{"id":66542,"date":"2022-02-09T09:51:00","date_gmt":"2022-02-09T08:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/das-a-z-des-transalpine-runs\/"},"modified":"2023-01-26T11:45:51","modified_gmt":"2023-01-26T10:45:51","slug":"das-a-z-des-transalpine-runs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/das-a-z-des-transalpine-runs\/","title":{"rendered":"Das A-Z des Transalpine Runs"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn man gerne und oft Ausdauersport betreibt, kommt man unweigerlich an einen Punkt, an dem man dar\u00fcber nachdenkt, wie man seine Grenzen verschieben kann. Sei es, in dem man sich bei der Strecke steigert, statt 5 km mal 10 km anstrebt oder seine Zeiten verbessern m\u00f6chte. Soweit relativ normal. Was aber tun, wenn man irgendwann mal das gro\u00dfe Ziel Marathon gemeistert hat? Nun, da gibt es dann noch so sch\u00f6ne Dinge wie Ultramarathons. So bezeichnet man prinzipiell alle Strecken, die \u00fcber die 42,215 km hinaus gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann\u00a0kann man sowas noch in den Bergen machen. Und &#8211; f\u00fcr die ganz verr\u00fcckten &#8211; mehrere Tage hintereinander. Einer dieser &#171;Verr\u00fcckten&#187; &#8211; ganz im positiven Sinne &#8211; ist unser Johannes. Er k\u00fcmmert sich normalerweise im Einkauf um Trekking-Nahrung und B\u00fccher. In seiner Freizeit rennt er aber gerne \u00fcber die Schw\u00e4bische Alb und die Alpen. Dieses Jahr stand f\u00fcr ihn erneut der Transalpine Run auf dem Plan. Ein schwieriges Thema, musste er doch bei seinem ersten Versuch <strong>2014 aufgrund von Krankheit leider aussteigen<\/strong>. Doch 2017 hat er es endlich geschafft und sein Ziel erreicht &#8211; so viel sei schon mal verraten. F\u00fcr euch hat er die sieben Tage in einem ABC zusammengefasst. Im ersten Teil arbeiten wir uns bis zum Buchstaben M vor.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-a-wie-anfang\"><strong>A wie Anfang <\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-A.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-A.jpg\" alt=\"Das A-Z des Transalpine Runs - Teil 1\" width=\"356\" height=\"267\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anfang: Gespannte Erwartung beim verregneten Start in Fischen. Foto: Florian Sch\u00fctz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ja, wo f\u00e4ngt man nur an? Vielleicht damit: 4 L\u00e4nder &#8211; 7 Etappen &#8211; 2 L\u00e4ufer &#8211; 274,7 Kilometer &#8211; 15.258 H\u00f6henmeter. Damit w\u00e4ren die Fakten mal gekl\u00e4rt. Angefangen hat dann alles an einem verregneten Septembermorgen in Fischen im Allg\u00e4u. Die Fakten kannte ich zu diesem Zeitpunkt nat\u00fcrlich. Ich meinte auch zu wissen, was auf mich zukommen wird. Nun \u2026. \u00c4hem \u2026. Ich wusste es nicht. Ich dachte schon, dass es hart werden wird. Ich dachte schon, dass es auch mal weh tun wird. Aber es war noch viel h\u00e4rter und es tat noch viel mehr weh.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-b-wie-barfuss\">B wie barfu\u00df<\/h3>\n\n\n\n<p>Lieber Leser, glaube mir, es gibt wenig Sch\u00f6neres als nach einem Tag voller Transalpine Run seine nassen, stinkigen und matschigen Trailrunningschlappen sowie die nicht minder duftenden Socken auszuziehen und barfu\u00df in einen eiskalten Bergbach zu steigen. Die ganz Harten legen sich gleich komplett rein, aber mir war da doch die warme Dusche lieber.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-c-wie-chillen\">C&nbsp;wie Chillen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-C.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-C.jpg\" alt=\"Das A-Z des Transalpine Runs - Teil 1\" width=\"350\" height=\"262\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Chillen: Ftan oberhalb von Scuol. Ein nettes Pl\u00e4tzchen, um sich vom harten Rennalltag zu erholen, findet ihr nicht auch? Foto: Johannes Moll<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Tage beim Transalpine Run liefen eigentlich immer nach dem gleichen Muster ab: Morgens bis mittags wird gelaufen, nachmittags wird gechillt. Diese wertvolle Zeit der Regeneration war enorm wichtig. Hei\u00df duschen, Beine hochlegen, massieren lassen, futtern und trinken sowie einfach mal loslassen, die Seele schweben lassen. Ganz nach dem Motto \u201eRun hard \u2013 relax harder\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-d-wie-downhill\">D&nbsp;wie Downhill<\/h3>\n\n\n\n<p>Downhill, das kann bedeuten vorsichtig einen Fu\u00df vor den n\u00e4chsten zu setzen. Dabei dauernd darauf bedacht sein, nur nicht zu stolpern \u00fcber die vielen Wurzeln und Steine, die sich dem L\u00e4ufer gerne mal in den Weg st\u00fcrzen. Downhill kann aber auch bedeuten \u201eKopf aus, Herz ein\u201c, Beine wirbeln lassen und auf die eigene Trittsicherheit zu vertrauen \u2013 und den Berg runter b\u00fcgeln.