{"id":66252,"date":"2022-04-12T14:18:00","date_gmt":"2022-04-12T12:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/kletter-trip-sultanat-oman\/"},"modified":"2022-04-12T14:18:00","modified_gmt":"2022-04-12T12:18:00","slug":"kletter-trip-sultanat-oman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/kletter-trip-sultanat-oman\/","title":{"rendered":"Kletter-Trip durch das Sultanat Oman"},"content":{"rendered":"\n<p>Zwei Uhr morgens. Wie ein Tor zur anderen Welt \u00f6ffnet sich die T\u00fcr ins Flughafengeb\u00e4ude Muscat. \u00dcberall in wei\u00dfe Gew\u00e4nder geh\u00fcllte M\u00e4nner, in unseren Kletterklamotten fallen wir auf wie bunte Hunde. Der Mann am Mietwagenschalter schl\u00e4gt sein Buch von hinten auf und sucht von rechts nach links lesend unsere Reservierung. Da k\u00f6nnen wir uns noch so oft die Augen reiben, es liegt weder an der Uhrzeit noch an unserer \u00dcberm\u00fcdung, hier ist wirklich alles verkehrt herum. Bis auf den Rechtsverkehr, Gottseidank &#8211; oder besser gesagt &#171;inschallah&#187; &#8211; so Gott will. Gegen 3 Uhr morgens biegen wir in unserem Toyota Allrad-Panzer auf die hell beleuchteten Stra\u00dfen von Muscat, mit dem dringenden Wunsch, zwischen den riesigen Moscheen und Pal\u00e4sten irgendwo einen ruhigen Schlafplatz zu finden. V\u00f6llig ger\u00e4dert breiten wir schlie\u00dflich unsere <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/isomatten\/\">Isomatten<\/a> am Strand aus, um uns das Nachtlager mit hunderten von M\u00fccken und Sandfl\u00f6hen zu teilen. Es kann also nur besser werden!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hit-the-road-jack\">Hit the road, Jack<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_02.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_02.jpg\" alt=\"Eine neue Klettersaison beginnt\" width=\"352\" height=\"529\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine neue Klettersaison beginnt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das Sultanat Oman ist unser Rei\u00dfaus vor dem Winter, vor allem aber entkommen wir den vielen s\u00fc\u00dfen Pl\u00e4tzchen und herzhaften H\u00e4ppchen der Feiertage zwischen Weihnachten und Silvester. Stattdessen starten wir unsere &#171;neue Kletter-Saison&#187; bereits im Dezember. Ein flie\u00dfender \u00dcbergang sozusagen. &#171;Sch\u00f6nes Reiseland mit vielf\u00e4ltiger Landschaft&#187; verspricht der Reisef\u00fchrer. Aus dem Internet haben wir einen Haufen Informationen \u00fcber diverse Gebiete mit zahlreichen Kletterrouten gefunden. Von Stein- und Sandw\u00fcsten \u00fcber Badegumpen in wasserf\u00fchrenden Trockent\u00e4lern bis hin zum Meer hat das Land alles zu bieten. Vor allem aber ist es touristisch noch relativ unerschlossen und f\u00fcr einen naturnahen Urlaub genau das Richtige. <strong>Campingpl\u00e4tze und dergleichen wird man im Oman lange<\/strong>, wohl vergebens suchen. Aber wer gern direkt dort bleibt, wo es Kletterrouten gibt, zeltet dort, <strong>wo es sch\u00f6n ist und er keinem im Weg steht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon aus Tradition sind die Omani sehr gastfreundlich. Bei nomadisierenden Beduinen in der W\u00fcste bekommen Durchreisende seit jeher etwas zu trinken, zu essen sowie<strong> ein gesch\u00fctztes Nachtlager<\/strong> im Austausch f\u00fcr Informationen. Nach sp\u00e4testens jedoch drei Tagen sollte der Gast aber unaufgefordert aufbrechen. Und in einer solchen, leicht abgewandelten Form gilt dieses ungeschriebene Gesetz bis heute. Auch wir wollen uns daran halten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wadi-bani-awf\">Wadi Bani Awf<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Oman gibt es unz\u00e4hlige &#171;Wadis&#187;, doch unter so einem &#171;ausgetrockneten Flusslauf, der nur nach starken Regenf\u00e4llen vor\u00fcbergehend Wasser f\u00fchrt&#187;, k\u00f6nnen wir Europ\u00e4er uns zun\u00e4chst einmal meist nicht viel vorstellen. Was dann eigentlich auch nur die Anreise in das erste Klettergebiet werden sollte, ist f\u00fcr uns Allrad- Novizen gleich mal ein richtig spa\u00dfiges Abenteuer: rasant durch Kiesbetten &#171;sliden&#187;, rasante Flussdurchquerungen und steile Passagen am Rande schier bodenloser Abh\u00e4nge halten uns bei Laune. Am Eingang des Wadi Bani Awf k\u00f6nnen wir einem Touristen nur achselzuckend beantworten, ob man da auch mit einem &#171;normalen&#187; Auto durchkommt. Schon nach dem ersten Abschnitt ist klar: man kommt rein, aber nicht wieder heraus.