{"id":64740,"date":"2022-08-30T12:25:00","date_gmt":"2022-08-30T10:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/klettern-in-australien\/"},"modified":"2023-11-17T14:12:29","modified_gmt":"2023-11-17T13:12:29","slug":"klettern-in-australien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/klettern-in-australien\/","title":{"rendered":"Klettern in Australien"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_02_DSCF0094.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_02_DSCF0094.jpg\" alt=\"Von Blue Montains zu Felsnadeln\" style=\"width:250px;height:334px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von Blue Montains zu Felsnadeln<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-blue-mountains-bungonia-und-mt-buffalo\">Blue Mountains, Bungonia und Mt. Buffalo<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Europ\u00e4er sind K\u00e4nguru, Koala und Echidna ganz besondere, ungew\u00f6hnliche Tiere. Genauso anziehend sind f\u00fcr uns Kletterer die Felsen in Australien: die leuchtenden Sandsteinmauern der Blue Mountains, die Schn\u00f6rkelstrukturen der Grampians, oder auch hauchd\u00fcnne Felsnadeln im Meer. Australien ist der Traum vieler Kletterer, den auch wir uns in einem zweimonatigen Kletter-Roadtrip erf\u00fcllen wollen. Unsere Reise im K\u00e4ngurustyle &#8211; gro\u00dfe Spr\u00fcnge, kleiner Beutel &#8211; stellte uns in vielerlei Hinsicht auf den Kopf&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-umweltextreme-vs-zustiegwege\">Umweltextreme vs. Zustiegwege<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend daheim die Eiswasserf\u00e4lle wachsen, schmelzen wir am anderen Ende der Welt in der australischen Sommerhitze nur so dahin. Wir wechseln im Dezember von einem Extrem ins Andere. Noch schlimmer hat es k\u00fcrzlich die Blue Mountains erwischt, denn unser erstes Ziel zum Klettern in Australien ist einem verheerenden <strong>Brand <\/strong>zum Opfer gefallen. Anstelle der Farbkontraste von gr\u00fcnen Eukalyptusw\u00e4ldern mit orangeroten Sandsteinfelsen f\u00e4llt unser Blick auf eine traurige Mischung von Schwarz und Braun.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wir betrauern nicht nur die sch\u00f6ne Aussicht, sondern m\u00fcssen zudem auf alle Klassiker im Gebiet verzichten, denn alle Zustiege zu den hohen Sandsteinmauern mit ihren langen Trad-Routen sind gesperrt. In gro\u00dfen, roten Buchstaben leuchtet uns \u00fcberall ein unmissverst\u00e4ndliches &#171;DO NOT ENTER&#187; sowie die Androhung von 500$ Bu\u00dfgeld bei Nichtbeachtung entgegen. Und da wir uns &#171;down under&#187; nicht mit den Gesetzesh\u00fctern anlegen wollen, weichen wir also in die Sportklettergebiete der Blue Mountains aus. Zum Gl\u00fcck d\u00fcrfen wir wenigstens hier am wunderbar rauen Fels Hand anlegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-gewohnungsbedurftige-sicherung-in-blackheath\">Gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige Sicherung in Blackheath<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_01_DSCF0041.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_01_DSCF0041.jpg\" alt=\"Rauer Fels und steile W\u00e4nde\" style=\"width:250px;height:332px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rauer Fels und steile W\u00e4nde<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zugegeben, ein paar kurze Linien f\u00fcr den Anfang sind ohnehin nicht ganz verkehrt. So starten wir unseren Urlaub zum Klettern in Australien im kleinen Ort <strong>Blackheath<\/strong>, wo wir reichlich Auswahl an verschieden exponierten W\u00e4nden finden. Von Clockwork Orange \u00fcber Shipley Upper und Lower bis zur Wave Wall und Centennial Glen gibt es eine gute Anzahl interessanter Sektoren mit gen\u00fcgend Routen aller Schwierigkeitsgrade. Doch wie sich bald herausstellt, ist der Fels gar nicht die Schwierigkeit: der steile <strong>Sandstein <\/strong>ist super griffig und hat gen\u00fcgend Leisten, Kanten und Ecken, um in athletischen Bewegungen den Fels hinauf zu tanzen &#8211; was f\u00fcr eine Freude, w\u00e4ren da nicht die &#171;<strong>Carrots<\/strong>&#171;. Dank dieser speziellen &#171;Technologie&#187; ist das Klippen in einer Sportkletterroute nervenaufreibender als Klettern an schlechten, mobilen Sicherungen! <\/p>\n\n\n\n<p>Anstelle von Bohrhakenlaschen lachen uns Metallstifte entgegen, \u00fcber die wir &#171;Carrots&#187; (so etwas wie mobile Laschen) st\u00fclpen m\u00fcssen, bevor die Expresse eingeh\u00e4ngt werden kann. Schnelles Klippen an einer heiklen Stelle? Unm\u00f6glich! Statt dessen fummeln wir nerv\u00f6s mit den kleinen, unhandlichen Carrots herum, die nur zu gern auf nimmer wiedersehen im Buschwerk unter der Wand verschwinden. Wer dann nicht (mehr) \u00fcber