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist der Downhill eigentlich die anspruchsvollste Disziplin beim Trailrunning und besonders auch beim Transalpine Run. Bergauf ist reines Konditionsbolzen. Dabei kommt es zwar auch auf die richtige Technik an, aber der Gelenkapparat ist nicht besonders gefordert. Ganz anders sieht es im Downhill aus, vor allem in der \u201eB\u00fcgelvariante\u201c. Da ist der Gelenkapparat extrem gefordert, die Muskeln gl\u00fchen. Das Zusammenspiel zwischen Augen und F\u00fc\u00dfen muss hundertprozentig funktionieren. Und man darf nicht dar\u00fcber nachdenken, was w\u00e4re, wenn? Dann hast Du verloren. Aber, Du bist zum Siegen beim Transalpine Run, daher nicht denken, lass es wirbeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-e-wie-etappen\">E wie Etappen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-E.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-E.jpg\" alt=\"Das A-Z des Transalpine Runs - Teil 1\" width=\"352\" height=\"264\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Etappen: Auf der dritten Etappe ging es \u00fcber Matschrutschbahnen von St. Anton am Arlberg nach Landeck \u2013 meine erste Etappe als Einzelk\u00e4mpfer. Foto: Sportograf<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Etappen konnten fast nicht unterschiedlicher sein. Die ersten beiden waren gepr\u00e4gt vom Schnee, der durch eine Kaltfront vor allem in die Hochlagen der n\u00f6rdlichen Kalkalpen geworfen wurde. Es wurden Alternativstrecken gelaufen. Vor allem die 1. Etappe (Fischen im Allg\u00e4u nach Lech am Arlberg; 41,6 Kilometer\/ 1.753 H\u00f6henmeter) wurde sehr kontrovers im L\u00e4uferfeld diskutiert, glich sie doch eher einem Landschaftslauf mit kleinem Trailanteil und viel Asphalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wesentlich sch\u00f6ner war da bei bestem Wetter die 2. Etappe (Lech nach St. Anton am Arlberg; 26,8 km \/ 1.827 Hm), die allerdings von Bastis (meinem Teampartner) Gesundheitszustand bestimmt wurde. Etappe 3 (ST. Anton nach Landeck; 43,7 km \/ 2.185 Hm) war gef\u00fchlt eine \u00dcbergangsetappe, bot spa\u00dfige Matschtrails, geile Flowtrails und weniger sch\u00f6ne Radwege; und das bei teils mystischen Wetterkapriolen. Die 4. Etappe (Landeck nach Samnaun; 45,5 km \/ 2.950 Hm) war sowas wie meine Schicksalsetappe, mein mentaler und k\u00f6rperlicher Tiefpunkt, aber auch meine Wiedergeburt (siehe K \u2013 K\u00f6nigsetappe). Etappe 5 (Samnaun nach Scuol; 39,4 km \/ 2.244 Hm) f\u00fchrte uns durch herrliche Hochgebirgslandschaften in das nicht minder sch\u00f6ne Engadin.&nbsp;Hier keimte in mir die Gewissheit, dass ich den Transalpine Run finishen w\u00fcrde (S \u2013 Scuol). Die Grenze von der Schweiz nach Italien \u00fcberschritten wir auf der 6. Etappe (Scuol nach Prad am Stilfser Joch; 46,5 km \/ 1.750 Hm); herrliche Trails, tolle Aussichten, ein Gru\u00df von K\u00f6nig Ortler und die wildromantische Uina-Schlucht (U \u2013 Uina-Schlucht).<\/p>\n\n\n\n<p>Nebenbei konnte ich Teams hinter mir lassen, von denen ich bisher nur den R\u00fccken sah. Etappe 7 (Prad nach Sulden am Ortler; 31,2 km \/ 2.591 Hm) sollte das gro\u00dfe Finale werden. Leider versteckte sich der Ortler im Nebel. Am Fu\u00dfe dieses majest\u00e4tischen Berges z\u00fcndete ich den Turbo, sammelte bergauf zur Tabarettascharte Team um Team ein und konnte nach einem begeisternden Downhill (J \u2013 Jagd) meine beste Platzierung holen. Ich lief die 18. Beste Zeit des Tages von 273 L\u00e4ufern \/ Teams, und das nach sieben harten Tagen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-f-wie-fans\">F&nbsp;wie Fans<\/h3>\n\n\n\n<p>Man l\u00e4uft unz\u00e4hlige Kilometer alleine durch hochalpine Landschaften, k\u00e4mpft sich Asphaltpisten und Forstwege rauf und runter oder gleitet \u00fcber Matschrutschbahnen gen Tal. Und dann ist da dieser eine Moment, wo liebe und bekannte Menschen stehen und einen anfeuern. Das sind f\u00fcr mich immer ganz spezielle Augenblicke. Beim Transalpine Run haben meine Schwiegereltern jede Etappe mitgemacht. Sie sind bei Wind und Wetter dagestanden und haben mich zu jeder Zeit mit motivierenden Worten unterst\u00fctzt. Das war schon richtig cool und ich habe