{"id":66435,"date":"2022-02-28T12:10:00","date_gmt":"2022-02-28T11:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/hoehenkrankheit-prophylaxe-und-behandlung\/"},"modified":"2022-02-28T12:10:00","modified_gmt":"2022-02-28T11:10:00","slug":"hoehenkrankheit-prophylaxe-und-behandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/hoehenkrankheit-prophylaxe-und-behandlung\/","title":{"rendered":"H\u00f6henkrankheit &#8211; Prophylaxe und Behandlung"},"content":{"rendered":"\n<p>Sie kann jeden treffen, egal, ob Profi oder Hobbybergsteiger und sie kommt oft schnell und unerwartet \u2013 die akute H\u00f6henkrankheit (AHK), im englischen auch AMS (Acute Mountain Sickness) genannt. Und das nicht nur auf den 8.000ern dieser Erde. Selbst auf 3.000ern in den Alpen oder bei Pass\u00fcberfahrten mit dem Rennrad k\u00f6nnen Sportler hiervon betroffen sein. In diesem Artikel geben wir einen \u00dcberblick \u00fcber Symptomatik, Erkennung und Behandlung der H\u00f6henkrankheit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-symtome-treten-bei-der-hohenkrankheit-auf\">Welche Symtome treten bei der H\u00f6henkrankheit auf?<\/h2>\n\n\n\n<p>Es wird zwischen der akuten H\u00f6henkrankheit (AHK), einem H\u00f6henhirn- (HH\u00d6) und H\u00f6henlungen\u00f6dem (HL\u00d6) unterschieden. Im Folgenden findet sich eine Einteilung und Unterscheidung der Leitsymptome und Krankheitsbilder.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings haben alle 3 Krankheitsbilder gemeinsame Faktoren, die das Risiko deutlich erh\u00f6hen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die absolute H\u00f6he<\/li>\n\n\n\n<li>Aufstiegsgeschwindigkeit<\/li>\n\n\n\n<li>unzureichende Akklimatisation<\/li>\n\n\n\n<li>individuelle Pr\u00e4disposition<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Um das Risiko f\u00fcr eine der H\u00f6henkrankheiten einzusch\u00e4tzen ist es wichtig, dass Aufstiegsprofil (wie viele H\u00f6henmeter sind zu bew\u00e4ltigen), die Schlafh\u00f6he und die individuelle Anf\u00e4lligkeit aus der Vergangenheit zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Symptome der akuten H\u00f6henkrankheit (AHK)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kopfschmerz<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcbelkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Appetitlosigkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n\n\n\n<li>Schwindel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4ufigste Form der H\u00f6henkrankheit ist die <strong>akute H\u00f6henkrankheit (AHK \/ AMS)<\/strong>. Deren Leitsymptom ist der Kopfschmerz. Daneben kommen meist unspezifische Symptome wie ein allgemeines Krankheitsgef\u00fchl, Schwindel, Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit und Schlafst\u00f6rungen hinzu. Die akute H\u00f6henkrankheit manifestiert sich zudem nach fr\u00fchestens 4\u20136 Stunden ab einer H\u00f6he von bereits 2.000 bis 2.500 m.<\/p>\n\n\n\n<p>Die akute H\u00f6henkrankheit ist nach der ersten Nacht in gr\u00f6\u00dferer H\u00f6he h\u00e4ufig am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gt. Intensive k\u00f6rperliche Anstrengung wie lange, technische Aufstiege verst\u00e4rken die Symptome zus\u00e4tzlich. Bei Verzicht auf einen weiteren H\u00f6hengewinn sowie k\u00f6rperlicher Schonung verschwinden die Symptome in der Regel&nbsp;innerhalb von 24&nbsp;bis 48 Stunden&nbsp;nach dem Auftreten wieder. Besonders gef\u00e4hrlich wird es jedoch, wenn trotz vorhandener Symptome weiter aufgestiegen wird &#8211; und sich die akute <strong>H\u00f6henkrankheit zu einem H\u00f6henhirn\u00f6dem (HH\u00d6) weiterentwickelt<\/strong>. Nun gilt es, unverz\u00fcglich abzusteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es wichtig, auf seinen K\u00f6rper zu h\u00f6ren&nbsp;und auf etwaige Ver\u00e4nderungen zu achten. Ebenso bedeutsam ist es, seine Partner zu beobachten, wenn man nicht gerade alleine unterwegs ist. Ist mein langj\u00e4hriger Bergkamerad einfach nur m\u00fcde? Oder ist er tats\u00e4chlich deutlich langsamer unterwegs als sonst? Ein merklicher&nbsp;Leistungsverlust in der H\u00f6he und erste Anzeichen der akuten H\u00f6henkrankheit werden meist von anderen Bergsteigern in der Gruppe schneller wahrgenommen, sodass hier fr\u00fchzeitig&nbsp;gegengesteuert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Symptome des H\u00f6henhirn\u00f6dems (HH\u00d6)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>starke Kopfschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4hmungserscheinungen<\/li>\n\n\n\n<li>Bewusstseinsst\u00f6rungen bis hin zum