das bisher geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Vorbereitung auf dieses gewaltige Vorhaben <strong>verungl\u00fcckte Ueli Steck am 30. April 2017 bei einer Trainingsbegehung am Nuptse<\/strong> unweit des Mount Everest. Sein \u00fcberraschender Tod l\u00f6ste weltweit gro\u00dfe Best\u00fcrzung aus. Doch er wird der Nachwelt als einer der ganz gro\u00dfen Bergsportler in Erinnerung bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-walter-bonatti-1930-2011\">Walter Bonatti (* 1930; \u2020 2011)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Walter Bonatti<\/strong> wurde 1930 in Bergamo geboren und hatte<strong> lange Zeit nichts mit dem Bergsteigen am Hut<\/strong>. Bis zu seinem 18. Lebensjahr galt seine Leidenschaft dem Turnen und der Gymnastik. Erst Ende der 1940er Jahre begann er mit ersten Klettertouren und machte durch <strong>aufsehenerregende Erfolge schnell auf sich aufmerksam<\/strong>. Er durchstieg als erster Mensch die S\u00fcdwand des Croz Dell\u2019Altissimo (oberer 5. Schwierigkeitsgrad), was f\u00fcr die damalige Zeit einen Meilenstein darstellte. 1951 gelang ihm zusammen mit Luciano Ghigo die <strong>Erstbegehung der 400 Meter hohen Ostwand des Grand Capucin<\/strong>, und im Winter 1953 durchstieg er spektakul\u00e4r <strong>alle drei Nordw\u00e4nde der Drei Zinnen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Bonatti mauserte sich innerhalb weniger Jahre zum besten und ber\u00fchmtesten Bergsteiger seiner Zeit. Einige Kenner bezeichneten ihn auch als den <strong>letzten gro\u00dfen \u201eKlassischen Bergsteiger\u201c<\/strong>, der das Klettern am Fels und im Eis auf seinen Touren nicht separierte, sondern als Einheit betrieb.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-drama-am-k2-und-die-zeit-danach\">Das Drama am K2 und die Zeit danach<\/h3>\n\n\n\n<p>1954 war Bonatti Teil der<strong> umstrittenen italienischen K2-Expedition<\/strong>, bei der die Erstbesteigung des zweith\u00f6chsten Berges der Erde gelang. Bonatti selbst musste jedoch auf einen Gipfelerfolg verzichten. Dass er lebend von dieser Expedition zur\u00fcckkehrte, glich einem Wunder. Eine ausf\u00fchrliche <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?t=124&amp;v=ec5hM3YdCEA&amp;feature=youtu.be\">Beschreibung der Ereignisse auf dem K2<\/a> findet ihr hier.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Matterhorn-Nordwand_original.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Matterhorn-Nordwand_original.jpg\" alt=\"Nordwand Matterhorn\" class=\"wp-image-113349\" style=\"width:400px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Matterhorn-Nordwand_original.jpg 1280w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Matterhorn-Nordwand_original-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Matterhorn-Nordwand_original-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">An der Nordwand des Matterhorns (rechts, schneebedeckt) schrieb der ber\u00fchmte Bergsteiger Bonatti Geschichte<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach dieser Expedition konzentrierte sich Bonatti <strong>zunehmend auf Alleing\u00e4nge<\/strong>. Seine sechst\u00e4gige Solo-Begehung des S\u00fcdwestpfeilers des <strong>Petit Dru im Jahr 1955<\/strong> gilt als ein Markstein in der Alpingeschichte, weshalb der Pfeiler heutzutage auch Bonattipfeiler genannt wird. 1958 wagte sich Bonatti erneut mit einer italienischen Expeditionstruppe ins Karakorum-Gebirge an den unbestiegenen <strong>Gasherbrum IV<\/strong> (7.932 m). Auch dieses Vorhaben beendete Bonatti erfolgreich. Die vom Team eingeschlagene Route \u00fcber den Nordostgrat gilt als \u00e4u\u00dferst anspruchsvoll und wurde bis heute nicht wiederholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine professionelle Alpinistenkarriere beendete Bonatti 1965 mit einem Paukenschlag. Vom 19. bis 22. Februar erschloss er vollst\u00e4ndig allein eine <strong>neue Route durch die 1.200 m hohe Nordwand des Matterhorns<\/strong> und meisterte damit das erste Wintersolo an einer der drei gro\u00dfen Nordw\u00e4nde der Alpen. Nach dieser letzten gro\u00dfen Tour widmete sich Bonatti der Naturfotografie, bereiste als Reisejournalist die entlegensten Orte der Erde und schrieb zahlreiche B\u00fccher.