feststellen m\u00fcssen, wie wichtig diese Unterst\u00fctzung ist. Das kann Dich dann schon mal \u00fcber die n\u00e4chsten schwierigen Kilometer befl\u00fcgeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-g-wie-grenzen\">G wie Grenzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Grenzen gab es einige beim Transalpine Run. Da sind einmal die L\u00e4ndergrenzen, die wir meist unbemerkt \u00fcberrannt haben. Es waren drei an der Zahl. Es gibt ja Menschen, die wollen wieder Grenzen, Mauern und Z\u00e4une errichten. Ich fand dieses grenzenlose Gef\u00fchl genial. Die sch\u00f6nste L\u00e4ndergrenze war die aus der Schweiz nach Italien rein. Erstens war es die letzte Grenze. Und zweitens die sch\u00f6nste. Hier am Schlinigpass \u00f6ffnete sich nach der faszinierend-d\u00fcsteren Uinaschlucht der Horizont wieder, die Sonne strahlte und der Ortler, der K\u00f6nig S\u00fcdtirols, gr\u00fc\u00dfte mit seinen gleisenden Schneefeldern zu uns her\u00fcber. Was f\u00fcr eine grandiose Szenerie. Und dann waren da noch die mentalen und k\u00f6rperlichen Grenzen, die meist Hand in Hand gingen. Mehrmals musste ich sie verschieben, musste aus meine Komfortbereich heraus. Aber es hat sich gelohnt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-h-wie-hotel\">H&nbsp;wie Hotel<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-H.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-H.jpg\" alt=\"Das A-Z des Transalpine Runs - Teil 1\" width=\"349\" height=\"465\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hotels: Luxus pur. Foto: Yvonne Moll<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es gibt die M\u00f6glichkeit, die N\u00e4chte beim Transalpine Run im Camp zu verbringen. Camp steht in diesem Fall allerdings f\u00fcr laut, unruhig und unbequem. Ich kann mich an Erz\u00e4hlungen erinnern, welche von Weckern handelten, die bei einem Start um 8:00 Uhr schon um 5:00 Uhr die ganze Halle weckten; Erz\u00e4hlungen, die \u00fcber schmerzende R\u00fccken nach der dritten Nacht auf der <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/isomatten\/\">Isomatte<\/a> klagten. Genau aus diesen Gr\u00fcnden haben meine Frau und ich die Woche in Hotels verbracht. Ich brachte meinen K\u00f6rper in dieser Woche an die Grenze. Da war es Balsam f\u00fcr den geschundenen L\u00e4ufer, sich im eigenen Hotelzimmer in aller Ruhe erholen zu d\u00fcrfen, eine Dusche f\u00fcr mich alleine zu haben und morgens nicht von \u00fcbereifrigen Mitl\u00e4ufern aus den s\u00fc\u00dfesten L\u00e4ufertr\u00e4umen gerissen zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-i-wie-innerer-schweinehund\">I wie Innerer Schweinehund<\/h3>\n\n\n\n<p>Der innere Schweinehund ist ein st\u00e4ndiger Begleiter beim Transalpine Run. Er meldet sich bereits morgens beim Aufstehen. Vor der 1. Etappe ist er noch ganz klein, wird aber mit jedem Tag gr\u00f6\u00dfer. Irgendwann denkst Du dann nur \u201eAch Wecker, halt die Klappe, ich will schlafen.\u201c Aber es hilft ja nix. Er meldet sich beim ersten Anstieg, beim zweiten Anstieg und beim letzten Anstieg. Man muss ihn Bezwingen, schlie\u00dflich hei\u00dft jeder bezwungene Anstieg einer weniger bis zum Ziel. Er meldet sich, wenn Du Dich bei Regen in den Startblock stellst und Dich fragst \u201eWieso machst Du diesen Quatsch hier? Du k\u00f6nntest warm und gem\u00fctlich beim Fr\u00fchst\u00fcck sitzen und einen hei\u00dfen Kaba trinken.&#187; Er meldet sich, wenn die Schmerzen gr\u00f6\u00dfer werden und Du Dich einfach hinsetzen und diesen ganzen Bl\u00f6dsinn beenden willst. Dennoch \u00fcberwindest Du ihn, denn Du hast diesen einen Wunsch: Das Ziel erreichen und diesen nervigen inneren Schweinehund auf seine Decke verweisen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-j-wie-jagd\"><strong>J wie Jagd <\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-J.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-J.jpg\" alt=\"Das A-Z des Transalpine Runs - Teil 1\" width=\"353\" height=\"265\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Jagd: Die Jagd von der Tabarettascharte runter nach Scuol \u2013 die Beute direkt vor mir. Foto: Sebastian D\u00e4mmig<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zugegeben, Jagd h\u00f6rt sich da vielleicht etwas martialisch an. Auf der anderen Seite war es schon sehr mystisch und eben martialisch, als der Wind die Ortlernebel f\u00fcr einen kurzen Moment wegpustete und eine Aussicht freigab, die mir das Blut in den Adern gefrieren lies. Gerade eben hatte ich eines meiner \u2013 verzeiht bitte die Wortwahl \u2013 geilsten \u00dcberholman\u00f6ver ever unterhalb der Tabarettascharte gemeistert, hab im technischen Gel\u00e4nde danach nochmal zwei Teams \u00fcberholt und war dann da oben in der B\u00e4renscharte.