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_04.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_04.jpg\" alt=\"Eine Oase in Oman\" width=\"841\" height=\"560\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Oase in Oman<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der kleine Palmenhain vor der engen Schlucht &#171;La Gorgette&#187; wirkt inmitten der kargen Felslandschaft wie eine wahre Oase. Eine der Terrassen wird zu unserem Lagerplatz, aber jetzt wollen wir erst einmal das Klettergebiet erkunden. Ein schmaler Pfad windet sich in die enge Schlucht. Vom pl\u00e4tschernden Bach gek\u00fchlt, kann man hier in der gr\u00f6\u00dften Hitze bei angenehmen Temperaturen eine Sportroute nach der anderen klettern &#8211; bis die Unterarme brennen. Oder einfach die F\u00fc\u00dfe ins k\u00fchle Nass eintauchen, relaxen und zuschauen. Die Routen aller Schwierigkeitsgrade sind anspruchsvoll und interessant. Und auch zum Projektieren gibt es hier einige vielversprechende glatte \u00dcberh\u00e4nge. Hier kann man es tats\u00e4chlich aushalten!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-snake-canyon\">Snake Canyon<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_03-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_03-1.jpg\" alt=\"Im Affen-Stil am Drahtseil\" width=\"350\" height=\"466\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Affen-Stil am Drahtseil<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Den ersten Nerventest absolvieren wir tags drauf an einem Klettersteig (!) im nahe gelegenen Snake Canyon. Zun\u00e4chst steigen wir einen steilen Schotterhang hinunter bis an den Rand einer tiefen Schlucht, wo wir aus dem Kucken und Staunen nicht mehr heraus kommen. Ein dickes Drahtseil f\u00fchrt von einer Seite der Schlucht auf die Andere. Die glatten W\u00e4nde des Canyons pfeifen bis zum Boden. Der Klettersteig geht auf der anderen Seite \u00fcber ein waagrechtes Felsband und quert weiter hinten abermals den Canyon. Insgesamt sind f\u00fcnf Querungen an einem Drahtseil zu \u00fcberwinden. An und f\u00fcr sich keine gro\u00dfe Sache, nur werden die hier gesetzten Bohrhaken genau in Zugrichtung (also der denkbar Ung\u00fcnstigsten) belastet und wenn das Drahtseil an einer Seite ausrei\u00dft macht man einen Abflug nach unten. So gibt es auch kein zweites Seil als Hintersicherung &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und w\u00e4hrend wir drei noch diskutieren, hat Georg bereits seinen <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/karabiner-express-sets\/\">HMS-Karabiner<\/a> eingeclippt und hangelt wie ein Affe &#8211; Beine und Arme am Drahtseil &#8211; auf die andere Seite. Nach kurzer Abw\u00e4gung folgen wir in gleichem Stil. Wohooo, da ist aber ordentlich Luft unter dem Hintern und wir erleben einmalige Tiefblicke in die Schlucht mit ihrem smaragdgr\u00fcn schillernden Wasser. Was f\u00fcr ein wilder Klettersteig! Erst nach dem Ausstieg kommt die Sprache eher zuf\u00e4llig auf das riesige Warnschild am Einstieg &#8211; verdammt, welches Warnschild?! Ich glaube den Jungs kein Wort und gehe mich noch einmal selbst vergewissern. Tats\u00e4chlich habe ich dort vor lauter Adrenalin am Einstieg folgende, etwa 40 Zentimeter gro\u00dfe, mit einem gro\u00dfen roten Kreis umrandete Warnung \u00fcbersehen: &#171;Danger &#8211; closed for maintenance!