<\/p>\n\n\n\n<p>2011 starb Bonatti <strong>im Alter von 81 Jahren<\/strong> in Rom als einer der ber\u00fchmtesten Bergsteiger aller Zeiten. Durch seine bahnbrechenden Leistungen am Berg und seine <strong>vorbildhafte Einstellung zum Alpinismus und zum Naturschutz<\/strong> machte er sich weit \u00fcber die Grenzen der Bergsport-Gemeinschaft unsterblich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bonattis-grosste-leistungen\">Bonattis gr\u00f6\u00dfte Leistungen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1951<\/strong>: Erstdurchsteigung der Ostwand des Grand Capucin<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Winter 1953<\/strong>: Durchsteigung aller drei Nordw\u00e4nde der Drei Zinnen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1954<\/strong>: Teil der italienischen K2-Expedition<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1955<\/strong>: Solo-Begehung des S\u00fcdwestpfeilers des Petit Dru (Bonattipfeiler)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1958<\/strong>: Erstbesteigung des Gasherbrum IV<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Winter 1965<\/strong>: Erste Solo-Winterdurchsteigung der Matterhorn-Nordwand<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2009<\/strong>: Auszeichnung mit dem Piolet d\u2019Or f\u00fcr sein Lebenswerk<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hermann-buhl-1924-1957\">Hermann Buhl (* 1924; \u2020 1957)<\/h2>\n\n\n\n<p>Der \u00f6sterreichische Alpinist Hermann Buhl wurde 1924 in Innsbruck geboren und wuchs dort in armen Verh\u00e4ltnissen auf. Buhl brachte sich das Klettern in den Bergen der Tuxer Alpen, des Karwendel oder des Kaisergebirges praktisch selbst bei. Sein <strong>Talent und unb\u00e4ndiger Wille<\/strong> lie\u00dfen ihn \u00fcber die Jahre zu einem der besten Alpinisten seiner Zeit avancieren. Seine Paradedisziplin war hierbei das herausfordernde <strong>Winterbergsteigen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte er nun auch Geld f\u00fcr Reisen in die Westalpen oder die Dolomiten auf. Seine Erfolge in dieser Zeit umfassten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die erste Winterbegehung der Marmolada-S\u00fcdwestwand<\/li>\n\n\n\n<li>die Erst\u00fcberschreitung der Aiguilles Chamonix<\/li>\n\n\n\n<li>die Erstbesteigung der Maukspitzen-Westwand<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Buhl kletterte <strong>viel im Alleingang<\/strong> und entwickelte sich am Berg \u00fcber die Jahre zu einem <strong>gro\u00dfen Individualisten<\/strong>. Diese oft aneckende und schwierige Charaktereigenschaft sollte ihm bei einer der gr\u00f6\u00dften Leistungen des modernen Alpinismus behilflich sein: der Erstbesteigung des Nanga Parbat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-einzelganger-bezwingt-den-nanga-parbat\">Der Einzelg\u00e4nger bezwingt den Nanga Parbat<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1-1500x1124.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"1124\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1-1500x1124.jpg\" alt=\"Nanga Parbat Gipfel\" class=\"wp-image-113370\" style=\"width:400px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1-1500x1124.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1-1536x1151.jpg 1536w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Nanga-Parbat_bearbeitet-1.jpg 1805w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Nanga Parbat  &#8211; er lie\u00df Hermann Buhl 1953 erstmals gew\u00e4hren<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Im Sommer 1953<\/strong> wagte sich abermals eine deutsche Expeditionstruppe an den Nackten Berg. Die Expedition kam aufgrund schlechter Wetterverh\u00e4ltnisse auf 6.900 Meter zum Stocken, und Buhl sah seine Chance auf einen Gipfelerfolg schwinden. Deshalb brach er am 03. Juli 1953 um 2 Uhr allein auf und stand nach einem 17-st\u00fcndigen, waghalsigen Gewaltmarsch <strong>als erster Mensch auf dem 8.125 m hohen Gipfel des sogenannten &#171;Schicksalsberg der Deutschen&#187;<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass er auch den Abstieg zu Lager V nahezu unbeschadet \u00fcberstand, hatte er nicht nur seiner exorbitanten Leidensf\u00e4higkeit zu verdanken. W\u00e4hrend seines Alleingangs <strong>putschte<\/strong> sich Buhl immer wieder <strong>mit Pervitin<\/strong> (&#171;Crystal Meth&#187;) auf. Zudem waren die Wetterverh\u00e4ltnisse an diesen zwei Tagen \u00fcberraschend gut, der einzige Grund, warum Buhl ein <strong>ungesch\u00fctztes Stehbiwak<\/strong> auf 8.000 Metern \u00fcberleben konnte. Nichtsdestotrotz machte er sich mit dieser Pionierleistung in seiner Heimat einen Namen als ber\u00fchmter Bergsteiger. Er wurde 1953 zum \u00f6sterreichischen <strong>Sportler des Jahres<\/strong> gek\u00fcrt und reiste f\u00fcr