gen\u00fcgend Carrots verf\u00fcgt, muss sich mit den Metalldr\u00e4hten der Keile aushelfen. Egal ob Lasche oder Keil, was macht es schon f\u00fcr einen Unterschied, wo die meisten Stifte sowieso verrostetet sind. Kurz gesagt, die &#171;Sicherung&#187; ist f\u00fcr uns gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig bis haarstr\u00e4ubend&#8230;. Psycho Killer (7a+) bringt&#8217;s auf den Punkt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-es-lebe-der-klebehaken\">Es lebe der Klebehaken<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einigem Suchen und genauerem Hinschauen finden wir hier und da eine sanierte Linie mit <strong>Klebehaken<\/strong>, was f\u00fcr eine Erl\u00f6sung! Die sanierten Linien sind zwar meist im <strong>oberen achten Grad<\/strong> und aufw\u00e4rts davon angesiedelt, aber die Schwierigkeiten nehmen wir zugunsten der guten Sicherungen gerne hin. Erst in diesen kraftzehrenden, pumpigen Routen k\u00f6nnen wir das Klettern so richtig genie\u00dfen. Ob in den \u00fcberh\u00e4ngenden &#171;Henkelparaden&#187; an der <strong>Wave Wall<\/strong> oder in den D\u00e4cher im Sektor<strong> Centennial Glen<\/strong>. Hier k\u00f6nnen wir unsere winterlich vernachl\u00e4ssigten Klettermuskeln auf Vordermann bringen. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit ein paar wenigen Routen pro Tag sind Muskeln und Nerven trotzdem bedient, und so bleibt gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr ausf\u00fchrliches Sightseeing. Nachmittags klappern wir die sch\u00f6nsten Aussichtspunkte ab, von den <strong>Three Sisters<\/strong> \u00fcber <strong>Govetts Leap<\/strong> bis zur <strong>Hassan&#8217;s Wall<\/strong>, von wo wir die einzigartigen orange-grauen Mauern bewundern d\u00fcrfen. Vorerst nur nach dem Motto &#171;nur anschauen, nicht anfassen&#187;- aber diese W\u00e4nde sind definitiv ein Grund, um wieder zu kommen, und wenn es eine Reise um die halbe Welt bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kalkfelsen-heimspiel\">Kalkfelsen &#8211; Heimspiel?<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_05.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_05.jpg\" alt=\"Bs ganz nach oben!\" style=\"width:250px;height:338px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bis ganz nach oben!<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Weiter geht es in Richtung S\u00fcden, immer entlang der Superlative &#8211; von den sch\u00f6nsten Sandsteinfelsen zu den besten Kalkfelsen zum Klettern in Australien. (Was nicht unbedingt etwas bedeuten muss, zumal es in Australien nur wenig Kalkfelsen gibt, aber wo Bungonia so sch\u00f6n auf dem Weg liegt&#8230;) F\u00fcr uns &#171;Kalkspezialisten&#187; sollte das ja sowieso ein Heimspiel sein. Aber auch hier ist alles anders. Angefangen beim Zustieg, der ein Abstieg in die etwa 300 Meter tiefe <strong>Schlucht <\/strong>ist. Aufgrund der uns\u00e4glichen Hitze nehmen wir den angenehmen Teil der Tour nur allzu gern hin, und stehen bald im schattigen, k\u00fchlen Canyon. Zu beiden Seiten erheben sich die glatten <strong>Kalkw\u00e4nde<\/strong> mit beeindruckenden Strukturen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Australien-Gesamtf\u00fchrer haben wir uns die Linie <strong>Red Supergiant<\/strong> (6b) ausgesucht, die einer offensichtlichen Felsrampe folgt. Als wir nach vier Seill\u00e4ngen erste Fixkeile mit R\u00fcckzugskarabinern finden, scheint der Routenverlauf nicht mehr ganz so offensichtlich. Die Sicherungen erfordern ein steigendes Ma\u00df an Phantasie, anstelle der angepriesenen B\u00e4ume m\u00fcssen Str\u00e4ucher f\u00fcr die St\u00e4nde herhalten. Bald wird der kleinste Heidelbeerbusch mit einer Schlinge verziert und dankend in die <strong>Sicherungskette<\/strong> aufgenommen. Richtig abenteuerlich wird es kurz vor dem Ausstieg, wo der Fels &#171;karwendlig&#187;, also zunehmend <strong>br\u00fcchig<\/strong> wird. Erst kurz vor D\u00e4mmerung erreichen wir endlich den Ausstieg. War das nun Red Supergiant, eine neue Linie oder Georg&#8217;s Versuch mich umzubringen? Wir werden es nie erfahren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-echter-ruhetag\">Ein echter Ruhetag<\/h3>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag beschlie\u00dfen wir einstimmig einen <strong>Ruhetag<\/strong> einzulegen. Da kommt uns das Angebot unseres Zeltnachbarn gerade recht, eine <strong>H\u00f6hle<\/strong> zu erkunden. Gemeinsam studieren wir Wasserspiegel und CO2-Level der zahlreichen H\u00f6hlen -beeindruckend, worauf man da alles achten muss! Die H\u00f6hle scheint wie eine neue, erfrischende Erfahrung. Kurz vor dem Abseilen in den engen Spalt erz\u00e4hlt uns Dave fast beil\u00e4ufig einen Schwank aus seinem Leben. W\u00e4hrend des Studiums war er viel in H\u00f6hlen unterwegs, meist mit seinem Kumpel Ivan Milat, der sp\u00e4ter als \u201e<strong>Massenm\u00f6rder von Goulburn<\/strong>\u201c entlarvt wurde&#8230; wir sind also gerade dabei mit dem besten Kumpel eines Massenm\u00f6rders in eine dunkle H\u00f6hle zu seilen? F\u00fcr einen R\u00fcckzieher ist es zu sp\u00e4t. Im Dunkeln der engen G\u00e4nge wird aus meinem Unbehagen echte <strong>Panik<\/strong>. Der anstehende Engpass, durch den wir uns quetschen sollen, ist die beste Gelegenheit um abzuspringen. &#171;Jungs, ich warte hier auf euch!