&#187; Da hat unser Schutzengel also mal wieder \u00dcberstunden geleistet &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sharaf-al-alamayn\">Sharaf al Alamayn<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_01-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_01-1.jpg\" alt=\"Ein hammer Fels auf 2000m h\u00f6her\" width=\"351\" height=\"468\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein hammer Fels auf 2000m h\u00f6her<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Allradstrecke des Wadi Bani Awf endet nach einer abenteuerlich steilen Schotterpiste am 2000 Meter hohen Pass Sharaf al Alamayn, dem h\u00f6chsten Pass der Western Hajar Berge. Laut Internet gibt es hier ein traditionell abgesichertes Klettergebiet, obendrein das h\u00f6chst gelegene im ganzen arabischen Sprachraum. Oberhalb der senkrechten B\u00f6schung, deren \u00dcberwindung schon die erste Schl\u00fcsselstelle darstellt, befinden sich wundersch\u00f6n zerkl\u00fcftete Felsen, die sich perfekt mit Totem Cams und Bandschlingen absichern lassen. Die Routenfindung ist keineswegs trivial, da kein einziger Haken steckt, aber wir w\u00e4hnen uns in der Linie \u201eScratch&#8217;n&#8217;Win&#187; am Felsen &#171;The Prow&#187;. Die beiden Toni&#8217;s vergn\u00fcgen sich<\/p>\n\n\n\n<p>derweil im &#171;Full Fat Crack&#187; in der &#171;Wall of Shadows&#187;. Was abenteuerlich und d\u00fcster klingt, macht jedoch richtig Spa\u00df &#8211; es ist einfach gro\u00dfartig, seine eigenen Sicherungen zu legen, den Weg selbst zu suchen und keine Spuren zu hinterlassen. Wir erleben wieder einmal die grenzenlose Freiheit des Trad-Kletterns. Am Gipfelplateau treffen wir uns wieder: &#171;Hammer Fels hier, oder?&#187;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem riesigen Lagerfeuer inmitten der Karstlandschaft kurz unter dem Pass beschlie\u00dfen wir somit einen genialen Klettertag. Die Sonne verschwindet hinter einem der vielen Gipfel, die weite Berglandschaft liegt uns zu F\u00fc\u00dfen. Nie h\u00e4tte ich erwartet, dass der Oman so bergig ist &#8211; und so kalt! Trotz gutem Schlafsack und dem Rucksack als Fu\u00dfw\u00e4rmer friere ich wie ein Schneider. Warum blo\u00df habe ich meinen warmen <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/daunenschlafsaecke\/\">Daunenschlafsack<\/a> nicht dabei &#8230;?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zwillingsturme\">Zwillingst\u00fcrme<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_05-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_05-1.jpg\" alt=\"Wie die Wand einer Festung zu besteigen\" width=\"350\" height=\"467\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie die Wand einer Festung zu besteigen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Umso krasser trifft uns daraufhin die Hitze des kommenden Tages im Tal, als wir schwitzend zu den Felst\u00fcrmen oberhalb von Al Hamra aufsteigen. Wie zwei Wehrt\u00fcrme einer Festung ragen diese beiden Felsen \u00fcber der Stadt empor. Wir steuern auf den linken zu und w\u00e4hlen die Linie \u201eEn attendant les lents\u201c w\u00e4hrend sich die Toni&#8217;s f\u00fcr \u201eLa Mama\u201c am rechten Turm entscheiden. Soweit m\u00f6glich, ist zwischen den gebohrten St\u00e4nden alles selbst abzusichern, in einigen kompakten Passagen stecken jedoch auch solide Bohrhaken. Unsere Linie schl\u00e4ngelt sich schlie\u00dflich an sch\u00f6nen Strukturen entlang geschickt durch die griffige Wand. W\u00e4hrend wir hier oben klettern, ruft weit unter uns der Muezzin zum Gebet. Sein Gesang hallt in den W\u00e4nden wider, unterstreicht f\u00fcr uns das Gef\u00fchl eines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Urlaubs. Vom Gipfel streicht unser Blick somit \u00fcber das strahlende Gr\u00fcn der Palmenhaine im Kontrast zur Felslandschaft und den alten Lehmbauten im Tal. Einmalige Kletterrouten, genialer Fels und eine Traumlandschaft, wie sie im Buche steht &#8211; was f\u00fcr ein wundersch\u00f6nes Land der Oman doch ist!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>NEULAND?