Expeditionsvortr\u00e4ge durch ganz Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>Buhls Gipfelhunger war mit diesem Erfolg jedoch nicht gestillt. <strong>1957<\/strong> gelang ihm gemeinsam mit Kurt Diemberger, Fritz Wintersteller und Markus Schmuck die <strong>erstmalige Besteigung des 8.051 m hohen Broad Peak<\/strong>. Bemerkenswert hierbei war auch die Art und Weise der Besteigung. Die vier Bergsteiger wandten eine Art<strong> Pr\u00e4-Alpinstil<\/strong> an, indem sie die Route am Berg selbst vorbereiteten und im Vergleich zu gro\u00dfen Expeditionen mit nur wenig Gep\u00e4ck auskamen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-fruhe-tod\">Der fr\u00fche Tod<\/h3>\n\n\n\n<p>Ende Juni 1957 versuchte Buhl mit Diemberger, die 7.668 m hohe <strong>Chogolisa<\/strong> zu erklimmen. Die beiden mussten auf 7.300 m H\u00f6he aufgrund schlechten Wetters umkehren. Buhl verlor beim Stapfen durch den Schnee die Orientierung, lief auf eine unerkannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wechte\">Wechte<\/a> und <strong>st\u00fcrzte mit dieser in die Tiefe<\/strong>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Waechte-Koenigsspitze_original.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Waechte-Koenigsspitze_original.jpg\" alt=\"Wechte auf dem Gipfelgrat der K\u00f6nigsspitze\" class=\"wp-image-113405\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Waechte-Koenigsspitze_original.jpg 1280w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Waechte-Koenigsspitze_original-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Waechte-Koenigsspitze_original-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beispiel einer Wechte am Gipfelgrat der K\u00f6nigsspitze<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mit nur 32 Jahren starb Buhl als <strong>begabtester Bergsteiger seiner Zeit <\/strong>und als einer der besten Alpinsportler \u00fcberhaupt. Er ebnete mit seinen Grenzg\u00e4ngen, die stets zwischen <strong>Genie und Wahnsinn <\/strong>lagen, den Weg f\u00fcr die Generation um Reinhold Messner und den modernen Alpinismus. So verewigte sich Hermann Buhl mit seinen Leistungen in den Geschichtsb\u00fcchern der Extrembergsteiger als <strong>Legende<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-buhls-grosste-leistungen-und-erfolge\">Buhls gr\u00f6\u00dfte Leistungen und Erfolge:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Erste Winterbegehung der Marmolada-S\u00fcdwestwand<\/li>\n\n\n\n<li>Erst\u00fcberschreitung der Aiguilles Chamonix<\/li>\n\n\n\n<li>Erstbesteigung der Maukspitzen-Westwand<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1952<\/strong>: Erste Solo-Begehung der NO-Wand des Piz Badile<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1953<\/strong>: Solo-Winterbegehung der Ostwand des Watzmanns (nachts)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1953<\/strong>: Erstbesteigung des Nanga Parbat (8.125 m)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1953<\/strong>: \u00d6sterreichs Sportler des Jahres<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1957<\/strong>: Erstbesteigung des Broad Peak (8.051 m)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-jerzy-kukuczka-1948-1989\">Jerzy Kukuczka (* 1948; \u2020 1989)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDu bist nicht der Zweite, Du bist der Gr\u00f6\u00dfte!<\/strong>\u201c Diese anerkennende Botschaft lie\u00df Reinhold Messner dem polnischen Bergsteiger Jerzy Kukuczka im Oktober 1987 per Telegramm zukommen. Was hatte es damit auf sich? Der Reihe nach:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Beskiden_bearbeitet-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Beskiden_bearbeitet-edited.jpg\" alt=\"Beskiden Babia Gora\" class=\"wp-image-113441\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Beskiden_bearbeitet-edited.jpg 960w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Beskiden_bearbeitet-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Beskiden_bearbeitet-edited-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In den heimischen Beskiden lernte der ber\u00fchmte Bergsteiger Kukuczka das Klettern<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Jerzy Kukuczka kam 1948 im polnischen Katowice zur Welt. Er lebte dort in armen Verh\u00e4ltnissen, und den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Freizeit verbrachte der junge Pole mit <strong>Gewichtheben<\/strong>. Erst als sein Arzt ihm empfahl, dieses Hobby aufzugeben, wandte er sich dem <strong>Alpinismus<\/strong> zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 17 Jahren kletterte Kukuczka erstmals am Fels. Es war <strong>Liebe auf den ersten Blick<\/strong> und der Beginn einer gro\u00dfen Karriere. Diese nahm ihren Lauf in den heimischen Beskiden, einem Gebirgszug der Westkarpaten. Dort trainierte Kukuczka unter teils <strong>widrigsten Wetterbedingungen <\/strong>und qualifizierte sich so f\u00fcr westalpine und au\u00dfereurop\u00e4ische Touren. Ohne die <strong>finanzielle Unterst\u00fctzung<\/strong> von seinem Bergverein w\u00e4ren diese Reisen f\u00fcr den oft klammen Kukuczka jedoch nicht denkbar gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und er wusste diese finanzielle Zuwendung zu nutzen: 1973 gelang ihm mit zwei Kletterkollegen eine neue Route an der ber\u00fchmten Nordwand des <strong>Petit Dru<\/strong>. 1974 reiste er nach Nordamerika, wo ihm die Besteigung des gef\u00e4hrlichen <strong>Denalis <\/strong>(6.190 m) gelang. Auf seiner Hochzeitsreise (!) 1975 gl\u00fcckte ihm eine neue Durchstiegsroute an der 1.200 m hohen <strong>Nordwand der Grand Jorasses<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hoch-hinaus-im-himalaya\">Hoch hinaus im Himalaya<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1707\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited.jpg\" alt=\"K2\" class=\"wp-image-113456\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited.jpg 1707w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited-1500x1125.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_K2_bearbeitet-edited-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1707px) 100vw, 1707px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kukuczka durchstieg erstmals die S\u00fcdwand des K2<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1977 entdeckte Kukuczka die <strong>Riesen des Himalayas<\/strong> f\u00fcr sich, und diese Entdeckung sollte historische Ausma\u00dfe annehmen. Obwohl ihm in diesem Jahr die Besteigung des Nanga Parbat verwehrt blieb, folgten in den n\u00e4chsten Jahren umso mehr Erfolge. Kukuczka bestieg <strong>als zweiter Mensch hinter Reinhold Messner alle 14 Achttausender der Erde<\/strong>. Dabei er\u00f6ffnete er auf seinen 14 Touren neun neue, teils hochschwierige Routen. F\u00fcnf Besteigungen f\u00fchrte er im anspruchsvollen Alpinstil durch, und vier Gipfel erklomm er im Winter. Seine Route \u00fcber die S\u00fcdwand des K2 gilt als eine der schwierigsten Routen auf einem Achttausender und wurde bis heute nicht wiederholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner angespannten finanziellen Situation musste er sich oft mit <strong>einfachstem Equipment<\/strong> durchschlagen und legte immer wieder ein hohes Ma\u00df an <strong>Kreativit\u00e4t<\/strong> an den Tag, um die Gipfel zu erreichen. Kukuczka erreichte seinen letzten 8000er-Gipfel ein knappes Jahr nach Reinhold Messner. Dieser zollte dem polnischen Ausnahmek\u00f6nner mit dem einleitenden Zitat jedoch geb\u00fchrenden Respekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kukuczka starb 1989 beim Versuch der Erstbesteigung der Lhotse-S\u00fcdwand durch ein <strong>gerissenes Second-Hand-Seil<\/strong>, das er g\u00fcnstig auf einem Markt in Kathmandu erworben hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Einfallsreichtum, seine <strong>Leidensf\u00e4higkeit und seine unnachahmlichen Erfolge <\/strong>machten ihn zu einem der besten und ber\u00fchmtesten Bergsteiger aller Zeiten. Hier eine Auflistung seiner gr\u00f6\u00dften Erfolge:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1973<\/strong>: Neue Route an der Nordwand der Petit Dru<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1974<\/strong>: Besteigung des Denali (6.190 m)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1975<\/strong>: Neue Route an der Nordwand der Grand Jorasses<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1979-1987<\/strong>: Besteigung aller 14 Achttausender<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1985-1987<\/strong>: Erste Winterbesteigungen des Dhaulagiri (8.167 m), des Kangchendz\u00f6nga (8.586 m) und des Annapurna I (8.091 m)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-david-lama-1990-2019\">David Lama (* 1990; \u2020 2019)<\/h2>\n\n\n\n<p>David Lama wurde 1990 in Innsbruck als Sohn eines nepalesischen Bergf\u00fchrers und einer Innsbruckerin geboren. Schon in jungen Jahren entdeckte Peter Habeler sein <strong>au\u00dfergew\u00f6hnliches Klettertalent<\/strong>, und bald galt er als echtes