Koma<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Symptome eines H\u00f6henlungen\u00f6dems (HL\u00d6)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>deutlicher Leistungsverlust im Aufstieg<\/li>\n\n\n\n<li>trockener Reizhusten<\/li>\n\n\n\n<li>Atemnot<\/li>\n\n\n\n<li>Zyanose (blaue F\u00e4rbung von Schleimhaut und Lippen)<\/li>\n\n\n\n<li>raschelnde Ger\u00e4usche beim Atmen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ein fr\u00fches<strong> Symptom und Warnzeichen eines H\u00f6henlungen\u00f6dems<\/strong> (HL\u00d6, englisch HAPE, &#171;High Altitude Pulmonary Edema&#187;) ist ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Leistungsverlust w\u00e4hrend des Aufstieges, oft begleitet von Atemnot und zun\u00e4chst trockenem Husten. Das H\u00f6henlungen\u00f6dem entwickelt sich nach sehr schnellem Aufstieg in H\u00f6hen oberhalb von 4.000m in einem Zeitraum von 2-3 Tagen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/hoehenkrankheit-grosse-hoehe.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/hoehenkrankheit-grosse-hoehe.jpg\" alt=\"H\u00f6henkrankheit - Prophylaxe und Behandlung\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcber den Wolken ist es wundersch\u00f6n &#8211; aber nicht ungef\u00e4hrlich.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-kann-man-der-hohenkrankheit-vorbeugen\">Wie kann man der H\u00f6henkrankheit vorbeugen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die sinnvollste Ma\u00dfnahme zur Reduzierung der Risiken einer&nbsp;H\u00f6henkrankheit sind ein langsamer H\u00f6hengewinn sowie die richtige, der jeweiligen Tour angemessene k\u00f6rperliche Fitness. Niedriger gelegene Schlafpl\u00e4tze als das erreichte Tagesmaximum tragen zus\u00e4tzlich zu einer effektiven Akklimatisierung bei. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei bekannter Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr die akute H\u00f6henkrankheit werden bis zu 500 hm H\u00f6hengewinn pro Tag oberhalb von 2.500 m bei Trekkings und (H\u00fctten-)Wanderungen meist gut toleriert. Bei einer Anf\u00e4lligkeit (z.B. w\u00e4hrend vorheriger Touren) sollte zus\u00e4tzlich ein schneller Aufstieg mit Bergbahnen in gro\u00dfe H\u00f6hen von \u00fcber 3.000m vermieden werden. Die Symptome stellen sich dann oft erst beim Eintreffen auf der H\u00fctte ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Vor einer Trekkingtour in Gebirgen&nbsp;wie dem Himalaya oder den Anden empfiehlt sich au\u00dferdem ein vorhergehender Aufenthalt in den Alpen mit \u00dcbernachtung auf den H\u00fctten der Alpenvereine \u00fcber 3000 m H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-sieht-die-therapie-der-hohenkrankheit-aus-gibt-es-medikamente\">Wie sieht die Therapie der H\u00f6henkrankheit aus? Gibt es Medikamente?<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/hoehenkrankheit-therapie-abstieg.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/hoehenkrankheit-therapie-abstieg.jpg\" alt=\"H\u00f6henkrankheit - Prophylaxe und Behandlung\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein z\u00fcgiger Abstieg kann im fr\u00fchen Stadium schnelle Linderung verschaffen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die wirksamste Therapie zur Behandlung der Symptome ist die Verbesserung der Sauerstoffzufuhr. Erreicht wird dies am einfachsten durch den Abstieg in niedrigere H\u00f6henlagen. Bei Hinweisen auf ein H\u00f6henhirn\u00f6dem (HH\u00d6) oder Hirnlungen\u00f6dem (HL\u00d6) muss unverz\u00fcglich abgestiegen werden! Dazu ist in den meisten F\u00e4llen eine Reduzierung der H\u00f6he um&nbsp;1.000 H\u00f6henmetern notwendig, um eine erste signifikante Linderung der Symptomatik zu erzielen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leichte Symptome der akuten H\u00f6henkrankheit (AHK) <\/strong>verschwinden h\u00e4ufig beim Einlegen eines Ruhetages, k\u00f6rperlicher Schonung und einer symptomatischen Therapie (viel trinken!) innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach dem Auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Aufenthalt in gro\u00dfen H\u00f6hen, in Gebieten mit fehlender Infrastruktur oder in technisch anspruchsvollem Gel\u00e4nde ist ein sofortiger Abstieg oft nicht direkt m\u00f6glich. Hier kann gegebenenfalls der Einsatz von Medikamenten vor\u00fcbergehend die Symptomatik lindern und im schlimmsten Falle sogar Leben retten. Allerdings sollten Medikamente nur von \u00c4rzten bzw. h\u00f6henmedizinisch ausgebildeten Bergf\u00fchrern verabreicht werden! Aus diesem Grund geht der Artikel auch nicht weiter auf die Gabe