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Augenblick nur hatte ich den Blick frei in den Downhill nach Sulden runter. Und da liefen sie, Marianne und Mathieu, das souver\u00e4n f\u00fchrende Mixed Team, sowohl diese als auch von jeder Etappe davor. WOW, so weit vorne war ich noch nie. Sollte ich auf der letzten Etappe auch meine beste Platzierung erreichen und vor der schnellsten Frau des gesamten Feldes sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Probieren wir\u2019s, die Jagd war er\u00f6ffnet. Und ich jagte den Berg runter, jagte wie selten zuvor. Ich kam n\u00e4her, immer n\u00e4her. Mein Kopf war l\u00e4ngst ausgeschaltet, meine Beine und Arme hatten das Kommando an sich gerissen. Gemeinsam wirbelten sie meinen K\u00f6rper in einer 5:00er <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/laufgeschwindigkeit-pace-rechner\/\">Pace<\/a> \u00fcber teils sehr technisches Gel\u00e4nde dem Ziel und meiner Beute entgegen. Da sind sie, direkt vor mir. \u00dcberholen bei diesem H\u00f6llentempo auf dem schmalen Trail war schwierig. Also hinterher, abwarten. Irgendwann kam dann mein Moment. Kurzer Gegenanstieg, breiterer Weg, durchziehen, der J\u00e4ger schnappte seine Beute, zog vorbei. Der Kopf schaltete sich wieder dazu und vermeldete: Jagd erfolgreich!!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-k-wie-konigsetappe\">K&nbsp;wie K\u00f6nigsetappe<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-K.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-K.jpg\" alt=\"Das A-Z des Transalpine Runs - Teil 1\" width=\"350\" height=\"466\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">K\u00f6nigsetappe: Irgendwann war das Ziel in Samnaun erreicht \u2013 mir kam Udo J\u00fcrgens Liedtext in den Sinn: \u201eIch w\u00fcnsch Dir Liebe ohne Leiden und dass Dir die Hoffnung fehlt\u201c \u2013 kam mir passend vor, geh\u00f6ren beim Transalpine Run doch Liebe, Leiden und Hoffnung unweigerlich zusammen. Foto: Yvonne Moll<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>46 Kilometer und 2.950 positive H\u00f6henmeter; 6 Stunden 39&nbsp;Minuten und eine Pace von 8:45 min\/km. Das sind die nackten Fakten der K\u00f6nigsetappe von Landeck nach Samnaun. Aber sie war f\u00fcr mich noch viel schlimmer, als sich die Daten lesen. Was war schlimm?<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das Skigebiet oberhalb von Serfaus<\/strong>. Selten habe ich aus Gr\u00fcnden der Bespa\u00dfung der Menschheit so viel Naturzerst\u00f6rung gesehen. Wer dort im Winter fr\u00f6hlich runterwedelt und beim Apr\u00e9s Ski feiert m\u00f6ge bitte mal im Sommer dort hochgehen und ein wenig reflektieren oder versuchen, auf den Skipisten einen Blumenstrau\u00df zu pfl\u00fccken.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Meine Schmerzen an beiden Fersen<\/strong> wurden immer schlimmer. Bergauf durchzuckte mich bei jedem Schritt eine Schmerzfont\u00e4ne. Bei jeder Labestation habe ich mir \u00fcberlegt, ob das Sinn macht, wollte mich hinsetzen und heulen, mit der n\u00e4chsten Bahn ins Tal schweben. Ich musste mich durchbei\u00dfen, von Anfang bis Ende. Es war meine h\u00e4rteste Etappe, mein Tiefpunkt, sowohl k\u00f6rperlich als auch mental.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Zielankunft in Samnaun<\/strong> musste man sich auf den letzten Kilometern teuer erkaufen. Breiter Schotterweg, leicht ansteigend, im Wald. Irgendwo am Horizont ersp\u00e4hte ich den Ort Samnaun, der sah so weit weg aus und wollte nicht n\u00e4herkommen. WOW, das war hart. Und f\u00fcr mich war es das tiefe Tal, das ich durchschreiten musste, um den inneren Schweinehund auf seine Decke verweisen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-l-wie-laster\">L&nbsp;wie&nbsp;Laster<\/h3>\n\n\n\n<p>Schokolade Geschmacksrichtung &#171;Ganze Haselnuss&#187; am besten ne ganze 300g Tafel. Und glaubt mir, wenn die mal nicht da war, bin ich wie ein hungriger Tiger im Gehege rumgelaufen. Daher hat meine liebe Frau daf\u00fcr gesorgt, dass das nie passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-m-wie-miteinander\">M wie Miteinander<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-M.