&#187; <\/p>\n\n\n\n<p>Als mich Georg bittet, die Ranger zu holen, falls er in 15 Minuten nicht zur\u00fcck sein sollte, ist mein Puls bei 300. Die Jungs sind kaum weg, da ergreife ich die Flucht hinaus ins Licht. &#171;Die eigene Haut retten und den Freund im Stich lassen, so eine bist du also,&#187; hallt Georgs erl\u00f6ste Stimme kurze Zeit sp\u00e4ter aus dem dunklen Loch. Da ist nicht nur mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. In Zukunft bewegen wir uns doch lieber wieder zu zweit in der <strong>Vertikalen<\/strong>, ist irgendwie sicherer. Einen wirklichen Ruhetag f\u00fcr die Nerven bekommen wir demnach erst wieder am <strong>Mount Kosciuszko<\/strong> in den<strong> Snowy Mountains<\/strong>. Einfach nur einen Fu\u00df vor den anderen setzen, eine Erholung, die uns ganz nebenbei den ersten Gipfel der Seven Summits einbringt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-fakirbrett-statt-campusboard\">Fakirbrett statt Campusboard<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_04a_DSCF0020.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_04a_DSCF0020.jpg\" alt=\"Das ist nur ein Kratzer.\" style=\"width:350px;height:263px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das ist nur ein Kratzer.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach so viel Kletterpause kribbelt es schon wieder in den Fingern. N\u00e4chster Halt sind die Bl\u00f6cke am <strong>Mount Buffalo<\/strong>, wo wir w\u00f6rtlich auf <strong>Granit<\/strong> bei\u00dfen d\u00fcrfen. Diese vergleichsweise kleinen <strong>Boulder<\/strong> von 15 bis 30 Metern haben es wirklich in sich. So unscheinbar die Routen auch aussehen, so verr\u00fcckt sind ihre Kletterbewegungen. Die scharfen Granitbl\u00f6cke haben etwas von einem <strong>senkrechten Fakirbrett<\/strong>. Nach wenigen Stunden haben somit die zahlreichen Hand- und Knieklemmer in den Rissen ihre Spuren hinterlassen. Aber je h\u00e4rter der Kampf um einen Block, desto breiter das Grinsen in unseren Gesichtern, wenn wir oben stehen. Die paar blauen Flecken und Schrammen sind im Vergleich folglich nur Monty Python&#8217;sche &#171;Fleischwunden&#187;. Wie gut, dass es bald wieder in &#171;weichen&#187; Sandstein geht &#8211; zu den Grampians und an den ber\u00fchmten Arapiles zum Klettern in Australien &#8211; sonst enden wir noch wie der ber\u00fchmte schwarze Ritter &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-grampians-und-arapiles\">Grampians und Arapiles<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_047_47.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_047_47.jpg\" alt=\"\u00dcber den Eukalyptusw\u00e4ldern\" style=\"width:250px;height:334px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcber den Eukalyptusw\u00e4ldern<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auf in die\u00a0<strong>Grampians<\/strong>, einem der bekanntesten\u00a0<strong>Kletter-Eldorados<\/strong>\u00a0in Australien. Schon beim Bl\u00e4ttern durch den Kletterf\u00fchrer ist klar: ob Sport oder Trad, hier findet jeder das Seine. F\u00fcr den Anfang haben wir uns den\u00a0<strong>Mount Rosea<\/strong>\u00a0ausgesucht, mit seinen\u00a0<strong>Trad- Linien<\/strong>\u00a0in gem\u00e4\u00dfigten Schwierigkeitsgraden. \u201c<strong>Auf den Fersen des Feuerteufels<\/strong>\u201c, so k\u00f6nnten wir unseren Road-Trip zum Klettern in Australiens S\u00fcdwesten nennen. In den Grampians hat es vor ein paar Jahren gebrannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hellgr\u00fcne Bl\u00e4tterpracht leuchtet im Kontrast zu den verbrannten, schwarzen Baumst\u00e4mmen. Beeindruckend, wie sich die Natur regeneriert, wie \u00fcberall das neue Leben sprie\u00dft. An riesigen Grasb\u00e4umen vorbei, geht es durch lichten\u00a0<strong>Eukalyptuswald<\/strong>\u00a0auf schmalen Pfaden den steilen Hang empor, bis wir unter der grau-rosa eingef\u00e4rbten\u00a0<strong>Felswand<\/strong>\u00a0stehen. Ihre Risse und Verschneidungen ziehen durch das gr\u00fcne Bl\u00e4tterdach in den blauen Himmel hinauf. Wir haben die Qual der Wahl zwischen einem Duzend Routen, die alle verlockend aussehen. Uns schwebte ein entspannter Klettertag an gutem Fels mit soliden Sicherungen vor, und daf\u00fcr sind wir hier genau richtig. Nach dem Motto \u201cnimm zwei\u201d entscheiden wir uns f\u00fcr die als beste Route angepriesene\u00a0<strong>Martin Eden (6)<\/strong>\u00a0f\u00fcr den Anfang und\u00a0<strong>The Jesus Factor (8-)\u00a0<\/strong>obendrauf. Welch eindrucksvoller Auftakt f\u00fcr eine Woche Klettern in den Grampians!