von Medikamenten bei der H\u00f6henkrankheit ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-cocatee-als-mittel-gegen-die-hohenkrankheit-in-den-anden\">Cocatee als Mittel gegen die H\u00f6henkrankheit in den Anden<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Einheimischen in den Anden schw\u00f6ren seit eh und je auf den Konsum von Cocatee. Daf\u00fcr werden die Bl\u00e4tter der Coca-Pflanze mit hei\u00dfem Wasser \u00fcbergossen. F\u00fcr die Bergv\u00f6lker in den Anden spielt das Gew\u00e4chs als Tee &#8211; mit Kalk oder Asche vermengt als eine Art Mischung zwischen Kautabak und Kaugummi &#8211; eine zentrale Rolle. Zum einen, weil der Genuss von Coca Hunger, M\u00fcdigkeit, Magen- und Kopfschmerzen sowie K\u00e4lte vertreibt. Aber auch, weil Coca wirksame Kr\u00e4fte gegen die H\u00f6henkrankheit zugeschrieben werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich scheinen die Bl\u00e4tter dabei die Sauerstoffaufnahme im Blut zu erh\u00f6hen. Allerdings kann aus den Cocabl\u00e4ttern auch das Rauschgift Kokain hergestellt werden, was einer der Gr\u00fcnde ist, warum die Pflanze in Deutschland nicht k\u00e4uflich zu erwerben ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sauerstoffmangel-und-die-symptome\">Sauerstoffmangel und die Symptome<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Hypoxie<\/strong> lautet der medizinische Begriff f\u00fcr Sauerstoffmangel. Die Hypoxie bezeichnet konkret den Sauerstoffmangel im arteriellen Blut des K\u00f6rpers. <strong>Charakteristische Symptome des Sauerstoffmangels<\/strong> sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ver\u00e4nderungen der Atmung<\/li>\n\n\n\n<li>Beschleunigung des Pulses<\/li>\n\n\n\n<li>Brustschmerzen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso k\u00f6nnen <strong>mentale Symptome wie grundlose Euphorie, Delirium und empfundene Leichtigkeit<\/strong> auf einen Sauerstoffmangel hinweisen. Schwindel, Schw\u00e4chegef\u00fchl und allgemeines Unwohlsein geh\u00f6ren ebenso mit zu den h\u00e4ufigsten Symptomen am Berg.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei l\u00e4ngerer Unterversorgung des K\u00f6rpergewebes mit Sauerstoff kann eine Schw\u00e4chung des Kreislaufs bis hin zur Bewusstlosigkeit die Folge sein. Auch \u00dcbelkeit ohne tats\u00e4chliche Beschwerden des Verdauungssystems geh\u00f6rt zu den Symptomen. Die Auspr\u00e4gungen eines Sauerstoffmangels k\u00f6nnen somit in vielf\u00e4ltiger Form zu Tage treten. Besonders t\u00fcckisch:&nbsp;Bei den typischen Beschwerden handelt es sich meist um unspezifische Symptome, die auch als Folge zahlreicher anderen Erkrankungen auftreten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-paar-abschliessende-worte\">Ein paar abschlie\u00dfende Worte&#8230;<\/h2>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend ist zu sagen, dass die H\u00f6henkrankheit eine akut lebensbedrohliche Situation darstellen kann. Bei empfindlichen und (gesundheitlich) vorbelasteten Menschen k\u00f6nnen die ersten Symptome bereits ab einer H\u00f6he von ungef\u00e4hr 2.000 m auftreten. Durch die langsame Anpassung und eine gezielte Vorbereitung des K\u00f6rpers k\u00f6nnen das Auftreten sowie etwaige Symptome der Krankheit oftmals abgeschw\u00e4cht, wenn nicht gar vollst\u00e4ndig verhindert werden. Diese Anpassung funktioniert allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt. Daher spricht man an den 7 und 8.000ern dieser Welt auch h\u00e4ufig von der sogenannten Todeszone &#8211; Bereichen am Berg, in denen der K\u00f6rper wortw\u00f6rtlich zu sterben beginnt und in denen keine noch so perfekte Akklimatisierung dies verhindern, sondern lediglich hinausz\u00f6gern kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Spezifische Vorbereitung, k\u00f6rperliche Fitness und ein langsamer Aufstieg sind und bleiben auch weiterhin die besten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr k\u00f6rperschonendes Trekking und Bergsteigen in gro\u00dfen H\u00f6hen. Das Motto &#171;climb high, sleep low&#187; wir somit zum unwiderruflichen Mantra aller Alpinisten, die hoch hinaus wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie kann jeden treffen, egal, ob Profi oder Hobbybergsteiger und sie kommt oft schnell und unerwartet \u2013 die akute H\u00f6henkrankheit (AHK), im englischen auch AMS (Acute Mountain Sickness) genannt. Und das nicht nur auf den 8.000ern dieser Erde. Selbst auf 3.000ern in den Alpen oder bei Pass\u00fcberfahrten mit dem Rennrad k\u00f6nnen Sportler hiervon betroffen sein. 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