<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31414\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_01-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_01-1-1.jpg\" alt=\"Kletter-Roadtrip Oman, Foto: d-on-r.de\" width=\"351\" height=\"263\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nimmt man die riesigen W\u00e4nde der benachbarten Wadis als Ma\u00dfstab, dann ist unser Felsriegel zwar vergleichsweise klein \u2013 daf\u00fcr zieren ihn allerdings einige offensichtliche Linien mit super Strukturen f\u00fcr mobile Sicherungen: Risse, Verschneidungen und mehrere h\u00f6hlenartige L\u00f6cher lassen uns erahnen, was f\u00fcr Potential unser kleiner \u201cFruchtzwerg\u201d hat. Kurze Zeit sp\u00e4ter stehen wir in voller Montur unter der Wand, die Materialschlaufen der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/klettergurte\/\">Klettergurte<\/a>&nbsp;h\u00e4ngen durch das Gewicht der vielen Friends, Cams und Totem Basics fast bis zu den Knien. Bei jedem Schritt rasselt das Eisen wie die Sporen von Cowboys aus dem wilden Westen. Das f\u00fchlt sich gut an! Ob hier vor uns schon jemand geklettert ist? Zumindest gibt es keine Spuren davon. Jede Seilschaft sucht sich eine Linie und \u201cauf die Pl\u00e4tze, fertig, los!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns geht\u2019s einem kurzen Fingerriss folgend auf ein kleines Podest unter einer schr\u00e4gen H\u00f6hle und \u00fcber den kleinen \u00dcberhang in direkter Richtung zur Oberkante des Felsriegel. Au\u00dfen herum kurz herunter gelaufen und ab in die n\u00e4chste Tour \u2013 es gibt hier so viele M\u00f6glichkeiten! Den gleichen Einstieg, aber jetzt vom Podest in die kleine H\u00f6hle hinein und durch ein kleines Schlupfloch hinten wieder heraus. Die beiden Toni\u2019s haben weiter rechts genauso viel Spa\u00df, die Gesichter sind mit einem breiten Grinsen gezeichnet und wir treffen uns immer wieder am Gipfel. Funky Time!<\/p>\n\n\n\n<p>Als Georg den etwas schwereren Riss im steilen, glatten Wandteil in Angriff nimmt, hat sich bereits die halbe Dorfgemeinschaft unter der Wand versammelt. Besser gesagt die M\u00e4nnergemeinschaft. Man(n) beobachtet und diskutiert wild gestikulierend, klopft den Jungs anerkennend&nbsp;auf die Schulter. Mit einem Halbseil in der Hand bewundern sie scheinbar auch den Mut der fremden Burschen, an so einem d\u00fcnnen Strick ihr Leben in der Senkrechten zu riskieren. Dass hier auch eine Frau am Werk ist, wird hingegen geflissentlich ignoriert, aber da stehe ich mittlerweile dr\u00fcber. Vor allem seitdem ich im Reisef\u00fchrer gelesen habe, dass an omanischen Universit\u00e4ten eine M\u00e4nner- Quote eingef\u00fchrt werden musste, damit es M\u00e4nner mit ihren schlechteren Noten \u00fcberhaupt auf die Hochschule schaffen. \u201cMann\u201d m\u00f6ge mir mein L\u00e4cheln der Genugtuung verzeihen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">WADI GHUL<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31416\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_03-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_03-1-1.jpg\" alt=\"Kletter-Roadtrip Oman, Foto: d-on-r.de\" width=\"351\" height=\"265\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wesentlich h\u00f6her sind die zerkl\u00fcfteten Felsw\u00e4nde im Wadi Ghul, daf\u00fcr sind leider auch die Zustiege umso weiter. Es ist wie die Durchquerung einer schier endlosen Steinw\u00fcste, die wir besser in aller Herrgottsfr\u00fche h\u00e4tten antreten sollen. Jetzt wissen wir es besser. Schwei\u00dfgebadet erreichen wir den Einstieg der Linie \u201eSamba di Jedi\u201c. Die Anstrengung der letzten Stunden ist schnell vergessen, denn links und rechts ist kilometerweit felsiges Neuland. In Anbetracht dessen verwerfen wir unsere urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne. Wir k\u00f6nnen dem Reiz nicht widerstehen, unseren eigenen, neuen Weg durch die Wand zu suchen. Hier ist ohnehin alles clean. Der kleine aber feine Unterschied ist \u201cnur\u201d das Wissen um die zu erwartenden Schwierigkeiten. Den kurzen Vorbau \u00fcberwinden wir noch auf den Spuren der Franzosen, biegen am Felsband aber nach links ab. Bereits nach dem ersten \u00dcberhang rasselt es faustgro\u00dfe Steine, Georg ist in seinem Element. \u201cIm Vergleich zu den Karwendelausstiegen ist das hier bombenfest\u201d! Damit werden all meine Zweifel im Keime erstickt. Ich quere hingegen lieber in kompakteres Gel\u00e4nde weiter links, nur dass der Fels hier zu kompakt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft, ich bringe mit M\u00fche und Not auf 30 Metern einen Schlaghaken und einen Totem Cam unter, den Stand bildet eine fingerdicke Sanduhr und zwei zweifelhafte Cams. \u201cWillst du uns umbringen?!