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Richtige Ausr\u00fcstung ist die halbe Miete<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_033_33.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_033_33.jpg\" alt=\"Das eigene Abenteuer!\" style=\"width:250px;height:333px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das eigene Abenteuer!<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am\u00a0<strong>Mount Difficult<\/strong>\u00a0verr\u00e4t schon der Name, was zu erwarten ist. Wundersch\u00f6ne bunte W\u00e4nde, aber glatt und steil wie eine Festung mit Marmorfassade. Als Sicherungen gibt es nur\u00a0<strong>rostige Carrot-Stifte<\/strong>, es winken nervenaufreibende Clipping-Zitterpartien wie in den Blue Mountains. Dabei w\u00e4ren in der rechten Wand wundersch\u00f6ne, wasserzerfressene Strukturen, die gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten f\u00fcr mobile Sicherungen bieten. Wieso gibt es hier keine Routen?! Wir beschlie\u00dfen kurzerhand einen\u00a0<strong>eigenen Weg<\/strong>\u00a0durch diesen verlockenden Wandteil zu suchen \u2013 auf ins Abenteuer! <\/p>\n\n\n\n<p>Die Strukturen verschlingen unsere\u00a0<strong>Friends<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Keile<\/strong>, regelm\u00e4\u00dfig l\u00e4sst sich einer der Felswulste mit einer\u00a0<strong>Bandschlinge<\/strong>\u00a0abbinden oder eine\u00a0<strong>Sanduhr<\/strong>\u00a0legen. Nach drei langen Seill\u00e4ngen stehen wir auf einem Felsen, der von der Seite betrachtet aussieht wie der Kopf eines\u00a0<strong>Nilpferds<\/strong>. Das ist nur eine von vielen\u00a0<strong>Gipfelzacken<\/strong>, die das etwa 100 Meter hohe Felsmassiv zieren. Zu beiden Seiten zieht sich unser Felsriegel soweit das Auge reicht. Hinter uns erstreckt sich eine weite Hochebene voller Dickicht und Gestr\u00fcpp. In dieser wildromantischen Umgebung st\u00f6rt nur eine klitzekleine Nebens\u00e4chlichkeit:\u00a0<strong>wie kommen wir hier eigentlich wieder herunter?<\/strong>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwo rechts m\u00fcsste der Wanderweg sein\u2026 eine Stunde sp\u00e4ter schlagen wir uns immer noch durch das Gestr\u00fcpp, m\u00fcssen immer wieder kleine B\u00e4umchen erklimmen um uns zu orientieren. Es ist grotesk, denn vom Rand der Felswand k\u00f6nnen wir den Parkplatz sehen. Der n\u00e4chste Baum am Rand der Schlucht wird kurzerhand zum&nbsp;<strong>Abseiler<\/strong>&nbsp;umfunktioniert. Ein gl\u00fccklicher Zufall bringt uns zu einem weiteren Baum 50 Meter tiefer, von dem aus wir direkt auf dem Wanderweg unter der Wand landen. Na also, geht doch \u2013 es lebe unser 60 Meter Doppelseil!<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_033_33.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bissiger Taipan<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_079_79.jpg\"><\/a><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_079_79.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_079_79.jpg\" alt=\"Steile, \u00fcberh\u00e4ngende W\u00e4nde\" style=\"width:250px;height:333px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Steile, \u00fcberh\u00e4ngende W\u00e4nde<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach diesen Trad-Abenteuern ist zur Abwechslung wieder\u00a0<strong>Sportklettern<\/strong>\u00a0angesagt, an der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten\u00a0<strong>Taipan Wall<\/strong>. Benannt nach dem hier lebenden Taipan, einer Schlange, deren Gift genauso t\u00f6dlich ist wie die Hakenabst\u00e4nde und die Schwierigkeit der Routen an dieser Wand. (So reime ich mir das zumindest zusammen!) Neurotoxisch sozusagen, f\u00fcr Kletterer daher magisch anziehend: so auch f\u00fcr uns! Die<strong>\u00a070 Meter hohe, \u00fcberh\u00e4ngende Wand<\/strong>\u00a0leuchtet schon von weitem orangerot her\u00fcber, umrahmt von wasserzerfressenen, grauen Strukturen des soliden\u00a0<strong>Sandsteins<\/strong>\u00a0der Grampians. Der Traum eines jeden Kletterers. Zun\u00e4chst wollen wir uns in einer der leichteren Routen einklettern,\u00a0<strong>Tokyo Connection (6)<\/strong>\u00a0ist fast die einzig leichte Linie rund herum, daf\u00fcr aber ohne Haken. In Anbetracht einer so coolen Linie also doch wieder Trad.