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-Transalpine-Run-ABC-M.jpg\" alt=\"Transalpine Runs\" width=\"352\" height=\"264\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Miteinander: Mit Marcel (rote Hose) bildete ich von Etappe 3 bis 5 ein \u201eIndividual Finisher P\u00e4rchen\u201c. Auch er hatte seinen Partner verloren. Wir haben uns super verstanden. Leider musste Marcel sp\u00e4ter auch aussteigen. Foto: Sportograf.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Hier will ich eigentlich nur ein Zitat eines L\u00e4ufers bringen, welches er mir hinterherbr\u00fcllte, als ich im rasenden Downhill nach Scuol an ihm und seinem Teampartner vorbeiballerte: \u201eHey, great job Dude!! Come on! Go! Go! Go!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und das soll es an dieser Stelle erstmal gewesen sein. Wie es im ABC der Qual&#8230; Pardon, des Transalpine Runs weitergeht, erfahrt ihr n\u00e4chste Woche im Basislager-Blog!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">N&nbsp;WIE NUDELPARTY<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Abend einer jeden Etappe hat sie stattgefunden, die omin\u00f6se Nudelparty, auch Pastaparty genannt. Abend f\u00fcr Abend sammelten sich hier die Transalpine Run Teilnehmer, um die leeren Kohlenhydratspeicher wieder aufzuf\u00fcllen. Es wurde \u00fcber die letzte Etappe kontrovers diskutiert, es wurde sich gegenseitig wegen diverser Wehwehchen bedauert und es wurde \u00fcber das Wetter geschimpft \u2013 Small Talk eben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_35979\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs2.jpg\" alt=\"Pause am Transalpinerun\" width=\"352\" height=\"264\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nicht nur in den Etappenorten stimmte die Verpflegung, auch auf der Strecke \u2013 Wassermelone, Tomaten und Gurken mit Salz, Cola. Da f\u00e4llt das Grinsen dann auch leichter.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nudeln konnte ich nach dieser Woche nicht mehr sehen. Sie wurden uns mit unterschiedlichen Saucen serviert, die eine etwas leckerer, die andere eher an rotes, dickes Wasser erinnernd und nicht ganz so lecker. Der nicht nur im \u00fcbertragenen Sinne H\u00f6hepunkt war die Nudelparty in Samnaun. Mir der Seilbahn sind wir direkt ins Herz der Samnauner Bergwelt gebracht worden. Bei bestem Wetter eine Traumaussicht. Und dann erst das Essen. \u201eNudelparty\u201c wird dem nicht gerecht. Es war ein Dinner, was uns hier im Gipfelrestaurant serviert wurde \u2013 WOW.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">O&nbsp;WIE OCHSENSCHARTE<\/h3>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber h\u00fcllen wir den Mantel des Schweigens. Nur so viel, es war der H\u00f6hepunkt des Tiefpunktes.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">P&nbsp;WIE PARALLELKOSMOS<\/h3>\n\n\n\n<p>Aufstehen \u2013 Fr\u00fchst\u00fccken \u2013 Laufen \u2013 Regenerieren \u2013 (Fr)Essen \u2013 Schlafen. Sieben Tage am St\u00fcck. Jeden Tag der gleiche Ablauf. Man taucht ein in einen Parallelkosmos, steigt vollkommen aus dem Alltag aus. In diesen Tagen h\u00e4tte Trump Nordkorea zerst\u00f6ren, der BV 09 Borussia Dortmund nachtr\u00e4glich zum Deutschen Meister erkl\u00e4rt werden oder die Bergfreunde aus Kirchentellinsfurt nach China expandieren k\u00f6nnen. Ich h\u00e4tte das nicht mitbekommen. Dieser Parallelkosmos hat sich angef\u00fchlt wie eine Entgiftungskur f\u00fcr die all die Sorgen, f\u00fcr all die dunklen Gedanken, die einen im Alltag belasten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Q&nbsp;WIE QUALEN<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\" id=\"attachment_35980\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs3.jpg\" alt=\"Transalpinerun - Ochsenscharte\" width=\"353\" height=\"264\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf dem H\u00f6hepunkt meines Tiefpunktes auf der Ochsenscharte (2.787m) oberhalb von Samnaun auf der 4. Etappe. (Foto; Sportograf)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Udo B\u00f6lts schrie einmal Jan Ullrich an \u201eQu\u00e4l Dich, Du Sau!