Wunderkind in der Kletterszene. Mit nur acht Jahren nahm Lama an seinem ersten Wettbewerb teil. Ein Jahr sp\u00e4ter gewann er die inoffizielle <strong>\u00d6sterreichische Klettermeisterschaft in der Kinderklasse<\/strong>. Mit zehn Jahren meisterte er erstmals eine Route des <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/schwierigkeitsgrade-klettern-rechner\/\">Schwierigkeitsgrades 8a<\/a> \u2013 noch nie zuvor war ein so junger Kletterer auf einem solchen Niveau unterwegs. In den folgenden Jahren steigerte sich Lama kontinuierlich, sowohl in der Halle als auch am Felsen. Hier sind einige seiner beeindruckendsten Erfolge zwischen 2002 und 2009:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>2002-2005<\/strong>: Sieg in \u00fcber 30 Jugendwettbewerben, darunter\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2x Jugendweltmeister<\/li>\n\n\n\n<li>2x Jugendeuropacupsieger<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2004<\/strong>: Erstbegehung der \u201e7pm JP chaud\u201c im Schwierigkeitsgrad 8c<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2006<\/strong>: Weltcupsieger im Erwachsenenbereich\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sieger im Boulder-Weltcup in Hall<\/li>\n\n\n\n<li>Europameister im Leadklettern<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2007<\/strong>: Europameister im Bouldern<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2008<\/strong>: Gesamtweltcupsieger im Lead- und Boulder-Klettern<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2009<\/strong>: Dritter Platz bei der Weltmeisterschaft im Leadklettern<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-vom-hallenkind-zum-alpinist\">Vom Hallenkind zum Alpinist<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Lama viele dieser Erfolge an der Boulderwand feierte, r\u00fcckten <strong>ab 2008 zunehmend alpine Touren<\/strong> in seinen Fokus. Er unternahm zahlreiche Erstbegehungen in den Alpen, in den Anden und in Kirgisistan. Der spektakul\u00e4rste Erfolg seines Lebens gelang ihm jedoch am <strong>Cerro Torre in Patagonien<\/strong> \u2013 einem der sch\u00f6nsten Gipfel der Erde. Lama tr\u00e4umte davon, die steilen und eisigen Granitw\u00e4nde des Berges als erster Mensch \u00fcberhaupt frei, also <strong>nur mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen, zu erklettern<\/strong>. Der Cerro Torre, bekannt f\u00fcr seine extremen Wetterbedingungen, stellt aber selbst mit Hilfsmitteln eine enorme Herausforderung f\u00fcr jeden Klettersportler dar. Lamas Vorhaben war <strong>an Komplexit\u00e4t und Wagemut also kaum zu \u00fcberbieten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Kampagne 2009\/10 scheiterte noch an einem ungew\u00f6hnlich frostigen und verschneiten Sommer. Doch Lama kehrte 2011 und 2012 mit Peter Ortner nach Patagonien zur\u00fcck. 2011 gelang ihnen der Gipfelerfolg, und <strong>2012 vollendete er die erste freie Begehung der sogenannten Kompressorroute<\/strong> \u2013 ein historischer Erfolg, der im Film \u201e<a href=\"https:\/\/www.david-lama.com\/de\/blog\/cerro-torre-film-on-demand\/\">Cerro Torre- Nicht den Hauch einer Chance<\/a>\u201c verewigt wurde.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Cerro-Torre_original-1-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1537\" height=\"1153\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Cerro-Torre_original-1-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-113522\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Cerro-Torre_original-1-edited.jpg 1537w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Cerro-Torre_original-1-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Cerro-Torre_original-1-edited-1500x1125.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Cerro-Torre_original-1-edited-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1537px) 100vw, 1537px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Cerro Torre ragt rechts wie eine Pfeilspitze in den Himmel<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-lamas-erfolge-nach-dem-cerro-torre\">Lamas Erfolge nach dem Cerro Torre:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>2012<\/strong>: Erste Besteigung der Chogolisa (7.668 m) seit fast 30 Jahren<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2013<\/strong>: Erstbegehung der Route \u201eBird of Prey\u201c an der Ostwand des Mooses Tooth \u2013 eine der schwersten Erstbegehungen des Jahres<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2015<\/strong>: Erstdurchsteigung