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Riss-System zieht in langem Bogen zu einem Dach hinauf, das (Yosemite-like) in einer langen Traverse umgangen wird. Da winken spannende Momente f\u00fcr den Vor- und Nachsteiger! In geb\u00fcckter Stellung den schmalen Riss klemmend und auf der glatten Platte stehend, bleibt nur zu hoffen, dass keine Hand und kein Fu\u00df wegrutscht, sonst droht ein\u00a0<strong>laaanger Kiene-Swing<\/strong>. Wie so oft ist die Phantasie wilder als die Wirklichkeit, sodass wir diese fantastische Linie ohne die extra Portion Adrenalin hinter uns bringen. Schon stehen wir weiter rechts unter den \u201cernsthafteren\u201d Routen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Schwierigkeiten fangen hier bei\u00a0<strong>7b<\/strong>\u00a0gerade erst an, dementsprechend glatt und \u00fcberh\u00e4ngend ist der Wandbereich. Der erste Bolt in unerreichbarer H\u00f6he wird (wie in Australien \u00fcblich) mit einem\u00a0<strong>Clip-Stick eingeh\u00e4ngt<\/strong>. Der Puls ist trotzdem gleich auf 200:\u00a0<strong>mickrige Griffe, lange Z\u00fcge\u00a0<\/strong>\u2013 keuchend, schwitzend, st\u00f6hnend geht es Zentimeterweise nach oben. Der erste Stand ist wie eine Erl\u00f6sung, auf weniger als 30 Metern ist die komplette Kraft verpufft. Ja, es ist hei\u00df wie im Backofen, aber wir wissen beide zu genau, dass die Temperaturen nur ein Vorwand f\u00fcr den R\u00fcckzug sind. Der Fels hat uns wieder einmal auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckgebracht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-streicheltier-zoo\">Streicheltier-Zoo<\/h3>\n\n\n\n<p>Schon am fr\u00fchen Nachmittag lungern wir also am&nbsp;<strong>Mount Stapylton<\/strong>&nbsp;Campground herum. Kreisf\u00f6rmig umschlie\u00dfen zahlreiche <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/zelte\/\">Zelte<\/a> die runde Grasfl\u00e4che in der Mitte, wo wir endlich&nbsp;<strong>Wallabys<\/strong>&nbsp;aus der N\u00e4he erleben. \u201cSchaue mal, wie s\u00fc\u00df, ein Junges\u2026!\u201d Eingelullt in diese idyllische Szene hebe ich nichts ahnend eine Tasse vom Boden, da springt mir eine&nbsp;<strong>riesige Spinne<\/strong>&nbsp;entgegen! Ein faustgro\u00dfer&nbsp;<strong>Huntsman<\/strong>, auf Deutsch&nbsp;<strong>Riesenkrabbenspinne<\/strong>. Vogelspinnenartig mit dicken, behaarten Beinen \u2013 in weitem Bogen fliegt die Tasse \u00fcber den Platz w\u00e4hrend ich kreischend einen riesen Satz nach Hinten mache. Das angriffslustige Viech verfolgt mich h\u00fcpfend wie ein K\u00e4nguru einige Meter um das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/zelte\/\">Zelt<\/a>, bevor sie von mir abl\u00e4sst. Ja spinne ich! Meine ungeplante \u201cEinlage\u201d erheitert den ganzen Campingplatz. Vielleicht sollte ich in diesem elektrisierten Zustand noch einmal zur Taipan Wall hinauf gehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>F<\/strong>rom twelve to three, sleep under a tree<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_081_81.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_081_81.jpg\" alt=\"Am fr\u00fchen Morgen hoch hinaus\" style=\"width:250px;height:333px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Am fr\u00fchen Morgen hoch hinaus<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Stefan Glowacz h\u00e4ngt l\u00e4ssig an einem Arm, nat\u00fcrlich seilfrei, am Eck eines ausladenden Daches. Unter ihm die Weite der&nbsp;<strong>australischen Savanne<\/strong>. Dieses beeindruckende Foto ging um die Welt, es ziert unter Anderem das Cover seines Buches \u201c<strong>On the rocks<\/strong>\u201c. Wo diese Route nur noch einen Katzensprung von uns entfernt ist, haben wir als deutsche Kletterer doch sozusagen die Pflicht, ihr einen Besuch abzustatten?! Ein paar Autostunden sp\u00e4ter erreichen wir den kleinen Zeltplatz am Arapiles, dem zweiten weltber\u00fchmten Klettergebiet im Bundesstaat Victoria. Kilometer \u00fcber Kilometer&nbsp;<strong>fester Sandstein<\/strong>, die Routenanzahl k\u00f6nnte uns locker die n\u00e4chsten paar Wochen besch\u00e4ftigen. Wenn es nur nicht so hei\u00df w\u00e4re! \u201c<strong>From twelve to three, sleep under a tree<\/strong>\u201c\u2026besser gesagt, in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/haengematten\/\">H\u00e4ngematte<\/a>&nbsp;abh\u00e4ngen bis die Lebensgeister wieder erwachen. <\/p>\n\n\n\n<p>Klettern ist nur\u00a0<strong>fr\u00fch morgens<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Sp\u00e4tnachmittags<\/strong>\u00a0m\u00f6glich. F\u00fcr heute begn\u00fcgen wir uns mit einer kurzen Route an der\u00a0<strong>Tiger Wall<\/strong>\u00a0und der Drei-Sterne-Route\u00a0<strong>The Bard (4)<\/strong>\u00a0am Sektor\u00a0<strong>Bard Buttress<\/strong>, um die K\u00fchle des Abends zu nutzen. Der feste Sandstein ist rau