\u201d An der Kreativit\u00e4t der Sicherungen k\u00f6nnen wir im Folgenden auf weiteren 400 Metern Fels zur Gen\u00fcge feilen, obwohl die Wand deutlich abflacht. Am Gipfel schlagen wir auf eine gelungene Abenteuerlinie und einen lehrreichen Klettertag ein, der noch nicht ganz vorbei ist. Vor uns liegt ein langer Abstieg, den wir nicht kennen und langsam neigt sich der Tag dem&nbsp;Ende. Kurz bevor es dunkel wird, erreichen wir die Stra\u00dfe, aber leider an ganz anderer Stelle, als unser&nbsp;Auto steht. Mit langen Mienen treten wir also den 5 km langen Stra\u00dfenmarsch an, als ein aufmerksamer Omani anh\u00e4lt: \u201cNeed a ride?\u201d Eigentlich ist er in die umgekehrte Richtung unterwegs gewesen, aber f\u00fcr uns macht er gern einen Umweg. Das ist wahre Hilfsbereitschaft, auf die wir sp\u00e4ter ansto\u00dfen und benennen die Route dementsprechend \u201cStamperlzeit\u201d.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">WADI DAYQAH<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31417\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_04-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_04-1.jpg\" alt=\"Kletter-Roadtrip Oman, Foto: d-on-r.de\" width=\"350\" height=\"263\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zugegeben, nach diesen Mehrseill\u00e4ngenabenteuern steht uns der Sinn nach etwas nervenschonendem Klettern. Weiter im S\u00fcdosten gibt es einen sch\u00f6nen Canyon mit kurzen Sportklettereien, mit und ohne Bohrhaken. Das lange Wadi Dayqah hat viele Biegungen, sodass es W\u00e4nde aller Expositionen gibt und man zu jeder Tageszeit einen schattigen Kletter-Spot findet. Soweit der Plan. Auf einer neuen, dreispurigen Autobahn fahren wir bis kurz vor Qurayyat, dann auf immer kleiner werdenden Teerstra\u00dfen landeinw\u00e4rts, zuletzt auf einer Schotterpiste ins Flussbett.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen sind wir ja Allradprofis, der immer gr\u00f6bere Weg juckt uns wenig, die Flussdurchquerung nehmen wir ohne mit der Wimper zu zucken. Als wir allerdings durch kn\u00f6cheltiefen Schlamm fahren, der uns auf schr\u00e4gen Passagen verd\u00e4chtig seitw\u00e4rts driften l\u00e4sst, wird es uns dennoch unheimlich. Einstimmig entscheiden wir uns gegen eine weitere Flussdurchquerung und drehen um. Die eingerichteten Routen sind bei diesen Bedingungen unerreichbar. Stattdessen finden wir Neuland im unteren Bereich des Wadi, wo wir uns so richtig austoben k\u00f6nnen. Die wundersch\u00f6nen Rissverschneidungen an Cams und Keilen sind eine super Nachmittagsbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">AB INS \u201cSINKHOLE\u201d<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31412\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_05-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_05-1-1.jpg\" alt=\"Kletter-Roadtrip Oman, Foto: d-on-r.de\" width=\"350\" height=\"262\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach dieser Schlammschlacht sehnen wir uns nach einem sch\u00f6nen Bad \u2013 wie gut, dass die K\u00fcste mit ihren wundersch\u00f6n wei\u00dfen Str\u00e4nden und dem t\u00fcrkisblauen Wasser nicht fern ist. Ein weiteres Bade-Highlight befindet sich etwas s\u00fcdlich von Qurayyat. Das Bammah Sinkhole ist ein circa f\u00fcnfzig Meter tiefer, nat\u00fcrlicher Kalksteinkrater, der unterirdisch mit dem Meer verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch was die&nbsp;Farbe betrifft, steht er dem Meer in nichts nach. Zwar passt die betonierte Parkanlage au\u00dfen herum in unseren Augen nicht wirklich zu diesem kleinen Naturwunder, aber \u00fcber Geschmack l\u00e4sst sich ja bekanntlich streiten. Wir genie\u00dfen trotzdem das Wasser und die nat\u00fcrlichen Podeste zum Schwimmen und Springen. Und nat\u00fcrlich zum \u201cDeep Water Soloing f\u00fcr Arme\u201d (barfu\u00df), wof\u00fcr sich der Fels rundherum geradezu anbietet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SUCHE NACH DEN PYRAMIDEN<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Loch im Boden zieht uns magisch an. Zu dieser Zeit ist die H\u00f6hlenkammer \u201eMajlis al Jinn\u201c noch nicht weltber\u00fchmt, beinhaltet keine Bohrhaken von Glowacz und Sharma, aber wir wissen um ihre Bedeutung als eine der gr\u00f6\u00dften H\u00f6hlen der Erde und wollen zumindest einen Blick oder eine Abseilfahrt ins Dunkle Loch riskieren. Es ist f\u00fcr uns unvorstellbar, dass unter dem Salmah Plateau gleich mehrere Hohlr\u00e4ume sein sollen, in die ganze Pyramiden hinein passen!<\/p>\n\n\n\n<p>Das m\u00fcssen wir uns unbedingt ansehen, auch wenn wir daf\u00fcr einen halben Tag steile Gebirgsstra\u00dfen entlang fahren m\u00fcssen. Leider erfahren wir erst vor Ort, dass die H\u00f6hle vor Kurzem \u201egeschlossen\u201c und die Bohrhaken am Rand der H\u00f6hle entfernt wurden, sodass niemand hinein seilen, klettern oder springen darf. Und so starren wir nur vom Rand in ein tiefes, schwarzes Loch und m\u00fcssen uns die schiere Gr\u00f6\u00dfe vor unserem geistigen Auge vorstellen. Trotz alle dem ist die Szenerie irgendwie unheimlich, da klettern wir doch lieber im Tageslicht mit Rundumblick auf Palmenhaine und blicken in die weite Steinw\u00fcste. An jungfr\u00e4ulichen Felsen hat der Oman f\u00fcr uns immerhin&nbsp;noch so einiges&nbsp;zu bieten!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">LIEBLINGS \u2013 WADI<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31672\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_IMG_0320.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_IMG_0320.jpg\" alt=\"Klettern im Oman\" width=\"353\" height=\"265\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Je weiter wir in das Wadi hinein fahren und laufen, umso heller werden die Felsen und desto st\u00e4rker der Kontrast zum t\u00fcrkisblauen Wasser. \u00dcber Jahrtausende hat sich das Wasser hier seinen Weg in den Kalk gefressen und so wundersch\u00f6ne, tiefe Becken ausgesp\u00fclt, die zum Baden regelrecht einladen. Sp\u00e4testens bei den kugelrunden Gumpen, die mit Eisenketten zum Wiederaufstieg im hinteren Teil der Schlucht versehen sind, k\u00f6nnen wir nicht mehr widerstehen. Eine fast kindliche Freude kommt beim Sprung ins warme Nass auf, wie fr\u00fcher am Badesee.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch die Omani, jung wie alt, zelebrieren dieses Wunder der Natur. Nach einer gewissen Grundreinigung wagen wir also eine Erkundungstour in eines der Seitent\u00e4ler und entdecken eine sch\u00f6n zergliederte Wand mit guten Chancen auf festen Fels. Den unteren, \u00fcberh\u00e4ngenden Teil mit zweifelhaftem Gestein umgehen wir noch, indem wir auf einem breiten Felsband auf halber H\u00f6he elegant einqueren. Aber jetzt hei\u00dft es erst einmal testen, was der Fels \u00fcberhaupt hergibt\u2026Klettern vom Feinsten! Wie \u00fcberall im Oman sind die Strukturen so scharf, dass die Fingerkuppen brennen\u2026 und logische Linien an Rissen und Verschneidungen gibt es zuhauf. Durch zwei davon arbeiten wir uns klemmend und quetschend, bald \u00fcber raue Strukturen turnend hinauf, die gr\u00fcn leuchtenden Palmen von Badah zu unseren F\u00fc\u00dfen. \u201cEin absoluter Gl\u00fccksgriff, dieses Tal!\u201d Nach vielen Tagen Staub, Hitze und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/schwitzrate-sport-rechner\/\">Schwei\u00df<\/a>&nbsp;erleben wir die Zeit im Wadi Bani Khalid wie einen echten Luxusurlaub. Wir \u201chinterlassen\u201d die beiden Routen \u2018Anorexie\u2019 und \u2018der verr\u00fcckte Kaminkehrer\u2019, wo sich Wiederholer an bestem Fels und sch\u00f6nstem Abenteuerklettern erfreuen k\u00f6nnen. Wir sind gespannt auf Feedback, war vielleicht schon jemand drin?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">STEINTORE UND STEINM\u00c4NNER<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31668\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_P1070327.