der selbstentdeckten Route \u201eAvaatara\u201c (9a) in der Baatara Gorge im Libanon<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2017<\/strong>: Besteigung des Ama Dablam (6.812 m)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2018<\/strong>: Erstbesteigung des Lunag Ri (6.907 m) im vierten Versuch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Am 16. April 2019 war Lama mit seinen Freunden Hans-J\u00f6rg Auer und Jess Roskelley <strong>in Kanada am Howse Peak<\/strong> (3.295 m) unterwegs. Die schwierige Aufstiegsroute M-16 zum Gipfel meisterten sie noch, doch w\u00e4hrend des Abstiegs <strong>l\u00f6ste sich eine Lawine<\/strong>, die die drei Ausnahme-Alpinisten unter sich begrub.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Lama nur 29 Jahre alt wurde, gilt er als einer der <strong>gr\u00f6\u00dften Klettersportler und ber\u00fchmtesten Bergsteiger aller Zeiten<\/strong>. Sein Talent, sein Wagemut und seine Leistungen machten ihn zu einem einmaligen Kletterer und Alpinisten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anderl-heckmair-1906-2005\">Anderl Heckmair (* 1906; \u2020 2005)<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch ein deutscher Bergsteiger bekommt seinen Platz in dieser Liste. Und es ist nicht etwa einer der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Huberbuam oder der bekannte Ralf Dujmovits, sondern Anderl Heckmair, einer der \u00e4lteren Vertreter seines Faches.<\/p>\n\n\n\n<p>Heckmair wurde 1906 in M\u00fcnchen geboren und wuchs nach dem Tod seines Vaters in einem Waisenhaus auf. Im Alter von 11 Jahren machte er bei Ferien <strong>in Bad Reichenhall erstmals Bekanntschaft mit der Bergwelt<\/strong>. Diese Bekanntschaft sollte eine lebenslange Liebe entfachen. In den folgenden Jahren unternahm er mit Freunden immer mehr Ausfl\u00fcge in die Berge und verbesserte sein Kletterk\u00f6nnen dabei stetig. Zu seinen Touren z\u00e4hlten die <strong>Nordwand der Gro\u00dfen Zinne und der Walkerpfeiler an den Grand Jorasses<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-projekt-mordwand\">Projekt <em>Mordwand <\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Sein gr\u00f6\u00dftes Kunstst\u00fcck gelang ihm <strong>1938 an der gef\u00e4hrlichen Eiger Nordwand<\/strong>, die bis dahin als un\u00fcberwindbar galt. Heckmair, zu der Zeit einer der besten Alpinisten Europas, wollte den Versuch dennoch wagen. 1937 studierte er mit einem Fernglas m\u00f6gliche Routen an der Wand. Am 21. Juli 1938 griff er die h\u00f6chste Nordflanke der Alpen dann zusammen mit seinem Freund und Kletterpartner Ludwig \u201eWiggerl\u201c V\u00f6rg an. Hier seht ihr <a href=\"https:\/\/www.walter-hoelzler.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/1024px-Heckmair-Route.jpg\">die eingeschlagene Route<\/a> der Seilschaft. Sie waren gut ausgestattet, unter anderem mit <strong>hochmodernen, zw\u00f6lfzackigen <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/steigeisen\/\">Steigeisen<\/a><\/strong>, die das Erklimmen von noch steileren Eisw\u00e4nden erleichterten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-aus-zwei-mach-vier\">Aus zwei mach vier<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Eiger-Nordwand_bearbeitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Eiger-Nordwand_bearbeitet.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-113492\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Eiger-Nordwand_bearbeitet.jpg 960w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Eiger-Nordwand_bearbeitet-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Eiger-Nordwand_bearbeitet-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die m\u00e4chtige Eiger-Nordwand &#8211; hier verbrachte die Seilschaft drei Tage und N\u00e4chte<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gleichzeitig versuchte auch eine \u00f6sterreichische Seilschaft ihr Gl\u00fcck: <strong>Fritz Kasparek und Heinrich Harrer<\/strong> waren jedoch schlechter ausger\u00fcstet und hatten vor allem in den unteren Eisfeldern gro\u00dfe M\u00fchen voranzukommen. Als die beiden Seilschaften am 22. Juli aufeinandertrafen, beschlossen sie schnell, sich zusammenzutun. Der erfahrene <strong>Heckmair \u00fcbernahm die F\u00fchrung<\/strong>. Bis zum Abend erreichten sie die Rampe, zwei Drittel der Wand waren geschafft. Das vor ihnen liegende Drittel war jedoch die eigentliche Herausforderung, da es klettertechnisch <strong>v\u00f6lliges Neuland<\/strong> darstellte. Hier sollten sich Heckmairs Wandstudien aus dem Vorjahr bezahlt machen. Bis zum Mittag des 23. Juli <strong>erreichten sie die sogenannte Spinne<\/strong>, wo sie von einem Unwetter \u00fcberrascht wurden. Mehrere Lawinen prasselten auf sie herab, doch wie durch ein Wunder \u00fcberlebte die Truppe.