und l\u00e4sst sich perfekt absichern, das Klettern durch griffige D\u00e4cher und beste Strukturen ist wie eine Sucht. Kurz nach Sonnenaufgang sind wir schon an der ber\u00fchmten\u00a0<strong>Kachoong (7+)<\/strong>, wo sich Georg athletisch durch das Dach schwingt. Glowacz-like, nur mit Seil. Was f\u00fcr eine coole Linie! Kaum oben eilen wir schon wieder herunter, um die n\u00e4chste Tour in Angriff zu nehmen. So geht das eine knappe Woche, in der wir die sch\u00f6nsten Routen am Arapiles klettern. Die Pausentage sammeln wir f\u00fcr sp\u00e4ter, wenn wir wieder Strecke machen m\u00fcssen: auf dem Weg zum sch\u00f6nsten Klettergebiet Australiens \u2013 nach\u00a0<strong>Tasmanien<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tasmanien\">Tasmanien<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt Fotos, die lassen dich nie wieder los. So ging es Georg, als er das Bild vom\u00a0<strong>Totem Pole auf Tasmanien<\/strong>\u00a0gesehen hat. Der Traum, diese d\u00fcnne Nadel einmal zu klettern, blieb immer in seinem Kopf und letztendlich war sie der eigentliche Grund f\u00fcr unsere Australienreise. Jetzt, wo wir im Flugzeug in Richtung Tasmanien sitzen, ist sie wieder ganz pr\u00e4sent. Vielleicht wird dieser langersehnte Traum in ein paar Tagen erf\u00fcllt, und Georgs Wunschliste um einen Gipfel k\u00fcrzer?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Epic oder Marvel<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0084.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0084.jpg\" alt=\"Orgeln zum Klettern\" style=\"width:350px;height:264px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Orgeln zum Klettern<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\u00dcber\u00a0<strong>1000 Kletterrouten<\/strong>\u00a0gibt es allein in\u00a0<strong>Launceston<\/strong>, doch uns zieht es aus vielerlei Gr\u00fcnden in Richtung S\u00fcden. Nat\u00fcrlich wegen dem Totem Pole, aber auch, weil es f\u00fcr unseren Geschmack zu viel Stadt, zu viele Menschen, zu viel Zivilisation ist. \u201cMany climbs are only a 10 minute walk away from the city center and the weather is generally better here\u201d zu einfach und zu bequem, da suchen wir lieber das Abenteuer. Auf einer Insel, die fast nur aus unber\u00fchrter Natur besteht, macht das in unseren Augen mehr Sinn. Unsere erste Station hei\u00dft deshalb\u00a0<strong>Ben Lomond<\/strong>: eine 30 Kilometer lange\u00a0<strong>Dolerite Mauer<\/strong>, wie der F\u00fchrer verspricht. \u201cA place of epics and marvels\u201d, das ist schon eher nach unserem Geschmack.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Orgelpfeifen stehen die&nbsp;<strong>S\u00e4ulen<\/strong>&nbsp;dicht nebeneinander und bilden einen perfekten Riss neben dem anderen. Hunderte Linien von bis zu&nbsp;<strong>200 Metern H\u00f6he<\/strong>&nbsp;sind nur einen Katzensprung vom Parkplatz entfernt. Die einzige Unannehmlichkeit ist unsere Ausr\u00fcstung, denn wir haben nur wenige Friend-Gr\u00f6\u00dfen doppelt dabei. In den n\u00e4chsten Tagen geben wir uns deshalb fr\u00f6hlichem&nbsp;<strong>Leap-froggen<\/strong>&nbsp;und wilder&nbsp;<strong>Seilf\u00fchrung<\/strong>&nbsp;hin, um wieder und wieder auf den Gipfel des Felsriegels zu klettern. Von der&nbsp;<strong>Local Loser buttress<\/strong>&nbsp;bis zu den<strong>&nbsp;Frew\u2019s Flutes<\/strong>, wo wir in Routen wie&nbsp;<strong>Rajah, Barbe di Vendetta&nbsp;<\/strong>und&nbsp;<strong>Defender of the faith<\/strong>&nbsp;unsere Leidenschaft f\u00fcr Risse wiederentdecken. Und das in v\u00f6lliger Einsamkeit \u2013 wir sind nicht nur die einzigen Kletterer hier, sondern die einzigen Besucher weit und breit. In der \u201cprimitive camping area\u201d k\u00f6nnen wir es uns richtig gem\u00fctlich machen, in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/haengematten\/\">H\u00e4ngematte<\/a>&nbsp;chillen und Wein schl\u00fcrfen, den Abend verbringen wir philosophierend am Lagerfeuer. K\u00f6nnte das Leben sch\u00f6ner sein?<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0084.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-freycinet\">Freycinet<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0027.