\u201c. Am Ende stand der Sieg bei der Tour de France. Nun, wir wollen jetzt nicht \u00fcber die Dopingpraktiken diskutieren, die unter anderem zu diesem Sieg f\u00fchrten. Viel wichtiger ist doch, dass in diesem Satz viel Wahrheit steckt. Sich zu qu\u00e4len hei\u00dft, seine eigenen Grenzen zu \u00fcberwinden, diese zu verschieben. \u00dcber sich hinauszuwachsen. Es mag beim Transalpine Run L\u00e4ufer geben, die diesen Lauf auf der linken Arschbacke durchlaufen. Ich nicht, definitiv nicht. Ich musste mich qu\u00e4len, nicht nur einmal, nicht nur zweimal, oft, sehr oft. Ich musste jeden Tag \u00fcber meine Grenzen gehen. Mit jedem Tag, den der Transalpine Run dauerte ein wenig mehr. Aber die Qualen haben sich ausgezahlt \u2013 mehr dazu unter Z wie Ziel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">R&nbsp;WIE RUNNER\u2019S HIGH<\/h3>\n\n\n\n<p>Kennt ihr das? Ihr grinst grenzdebil \u00fcber das ganze Gesicht, Endorphine spr\u00fchen durch euren ganzen K\u00f6rper, der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/schwitzrate-sport-rechner\/\">Schwei\u00df<\/a>&nbsp;fliest, die Muskeln arbeiten am Anschlag. Ihr seid high, eine innere W\u00e4rme breitet sich aus. Warum? Weil ihr lauft, einfach nur lauft. Aber irgendwas macht diesen Laufmoment magisch. Ich hatte beim Transalpine Run mehrere Male ein Runner\u2019s High.<\/p>\n\n\n\n<p>Das macht diesen Wettbewerb aus. Man qu\u00e4lt sich, ertr\u00e4gt Schmerzen und Frust \u2013 aber immer wieder setzt man dann sein grenzdebiles Grinsen auf und freut sich einfach, dass man hier laufen darf. Gr\u00fcnde k\u00f6nnen so mannigfaltig wie individuell sein. F\u00fcr mich war das gr\u00f6\u00dfte Runner\u2019s High wohl der Downhill nach und die Zielankunft in Scuol.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">S&nbsp;WIE SCUOL<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_35974\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs5.jpg\" alt=\"Transalpinerun - Zieleinlauf in Scuol. \" width=\"351\" height=\"468\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mein Lieblingsbild \u2013 voller Stolz, Erleichterung und Gewissheit beim Zieleinlauf in Scuol.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In Samnaun stand ich noch gr\u00fcbelnd und unsicher im Startblock. Die Schmerzen in meinen Fersen hatten ihren H\u00f6hepunkt erreicht. \u201eNo gain, no gain\u201c \u2013 also los. Ich biss mich immer mehr in diese Etappe rein, konnte die Schmerzen ausblenden. Und es lief mit jedem Kilometer besser. Dann war die Fuorcla Campatsch erreicht. Jetzt ging es nur noch bergab, aber nur topografisch gesehen. Denn als ich da oben ankam und mit dem Streckenchef abgeklatscht hatte, machte sich in mir eine Gewissheit breit: \u201eDu schaffst das Ding!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Also, Kopf aus, Herz ein, Endorphine Marsch. Selten hatte ich so einen grandiosen Downhill \u2013 1.600 H\u00f6henmeter runter, teils steil, teils technisch, teils einfach. Egal, dr\u00fcber geb\u00fcgelt und ab ins Ziel nach Scuol. Es f\u00fchlte sich an wie ein Triumphzug ins Gl\u00fcck, ein Runner\u2019s High von oben bis unten. Die Gewissheit, den Transalpine Run zu finishen hatte ich sp\u00e4testens jetzt. Daher war die Zielankunft in Scuol f\u00fcr mich eine ganz besondere. Ich glaube, ich bin wie ein stolzer Hahn durch den Zielbereich stolziert. Heute war ich der King, mein ganz eigener und Scuol war mein Schloss.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">T&nbsp;WIE TEAM<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Besondere am Transalpine Run ist, dass man als Team antritt. Mein Teampartner war Basti. Wir haben uns sehr gewissenhaft vorbereitet. Unz\u00e4hlige Trainingsl\u00e4ufe haben wir gemeinsam in den Allg\u00e4uer Alpen gemacht \u2013 wir haben uns l\u00e4uferisch und menschlich kennen und sch\u00e4tzen gelernt. Die Ergebnisse im Vorfeld waren gut, die Motivation hoch und die Anspr\u00fcche nicht minder. Doch schon auf der ersten Etappe steckte Basti mir, dass er seit Wochen mit einer leichten Erk\u00e4ltung k\u00e4mpft; im Alltag kein Problem, bei einer Grenzerfahrung wie dem Transalpine Run allerdings schon.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\" id=\"attachment_35975\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs6.jpg\" alt=\"Basti \u2013 Teampartner, Laufkumpel, Leidensgenosse und Freund.\" width=\"351\" height=\"264\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Basti \u2013 Teampartner, Laufkumpel, Leidensgenosse und Freund.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>So brach er auf der 2. Etappe von Lech nach St. Anton am Arlberg komplett ein. Fr\u00fch keimte in mir die Erkenntnis, dass&nbsp;unser Team bereits auf der 3. Etappe Geschichte sein sollte. Ich lief fortan als Einzell\u00e4ufer weiter. Aber Basti reiste weiter mit, unterst\u00fctze und motivierte mich wo er konnte. Und einer der magischsten Momente war, als ich im allerletzten Downhill des Transalpine Run von der Tabarettascharte runter nach Sulden hinter dem f\u00fchrenden Mixed-Team herballerte und ca. 4 Kilometer vor dem Ziel Basti auf mich wartete. Gemeinsam jagten wir weiter den Berg runter und hinter den Beiden her. Zusammen liefen wir in Sulden \u00fcber die Ziellinie. Als Team sind wir in Fischen gestartet, als Freunde sind wir in Sulden angekommen. Danke Dir, Basti!!