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_P1070327.jpg\" alt=\"Klettern im Oman\" width=\"349\" height=\"263\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eigentlich ist jedes Wadi im Oman von mehr oder weniger hohen Felsw\u00e4nden ges\u00e4umt, die sich fast alle f\u00fcr Klettertouren eignen. Der Muschelkalk ist \u00fcberall anders, mal etwas br\u00fcchiger, mal kompakter, aber fast immer gibt es die unglaublichsten Strukturen und Formen. Im Eingangsbereich des Wadi Tanuf zum Beispiel steht stolz erhaben, hoch \u00fcber dem Tal, ein riesiges Felsentor, wie im amerikanischen Arches \u2013 Nationalpark. Nur der Zustieg hier ist um einiges m\u00fchsamer, aufgrund der Temperaturen, vor Allem aber, weil es durch weglosen, steilen Schotter hinauf geht. Etwas tiefer im Tal f\u00e4llt uns daraufhin ein kleiner Felsturm ins Auge, den wir uns aus der N\u00e4he anschauen wollen. Der Zustieg ist nicht ganz so weit. Drei kurze Seill\u00e4ngen h\u00f6her stehen wir dann auch schon unter dem fragilen Turm \u2013 \u201cder wird ja nicht gerade jetzt zusammen brechen, oder?!\u201d Auf dem Gipfel ist zumindest nur Platz f\u00fcr einen von uns, sodass wir ihn nacheinander besteigen und dadurch nicht allzu sehr belasten. Nach weiteren zwei Seill\u00e4ngen stehen wir am oberen Rand des Felsriegels, den langen Abstieg vor unseren Augen. Zugegeben, diese Klettertour war etwas \u201cwander-lastig\u201d. Aber l\u00e4ngst haben wir eine weitere logische Linie im Visier, denn gegen\u00fcber haben wir eine scharfe Kante erblickt\u2026<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">TANZ AUF DER RASIERKLINGE<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_31673\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_P1060257.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_P1060257.jpg\" alt=\"Foto: Georg Pollinger\" width=\"349\" height=\"262\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mit \u2018dancing on razorblades\u2019 haben wir uns ein wahrlich \u201cscharfes Abenteuer am Fels\u201d auf die Fahne geschrieben. Wenn eine Tour diesem Namen gerecht werden k\u00f6nnte, dann diese messerscharfe Felskante vor unserer Nase. Ob es wohl Ungl\u00fcck bringt, wenn man schon beim Einstieg einer Tour den Namen vergibt, ohne zu wissen, ob man es auf den Gipfel schafft? Vom Wandfu\u00df aus betrachtet ist die Kante jedenfalls nicht ganz so scharf wie eine Rasierklinge, aber trotzdem wird die Tour vom ersten Kletter-Meter an ihrem Namen mehr als gerecht. Klettern im Oman ist ohnehin wie ein learning-by-doing Seminar mit dem Titel \u201ckreative Sicherungen legen\u201d. Trotz unserer bisherigen Erfahrungen bleibt hier die Absicherung spannend. Im kompakten Fels bringen wir kaum Sicherungen unter \u2013 selten versinkt ein Friend oder ein Totem Basic Cam in einem Riss, meist ist h\u00f6chstens mit Schlaghaken etwas auszurichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom \u00fcblichen, groben Schotter auf den Felsb\u00e4ndern ganz abgesehen, h\u00e4ngen immer wieder Fels-Schuppen wie Damokles-Schwerter in der Wand, bereit ein Seil zu kappen oder Schlimmeres. Wir arbeiten uns daher sehr bedacht und langsam hinauf, stets auf die n\u00e4chsten paar Kletter-Meter konzentriert. Der Handbohrer und ein paar Not-Bohrhaken sind zwar am Gurt, aber wir wollen soweit wie m\u00f6glich mit unseren mobilen Sicherungen auskommen. Die Tour wird zu einem Test f\u00fcr unsere Nerven und das gegenseitige Vertrauen in das K\u00f6nnen des Anderen. Der scharfe Fels mit seinen sch\u00f6nen Strukturen hat uns voll in seinen Bann gezogen, sodass wir fast nicht bemerken wie die Stunden vergehen. Am sp\u00e4ten Nachmittag h\u00e4ngen wir immer noch im oberen Teil der Headwall. An Abseilen ist schon lange nicht mehr zu denken, es gibt nur die Flucht nach oben. Doch immer wieder kommt eine vermeintlich letzte Seill\u00e4nge, die nur wieder auf ein weiteres Felsband f\u00fchrt. Hat denn diese Wand gar kein Ende?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">HOTEL DER TAUSEND STERNE<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\" id=\"attachment_31670\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_69.