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0027.jpg\" alt=\"Klippenklettern\" style=\"width:350px;height:262px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Klippenklettern<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nicht der Sekt, sondern schneewei\u00dfe Str\u00e4nde vor t\u00fcrkis- und smaragdgr\u00fcnem Meer. Die\u00a0<strong>Ostk\u00fcste Tasmaniens<\/strong>\u00a0ist eine beliebte Urlaubsregion f\u00fcr Einheimische und Australier. Uns interessieren zudem die zahlreichen, kleinen Klettergebiete entlang der K\u00fcste. Vom\u00a0<strong>Klippenklettern<\/strong>, bei dem man 30 bis 50 Meter zum Meer abseilen muss, bis zu kleinen\u00a0<strong>Granitbl\u00f6cken<\/strong>, die entlang der Felsk\u00fcste verteilt sind. Orange leuchtende Flechten bilden einen einzigartigen Farbkontrast zu der wundersch\u00f6nen K\u00fcste. Nur die k\u00fchle Brise und das unbest\u00e4ndige Wetter machen uns hier und da einen Strich durch unsere Rechnung, sodass es bei ein paar vereinzelten Routen bleibt. Nicht weiter schlimm, denn noch ist das unbest\u00e4ndige Wetter eine willkommene Abwechslung zur Hitze des australischen Festlandes, und eigentlich sind wir ja nur auf der Durchreise in Richtung S\u00fcd-Osten, unterwegs zur<strong>\u00a0Tasman Peninsula<\/strong>. Liebhaber von Traversen sollten aber eine Klettertour nicht auslassen: die zwei Kilometer lange\u00a0<strong>Hazard Sea-level Traverse<\/strong>\u00a0ist sicherlich ein Abenteuer f\u00fcr sich\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Schotterpiste zum Klippenrand<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0053.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0053.jpg\" alt=\"Hinter den Eukalyptusw\u00e4ldern\" style=\"width:250px;height:332px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hinter den Eukalyptusw\u00e4ldern<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>W\u00e4hrend auf \u201cMainland\u201d beim Autoverleih deutlich betont wurde, dass wir nicht auf ungeteerten Stra\u00dfen fahren d\u00fcrfen, gab es auf Tasmanien nur den kurzen Hinweis, dort bitte vorsichtig zu fahren. Der Grund ist bald klar, denn wer auf Tasmanien nur auf Teer unterwegs sein will, wird nicht weit kommen. Schon seit Stunden brettern wir auf staubigen Schotterpisten dahin, immer tiefer hinein in die schattigen Eukalyptusw\u00e4lder. Die Stra\u00dfe endet in der idyllischen\u00a0<strong>Fortescue Bay<\/strong>, dem Ausgangspunkt f\u00fcr die hiesigen\u00a0<strong>Sea-Stacks<\/strong>. Wie es scheint vor allem ein guter Platz zum Angeln, denn es wimmelt nur so von Fischern. Wanderer und Kletterer verirren sich zumindest zu dieser Jahreszeit vergleichsweise selten hierher. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir rei\u00dfen unsere Rucks\u00e4cke aus dem Auto und sind schon unterwegs in Richtung\u00a0<strong>Cape Huay<\/strong>. \u00dcber Holzstege durch unber\u00fchrte Natur erreichen wir keine Stunde sp\u00e4ter den\u00a0<strong>Klippenrand<\/strong>,\u00a0und recken neugierig unsere H\u00e4lse in Richtung Abgrund. Noch nichts zu sehen. Ein schmaler Pfad f\u00fchrt durch die steile B\u00f6schung abw\u00e4rts und in einer Querung um die Kante her\u00fcber zum Abseilstand. Erst hier kommt vom Klippenrand die d\u00fcnne Felsnadel in Sicht: wie eine zerbrechliche Kerze aus Stein steht der\u00a0<strong>Totem Pole<\/strong>\u00a0zwischen den hohen W\u00e4nden von tasmanischer K\u00fcste und dem Nachbarfels des\u00a0<strong>Candle Stick<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Allein dieser Anblick war die ganze Reise wert, doch wir wollen mehr. Wir wollen hinauf und dazu m\u00fcssen wir erst einmal hinunter zur Basis. Vom unteren Stand wollen wir einer nach dem anderen zwischen zwei Wellen zum Stand am Totem Pole \u00fcberwechseln. Doch der&nbsp;<strong>Tidenhub<\/strong>&nbsp;ist gewaltig! Der Wasserspiegel steigt bei jeder Welle um mindestens 1,5 Meter und fegt uns fast vom Stand- keine Chance um da her\u00fcber zu kommen! Wir m\u00fcssten zum Totem Pole schwimmen. Die ern\u00fcchternde Einsicht: ohne&nbsp;<strong>Ebbe-Phase<\/strong>&nbsp;geht hier gar nichts.<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0053.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbung macht den Meister &#8211; auch beim Klettern in Australien<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0090.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0090.jpg\" alt=\"Finger of Blame\" style=\"width:250px;height:333px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Finger of Blame<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Totem Pole hat bei uns schon nach dieser kurzen Erkundungstour seine Spuren hinterlassen. Eingesch\u00fcchtert durch die Naturgewalten schleichen wir ins Camp zur\u00fcck, in den K\u00f6pfen schwirren lauter Fragezeichen. Wie soll das gehen, auch bei der gr\u00f6\u00dften Ebbe schwappen uns doch die Wellen weg, und wie funktioniert die Tiroler Traverse ganz konkret?! Einstimmig ziehen wir uns in ein etwas gem\u00e4\u00dfigteres \u00dcbungsgel\u00e4nde zur\u00fcck, am Cape Raoul gibt es eine Vielzahl kleinerer Nadeln, die man trockenen Fu\u00dfes erreichen kann. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir allerdings eine lange Wanderung auf uns nehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie Orgelpfeifen stehen die d\u00fcnnen Felsnadeln nebeneinander, dahinter leuchtet blau das Meer. Die<strong>\u00a0Basalts\u00e4ule Finger of Blame<\/strong>\u00a0passt irgendwie zu unserer Situation und ist mit\u00a0<strong>drei Sternen<\/strong>\u00a0bewertet. Zudem ist es die d\u00fcnnste Nadel, ein bisschen Adrenalin muss also sein. Aufgrund der angek\u00fcndigten \u201cterrible exit pitch\u201d fixieren wir beim Abseilen in die Schlucht eines unserer Halbseile, um sp\u00e4ter daran hinauf zu prusiken. Ab hier geht es also mit einem Strang weiter. \u00dcber eine\u00a0<strong>lange Traverse<\/strong>\u00a0erreichen wir die benachbarte Felsnadel, wo uns eine drei Meter breite und 30 Meter tiefe Schlucht vom\u00a0<strong>Finger of Blame<\/strong>\u00a0trennt. Kein Problem f\u00fcr Georg, der beim Abseilen kurz hin\u00fcber schwingt, aber jetzt soll ich folgen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201cNimm deine Sicherung heraus und spring!\u201d Mein Zeigefinger wandert zur Schl\u00e4fe, das hat er doch nicht ernst gemeint, oder? Wir wollten doch die\u00a0<strong>Tiroler Traverse<\/strong>\u00a0\u00fcben?! Ich fixiere das Seilende und schwebe gesichert zu Georg her\u00fcber, der jetzt \u00fcber die glatte Mauer zum Gipfel hinauf tanzen darf \u2013\u00a0<strong>eine schlappe 8-<\/strong>. Im Nachstieg schrubbt das\u00a0<strong>7.8 mm Tendon Master<\/strong>\u00a0\u00fcber die scharfe Kante des Gipfels. \u201cVielleicht solltest du das Seil nicht unbedingt zu sehr belasten\u201d\u2026 Georg versteht es, die Motivation beim Klettern aufrecht zu erhalten. Ein Blick in die Tiefe gibt mir die n\u00f6tige Kraft, um den winzigen Gipfel zu erreichen, von dem wir \u00fcber unsere \u201c<strong>Tyrolean<\/strong>\u201d elegant zum Ausgangspunkt hin\u00fcber seilen. Genauso machen wir das am\u00a0<strong>Totem Pole<\/strong>, auf zum\u00a0<strong>Cape Hauy<\/strong>!<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0090.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klettern in Australien nach dem Mondkalender<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mondkalender sind nicht unbedingt unser Ding, weder beim Haareschneiden noch beim Blumengie\u00dfen. Aber hier am Pole ist er das Ass im \u00c4rmel. Es geht um&nbsp;<strong>Nippfluten<\/strong>&nbsp;und den Stand von Sonne, Mond und Erde. Ganz abgesehen von Windst\u00e4rken und Hoch- und Tiefdruckgebieten, denn neben Tide ist das Wetter momentan unser gr\u00f6\u00dfter Feind. \u201c<strong>Four seasons a day is typical Tassie weather<\/strong>\u201c, lacht der Ranger auf die Frage nach einem Wetterbericht. Gute Bedingungen am Pole sind unvorhersehbar, f\u00fcr uns wie ein Sechser im Lotto. Nach einigem Abwarten beschlie\u00dfen wir, es einfach zu versuchen. Wo ein Wille ist, da gibt es auch einen Weg\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-material\">Material<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/tendon-master-78-mm-shield-halbseil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tendon Master 7.8mm<\/a>&nbsp;(Halbseile) und Tendon Hattrick 10.2mm (Einfachseil)<\/p>\n\n\n\n<p>Onyx und Garnet, Helm Penta,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/karabiner-express-sets\/\">Karabiner<\/a>, Expressen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/totem-totem-cam-klemmgeraet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Totem Cams<\/a>&nbsp;und Basic Totem Cams<\/p>\n\n\n\n<p>Triop Tiger&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/kletterschuhe\/\">Kletterschuhe<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/optimus-optimus-polaris-gaskocher\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Optimus Polaris Kocher<\/a>&nbsp;(Benzin und Gas) mit&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/marken\/optimus\/\">Optimus<\/a>&nbsp;Terra Lite HE Cook Set T\u00f6pfen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/marken\/leki\/\">LEKI<\/a> Micro Vario Carbon<\/p>\n\n\n\n<p>ENO Doublenest Reiseh\u00e4ngematte<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Fotos gibt\u2019s auf&nbsp;<a href=\"https:\/\/d-on-r.de\/?pk_campaign=BF_05&amp;amp%3bpk_kwd=Artikel\">www.d-on-r.de<\/a><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_DSCF0053-1.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blue Mountains, Bungonia und Mt. Buffalo F\u00fcr einen Europ\u00e4er sind K\u00e4nguru, Koala und Echidna ganz besondere, ungew\u00f6hnliche Tiere. Genauso anziehend sind f\u00fcr uns Kletterer die Felsen in Australien: die leuchtenden Sandsteinmauern der Blue Mountains, die Schn\u00f6rkelstrukturen der Grampians, oder auch hauchd\u00fcnne Felsnadeln im Meer. 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