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">U&nbsp;WIE UINASCHLUCHT<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_35976\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs7.jpg\" alt=\"Transalpinerun - atemberaubende Uinaschlucht \" width=\"356\" height=\"267\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Durch die atemberaubende Uinaschlucht \u2013 rechts Abgrund, links Fels. (Foto: Sportograf)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Beim Transalpine Run erlebte ich traumhaft sch\u00f6ne Landschaften. Der H\u00f6hepunkt war die wildromantische Uina-Schlucht. Aus dem lieblichen Engadin rannten wir durch die immer wilder werdende Landschaft auf einem Forstweg hinauf durch das Val d\u2019Uina. Die Szenerie wurde immer dramatischer. Da, einen Blick auf die Schlucht hatte ich durch die B\u00e4ume durch erhaschen k\u00f6nnen, dann versteckte sie sich wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann&nbsp;\u2013 die erste Labestation des Tages hatten wir gerade passiert \u2013 spuckte uns der Wald aus und sie lag vor uns. Links in der Felswand haben arme Schweine Anfang das 20. Jahrhunderts einen Weg in und durch den Felsen gehauen. Davor war die Uina-Schlucht unpassierbar. Unten h\u00fcpfte die Uina von einer Kaskade zur anderen. G\u00e4hnend war neben uns der Abgrund, der keinen Fehltritt verzeiht. Dessen ungeachtet zogen wir L\u00e4ufer unsere Spur, verharrten den ein oder anderen Moment in Demut und waren dankbar daf\u00fcr, diesen Moment bei bestem Wetter erleben zu d\u00fcrfen. Oben \u00f6ffnete sich die Szenerie, der Schlinigpass breitete sich vor uns aus; aus dem Dunkel der Schlucht direkt ins Licht einer gleisend sch\u00f6nen und gleichzeitig lieblichen Bergwelt. Welch ein Moment, welch ein Privileg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">V&nbsp;WIE VERSUCHE<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich habe ihn\u00a0<strong>schonmal versucht<\/strong>, den Transalpine Run. 2014 stand ich gemeinsam mit Markus, einem lieben Kollegen, an der Startlinie. Die Vorbereitung damals lief alles andere als gut. Zugegebenerma\u00dfen hatte ich kaum Erfahrung, die eine Teilnahme am Transalpine Run rechtfertigen h\u00e4tte k\u00f6nnen. So kam nach der 6. Etappe das Aus. Das war bitter, ich habe damals geheult wie ein Schlosshund, war ein H\u00e4ufchen Elend. Doch es war mir Ansporn genug, mich diesmal gewissenhaft drauf vorzubereiten. Ich wusste, was auf mich und meinen K\u00f6rper zukommt. Ich wusste, dass ich es diesmal schaffen werde, allen Widrigkeiten zum Trotz \u2013 der zweite Versuch durfte schlie\u00dflich nicht schiefgehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">W \u2013 WEITER<\/h3>\n\n\n\n<p>Eigentlich geh\u00f6rt das ja ans Ende. Aber W kommt nun mal vor Z. Ja, wie geht\u2019s weiter? Mein Plan f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr steht schon. Allerdings kommt gerade eine kleinere Verletzung nach der anderen. Daher bin ich nach dem Transalpine Run noch nicht so recht in Schwung gekommen. Es wird sich zeigen, wie ich jetzt dann alles auskuriere. Darauf steht jetzt erstmal der Fokus. Und der Transalpine Run wird in drei Jahren noch mal angegangen. Dann aber in der Mixed Kategorie mit Blick auf das Podium. M\u00e4dels, Bewerbungen werden ab jetzt in Empfang genommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">X \u2013 XTREME<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\" id=\"attachment_35977\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs8.jpg\" alt=\"Transalpinerun 5. Etappe nach Scuol\" width=\"352\" height=\"264\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Extrem viel Spa\u00df auf der 5. Etappe nach Scuol. (Foto: Sportograf)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Xtreme ist Neuhochdeutsch f\u00fcr Extreme. Und das ist der Transalpine Run definitiv, ein Lauf der Extreme. Nicht umsonst wird die Schlange vor dem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/zelte\/\">Zelt<\/a>&nbsp;der Medical Crew jeden Tag l\u00e4nger. Bilder von knochentiefen Blasen machen die Runde. Ein rotgl\u00fchendes Schienbeinkantensyndrom hier, eine entz\u00fcndete Achillessehne da oder ein dickes Knie dort. Extremes fordert seinen