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag setzten sie ihren Aufstieg trotz <strong>Schneegest\u00f6ber und schlechter Sicht<\/strong> fort. Die Ausstiegsrisse kosteten die ersch\u00f6pfte Seilschaft viel Zeit und Kraft. Gegen Mittag erreichten sie dennoch das Gipfeleisfeld. Am <strong>24. Juli um 15:30 Uhr<\/strong> war die Sensation dann perfekt: Die vier Bergsportler standen auf dem 3.970m hohen Gipfel des Eiger,<strong> sie hatten die Nordwand bezwungen<\/strong>. Nach ihrem Abstieg wurden die vier M\u00e4nner \u00fcberall auf der Welt als Helden gefeiert, die Nationalsozialisten schlachteten diesen Erfolg f\u00fcr Propagandazwecke aus. Doch nichtsdestotrotz hatten sie Geschichte geschrieben. Die eingeschlagene Route wurde nach Heckmair benannt und <strong>gilt heute als Normalroute<\/strong> an der Nordwand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-leben-nach-der-nordwand\">Das Leben nach der Nordwand<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Krieg kletterte Heckmair weiter schwierige Routen und verdiente sein Geld als Bergf\u00fchrer in Oberstdorf. Seine <strong>Abenteuerlust f\u00fchrte ihn um den ganzen Globus<\/strong>. Zudem ver\u00f6ffentlichte er als Autor mehrere B\u00fccher \u00fcber seine Erlebnisse. Selbst im hohen Alter leitete Heckmair F\u00fchrungen und reiste mit seiner Frau Trudl durch Europa. 2005 <strong>starb er im Alter von 98 Jahren<\/strong> in Oberstdorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Heckmair bezeichnete sich selbst als \u201eBergvagabund\u201c, doch er war mehr als das. Durch seine Leistungen <strong>zeigte er der Bergsportwelt neue Grenzen auf<\/strong> und gilt als Pionier seines Fachs. Mit der legend\u00e4ren Erstdurchsteigung der Eiger Nordwand hat er sich unsterblich gemacht und sich seinen Platz in dieser Liste ber\u00fchmter Bergsteiger mehr als verdient.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-edmund-hillary-1919-2008-und-tenzing-norgay-1914-1986\">Edmund Hillary (* 1919; \u2020 2008) und Tenzing Norgay (* 1914; \u2020 1986)<\/h2>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfen soll die Reihe mit dem vielleicht <strong>ber\u00fchmtesten Bergsteiger-Duo<\/strong> \u00fcberhaupt, das am 29. Mai 1953 zusammen erstmals auf dem h\u00f6chsten Gipfel dieser Erde stand \u2013 Edmund Hillary und Tenzing Norgay Sherpa. Der Weg dahin war jedoch lang und steinig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Neuseel\u00e4nder Hillary, ein gelernter Imker, kletterte schon seit vielen Jahren und hatte bereits zwei Jahre Erfahrung im Himalaya gesammelt, als er 1953 auf Tenzing Norgay traf. <strong>Keiner kannte den Everest zu dieser Zeit besser als der Sherpa<\/strong>. Denn f\u00fcr ihn war das bereits die siebte Everest-Expedition. Die meisten Expeditionen begleitete er als Tr\u00e4ger. Ein Jahr zuvor war er jedoch erstmals Gipfelaspirant und erreichte eine H\u00f6he von 8.600 Metern. Das Bezwingen des Everest war f\u00fcr Norgay ein Kindheitstraum.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach anf\u00e4nglichem Beschnuppern wurde beiden schnell klar, dass sie eine sich <strong>perfekt erg\u00e4nzende Seilschaft<\/strong> bilden w\u00fcrden. Ein drahtiger, ehrgeiziger und ganz und gar nicht-britischer Neuseel\u00e4nder mit einem entschlossenen und erfahrenen Sherpa; das passte einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese starke Seilschaft <strong>sollte ihre Chance auf den Gipfel<\/strong> bekommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-eine-chance-auf-ewigkeit\">Eine Chance auf Ewigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Denn <strong>Gipfelteam I <\/strong>bestehend aus Charles Evans und Tom Bourdillon musste nach Erreichen des S\u00fcdgipfels aufgrund von <strong>Problemen mit der Sauerstoffversorgung<\/strong> fr\u00fchzeitig absteigen. Nun sollten Hillary und Norgay ein provisorisches Lager auf 8.500 Meter errichten und von dort aus den zweiten Gipfelangriff starten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer turbulenten Nacht im h\u00f6chsten Zeltplatz der Menschheitsgeschichte stapften die beiden am <strong>29. Mai um 6:30 Uhr bei besten Wetterverh\u00e4ltnissen<\/strong> los. Um 9 Uhr hatten auch sie den S\u00fcdgipfel bezwungen, und auch sie hatten Probleme mit der Sauerstoffversorgung, doch sie gingen weiter. Nach 2 \u00bd weiteren Stunden in der Todeszone und dem <strong>\u00dcberwinden des legend\u00e4ren Hillary Steps<\/strong> standen Tenzing Norgay und Edmund Hillary endlich <strong>auf dem h\u00f6chsten Gipfel der Erde<\/strong> \u2013 historisch. Sie fallen sich \u00fcbergl\u00fccklich in die Arme, schie\u00dfen ein paar Fotos und machen sich wieder an den Abstieg.