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/www.d-on-r.de_69.jpg\" alt=\"Klettern im Oman\" width=\"839\" height=\"629\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Erst bei Sonnenuntergang schwingt sich Georg endlich \u00fcber die letzte Felskante auf das flache Gipfelplateau und wir k\u00f6nnen auf dieses wahnsinnige Abenteuer einschlagen. Obwohl, vorbei ist es noch nicht, denn das etwa 500 Meter hohe Felsband erstreckt sich kilometerweit nach links und rechts. \u201cJetzt m\u00fcssten wir nur noch irgendwie herunter kommen\u201d\u2026 Flotten Schrittes geht es somit im sicheren Abstand zum Abgrund den Felsrand entlang, doch bald ist klar: wir m\u00fcssen biwakieren. Es gibt keine Chance im Dunkeln einen sicheren Abstiegsweg zu finden. Kein Problem, wir sind ja vorbereitet, wir haben ein Feuerzeug und zwei Rettungsdecken dabei!<\/p>\n\n\n\n<p>An einem gro\u00dfen Felsblock richten wir unser Biwak-Lager vor. Die gem\u00fctliche Seil-Unterlage ist vorbereitet und bald lodert ein kleines Feuer. Nur mit der einen Rettungsdecke will es nicht recht klappen \u2013 anstatt einer Folie rei\u00dft Georg nur silberne und goldene Fetzen aus der Verpackung\u2026 \u201cAus welchem Jahrhundert ist die denn gewesen?!\u201d Unter der verbleibenden Rettungsdecke trotzen wir also dem eisigen Wind und sagen einfach: \u201ces war kuschelig\u201d. Diese N\u00e4chte im Hotel der tausend Sterne sind doch ohnehin unbezahlbar, auch das Frieren geh\u00f6rt irgendwie mit dazu. Im Licht der aufgehenden Sonne sitzen wir so in einem Haufen Silberfolie, als w\u00e4ren wir gerade von einer Mondfahrt gekommen. \u201cDer Adler ist gelandet\u201d kommentiert Georg, schlie\u00dflich k\u00f6nnen wir dar\u00fcber auch lachen. Bei Tageslicht gestaltet sich der Abstieg dann \u00fcber den Bergr\u00fccken sehr viel einfacher, sodass wir es rechtzeitig zum \u201cFr\u00fchst\u00fcckskaffee\u201d zur\u00fcck ins Tal schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier Wochen Urlaub sind verflogen wie im Wind, unsere Kletter-Ziele w\u00fcrden jedoch noch f\u00fcr lange Zeit reichen. Zum Beispiel haben wir am h\u00f6chsten Fels des Oman noch keine Hand angelegt. Der 1000 Meter hohe Jabal Misht hat zahlreiche Bigwall-Linien zu bieten, die wir uns nur noch von unten anschauen k\u00f6nnen. Einerseits sind wir wehm\u00fctig, weil wir \u201cschon\u201d wieder nach Hause m\u00fcssen, andererseits aber auch erleichtert, weil diese riesige Felsmasse unglaublich erdr\u00fcckend wirkt. Furchterregend, aber gleichzeitig anregend. Genau die richtige Mischung aus Angst und Anziehung, die einen Grund liefert, um bald wieder zu kommen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kletterf\u00fchrer:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#171;Climbing in Oman&#187; von Jakob Oberhauser, Panico Verlag, 2014<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-material\">Material<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/tendon-master-78-mm-shield-halbseil\/\">Tendon Master 7.8mm (Halbseile)<\/a> und Tendon Hattrick 10.2mm (Einfachseil)<\/p>\n\n\n\n<p>Onyx und Garnet, Helm Penta<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/karabiner-express-sets\/\">Karabiner, Expressen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/totem-totem-cam-klemmgeraet\/\">Totem Cams<\/a> und Basic Totem Cams<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/tenaya-ra-kletterschuhe\/\">Kletterschuhe Tenaya RA<\/a> und Triop Tiger<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/optimus-optimus-polaris-gaskocher\/\">Optimus Polaris Kocher (Benzin und Gas)<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/kocherzubehoer\/\">Optimus Terra Lite HE Cook Set T\u00f6pfen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/leki-micro-vario-carbon-sl2-trekkingstoecke\/\">LEKI Micro Vario Carbon<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/haengematten\/\">ENO Doublenest Reiseh\u00e4ngematte<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Uhr morgens. 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