Tribut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der eine ist bereit mehr zu zahlen, der andere weniger. Manche m\u00fcssen am Weiterlaufen gehindert werden. Die einzelnen Tagesetappen sind jetzt nichts, was einen Ultral\u00e4ufer wirklich umhaut. Extrem wird der Transalpine Run dadurch, dass man das sieben Tage am St\u00fcck l\u00e4uft. Der K\u00f6rper schafft es nicht mehr, sich bis zum n\u00e4chsten Startschuss zu regenerieren. Tag f\u00fcr Tag k\u00e4mpft und qu\u00e4lt man sich \u00fcber topografische und mentale H\u00f6hen und Tiefen, meist am Limit, manchmal dar\u00fcber. Die Anforderungen an Geist und K\u00f6rper sind extrem. Schon die Vorbereitung ist extrem, sonst steht man das nicht durch. Die Logistik, die f\u00fcr den Veranstalter PlanB dahintersteckt, ist extrem. Und die Pastaparty in Samnaun war extrem lecker.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Y \u2013 YVONNE<\/h3>\n\n\n\n<p>Training ist das Eine, das Rennen das Andere. Man investiert Zeit, <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/schwitzrate-sport-rechner\/\">Schwei\u00df<\/a> und Geld im Vorfeld. Beim Transalpine Run brauch man den R\u00fccken frei. Am besten, man muss sich nur um sich selber k\u00fcmmern. Aufstehen, Trailrunningrucksack packen, fr\u00fchst\u00fccken und ab zum Start. Hinterher zum Hotel kommen, regenerieren, essen und schlafen. Das alles kannst Du nur, wenn Du den richtigen Menschen an Deiner Seite hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau war Logistikmanager, Reiseleiter, Chauffeur, Physiotherapeut, Sportpsychologin und Cateringservice in einem. Sie war mein Fels in der Brandung, hat mich aufgebaut, als ich Schmerzen und Zweifel hatte und hat mich mit meiner eigenen Freude alleine gelassen, wenn es n\u00f6tig war. Sie hat meine ganzen Eskapaden im Vorfeld ertragen, hat mich aber auch das ein oder anderen Mal wieder auf den Boden geholt. Lange Rede kurzer Sinn, ich muss meiner Frau danken, dass ich sie an meiner Seite haben darf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Z \u2013 ZIEL<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_35978\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Das-A-Z-des-Transalpine-Runs1.jpg\" alt=\"Transalpinerun Ziel 2017\" width=\"350\" height=\"262\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gemeinsamer Zieleinlauf mit Basti in Sulden am Fu\u00dfe des Ortlers \u2013 Geschafft und doch nur der Start in neue Abenteuer. (Foto: Sportograf)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\u201eDer Weg ist das Ziel\u201c \u2013 selten zuvor hat dieser Spruch besser gepasst als auf den Transalpine Run. Es gibt zwar dieses eine Ziel in Sulden, welches alle L\u00e4ufer erreichen wollen. Dennoch dachte ich da nicht dran, als Basti und ich uns in Fischen auf den Weg machten. Man steckt sich Zwischenziele \u2013 der n\u00e4chste Pass, die n\u00e4chste Labestation, die n\u00e4chste Fankurve oder das Tagesziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch spielten sich in meinem Kopf Szenarien ab, als wir durch den Allg\u00e4uer Regen in die Alpen hinein liefen. Ich sah mich in Sulden emotional, weinend, aufgel\u00f6st vor Freude im Zielbereich liegen. Das Ziel in Sulden habe ich erreicht. Der emotionale Ausbruch blieb allerdings aus. Zu sicher war ich mir seit dem Zieleinlauf in Scuol, den Transalpine Run zu finishen. Ich sa\u00df einfach nur still da, die Finishermedaille hing um meinen Hals und grinste in mich hinein. Ich war unheimlich stolz auf meine Leistung. Ich habe mich meinem inneren Schweinehund gestellt und ihn besiegt. Ich habe Zweifel niedergerungen. Ich war 5. Individual Finisher, geh\u00f6rte zur erweiterten Spitzengruppe. Eine grandiose Woche ging hier zu Ende, die sich im Nachhinein wie ein Traum anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber, ich habe meinen Traum gelebt und durchlitten. Ich habe mein Ziel erreicht \u2013 und das doch nur, um mir neue Ziele zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Titelfoto: Sportograf<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/trailrunning-shop\/\">Trailrunning-Ausr\u00fcstung kaufen<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man gerne und oft Ausdauersport betreibt, kommt man unweigerlich an einen Punkt, an dem man dar\u00fcber nachdenkt, wie man seine Grenzen verschieben kann. Sei es, in dem man sich bei der Strecke steigert, statt 5 km mal 10 km anstrebt oder seine Zeiten verbessern m\u00f6chte. Soweit relativ normal. 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