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Mount-Everest_original-edited.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1439\" height=\"1079\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Mount-Everest_original-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-113537\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Mount-Everest_original-edited.jpg 1439w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Mount-Everest_original-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Mount-Everest_original-edited-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1439px) 100vw, 1439px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">1953 ein Niemandsland, heute eine Touristenhochburg &#8211; der h\u00f6chste Berg der Welt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ruhm-und-rummel-nach-dem-erfolg\"><strong>Ruhm und Rummel nach dem Erfolg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die W\u00fcrdigung dieser gemeinsamen Leistung fiel im Anschluss jedoch eher ungleich aus. Hillary wurde zum <strong>Ritter der britischen Krone<\/strong> ernannt. Norgay erhielt mit dem <strong>Georges Cross<\/strong> \u201enur\u201c die zweith\u00f6chste Ehrenmedaille des britischen Empires.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Heimat Norgays entbrannte derweil ein <strong>gro\u00dfer Streit<\/strong> \u00fcber die Frage, wer denn nun der <strong>Allererstbesteiger<\/strong>&nbsp;des Everest war. Hillary und Norgay lie\u00dfen sich davon nicht entzweien, sie behaupteten hartn\u00e4ckig, sie h\u00e4tten den Gipfel gleichzeitig betreten und waren <strong>bis an ihr Lebensende befreundet<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Hillary ging das Leben nach dem Everest mit weiteren Bergabenteuern und einer Antarktisexpedition ereignisreich weiter. Er setzte mit dem <strong>Bau von Schulen und Krankenh\u00e4usern<\/strong> auch f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung der armen nepalesischen Bev\u00f6lkerung ein. In ihrem Nachruf auf Hillary bezeichnete ihn die damalige Ministerpr\u00e4sidentin 2008 als den \u201e<strong>bekanntesten Neuseel\u00e4nder, der je gelebt hat<\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Darjeeling_original.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"853\" height=\"640\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Darjeeling_original-edited.jpg\" alt=\"Darjeeling Indien\" class=\"wp-image-113552\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Darjeeling_original-edited.jpg 853w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Darjeeling_original-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Beruehmte-Bergsteiger_Darjeeling_original-edited-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 853px) 100vw, 853px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im indischen Darjeeling verbringt der Tenzing Norgay den Gro\u00dfteil seines restlichen Lebens<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auch f\u00fcr Norgay hatte das Schicksal gesorgt \u2013 zumindest teilweise. Er wurde nach dem Gipfelerfolg mit der <strong>Gr\u00fcndung das Himalayan Mountaineering Institute<\/strong> (HMI) im indischen Darjeeling beauftragt und war lange Leiter der Einrichtung. Sein Weggang nach Indien wurde in der nepalesischen Heimat jedoch nicht nur positiv aufgenommen, und er hatte dort mit <strong>Anfeindungen zu k\u00e4mpfen<\/strong>, die ihm schwer zu schaffen machten. Als Tenzing Norgay 1986 in Darjeeling starb, wohnten seiner <strong>Beisetzung dennoch hunderte Menschen<\/strong> bei, zumindest in Indien war sein Ansehen ungebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tenzing Norgay Sherpa und Sir Edmund Hillary &#8211; zwei ber\u00fchmte und legend\u00e4re Bergsteiger. Was im Mai 1953 mit einer erfolgreichen Zweckgemeinschaft startete, entwickelte sich zu einer lebenslangen Freundschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Extrembergsteigen ist eine der anspruchsvollsten und gef\u00e4hrlichsten Sportarten der Welt. 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