{"id":66774,"date":"2021-11-23T09:11:12","date_gmt":"2021-11-23T08:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wandern-picos-de-europa\/"},"modified":"2025-12-02T12:19:54","modified_gmt":"2025-12-02T11:19:54","slug":"wandern-picos-de-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wandern-picos-de-europa\/","title":{"rendered":"Wandern im Nationalpark Picos de Europa"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir laufen sp\u00e4t am Nachmittag auf dem breiten Sandstrand von San Vicente in Richtung Parkplatz, wo unser Camperbus geparkt steht. Noch im Neoprenanzug und mit dem Surfbrett unter dem Arm sehen wir, wie die Berge ein traumhaftes Gipfelpanorama in der Abendd\u00e4mmerung malen. Die Anziehungskraft der Picos de Europa ist sp\u00fcrbar. Der Neoprenanzug muss aus, es ist Zeit um in die <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/wanderschuhe\/\">Wanderschuhe<\/a> zu schl\u00fcpfen. Den Strand lassen wir schnell hinter uns und eine halbe Stunde sp\u00e4ter stehen wir mitten im Picos Gebirge.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF4-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF4-2.jpg\" alt=\"Blick auf den Pico de Europa\" class=\"wp-image-45803\" width=\"250\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Im Picos de Europa gibt es etwa 200 Gipfel in \u00fcber 2000 Metern H\u00f6he.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Nationalpark Picos de Europa ist ein Kalkstein-Massiv im kantabrischen Gebirge Nordspaniens. Mit seinen elf Ortschaften ist er der <strong>einzige bewohnte Nationalpark Spaniens<\/strong> und es befinden sich auf seiner geringen Fl\u00e4che<strong> 200 Gipfel, die \u00fcber 2000 m in die H\u00f6he ragen<\/strong> (h\u00f6chster Gipfel: Torre de Cerredo 2648 m). Das Gebiet erstreckt sich \u00fcber die drei Provinzen Asturien, Kantabrien und Kastilien-Leon. Seltene Tierarten, wie der <strong>Braunb\u00e4r, iberischer Wolf oder der Rothirsch<\/strong> sind hier, wenn auch sehr rar und selten zu sehen, zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgestattet mit zahlreichen <strong>Wander-, Kletterrouten und auch Klettersteigen<\/strong> (Via Ferrata), bietet das Picos de Europa f\u00fcr Bergliebhaber einiges an <strong>Abwechslung<\/strong>. Aber auch wer gerne Essen geht und gem\u00fctlich durch kleine idyllische Gassen schlendert, kommt hier auf seine Kosten. Das bekommt man in den Sommermonaten gut zu sp\u00fcren, denn es kann hier ziemlich voll werden. Unsere Empfehlung ist es in der Nebensaison hinzugehen (Juli &amp; August vermeiden), um sowohl optisch als auch akustisch, richtig die Natur genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-komme-ich-ins-picos-gebirge\">Wie komme ich ins Picos Gebirge?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Picos Gebirge liegt ziemlich abgelegen und es gibt zwei Hauptzugangswege von au\u00dferhalb der Region. Einer <strong>von Oviedo<\/strong> (erreichbar mit Flugzeug, Bus oder Zug) und der andere <strong>von Santander<\/strong> (erreichbar mit Flugzeug, F\u00e4hre, Bus oder Zug). Durch die isolierte Lage ist das Gebiet am <strong>einfachsten mit einem Auto<\/strong> erreichbar. Wer nicht \u00fcber ein eigenes Transportmittel verf\u00fcgt, kann alternativ mit dem <a href=\"http:\/\/www.alsa.es\">Bus<\/a> fahren. Beachtet hier aber dabei, dass die Busse nur sehr selten und unregelm\u00e4\u00dfig fahren. Vom S\u00fcden kommend, dem \u00d6rtchen Fuente D\u00e9 aus, kann auch mit der Seilbahn mitten ins Gebirge gefahren werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wo-verbringe-ich-die-nacht\">Wo verbringe ich die Nacht?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es existiert ein gutes Netzwerk an Bergh\u00fctten und \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten, die eine mehrt\u00e4gige Wandertour erm\u00f6glichen oder um einfach ein paar Tage oben in den Bergen verweilen zu k\u00f6nnen. Die \u00d6ffnungszeiten k\u00f6nnen variieren und es ist anzuraten,&nbsp;<strong>im Voraus <\/strong>mit der Unterkunft Kontakt aufzunehmen. Die meisten von ihnen bieten sogar einen Essens-Service an. Ein <strong>eigener Schlafsack <\/strong>ist dabei Voraussetzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Unterk\u00fcnfte erlauben es sogar, nebenan sein <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/zelte\/\">Zelt<\/a> aufzustellen. <strong>Wildcampen<\/strong> ist NUR oberhalb 1600 H\u00f6henmetern f\u00fcr eine Nacht erlaubt und das Zelt darf fr\u00fchestens eine Stunde vor Sonnenuntergang aufgebaut werden und muss sp\u00e4testens eine Stunde nach Sonnenaufgang wieder abgebaut sein. Ansonsten gibt es auch ein paar private Campingpl\u00e4tze in Potes, Soto de Cangas, Avin, Fuente D\u00e9, Santa Marina de Valde\u00f3n und Arenas de Cabrales.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer nicht auf dem Berg \u00fcbernachten m\u00f6chte, kann sich ein Hotelzimmer in einer der St\u00e4dte im Picos Gebirge nehmen, wie zum Beispiel in dem sch\u00f6nen St\u00e4dtchen Potes. Das Picos Gebirge gilt allgemein als <strong>beliebtes Erholungsgebiet<\/strong>. In jeder Ortschaft steht somit eine gute Auswahl an Hotels und Pensionen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-unsere-route-vom-canal-del-urdon-nach-tresviso\">Unsere Route vom Canal del Urdon nach Tresviso<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tour startet am Canal del Urdon, der gut mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar ist. Geparkt werden kann hier direkt am Fluss, es hat Platz f\u00fcr ca. 20 Autos. In der Hochsaison empfiehlt es sich fr\u00fch vor Ort zu sein. Sonst muss man auf andere Parkm\u00f6glichkeiten ausweichen, die etwas weiter entlang des Flusses gelegen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Startpunkt der Route ist gut sichtbar ausgeschildert und auch der Weg nach oben ist ohne Probleme zu finden. Immer den wei\u00df-orangenen Markierungen hinterher.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-paar-facts-zur-tour\">Ein paar Facts zur Tour:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>L\u00e4nge: 6 km, eine Strecke (kein Rundwanderweg)<\/li>\n\n\n\n<li>Anstieg: knapp 1000 hm<\/li>\n\n\n\n<li>Dauer: ca. 3 h<\/li>\n\n\n\n<li>Schwierigkeit: gut begehbare Trails, meist steinig &amp; viel Ger\u00f6ll, <strong>gute Ausdauer und Trittsicherheit<\/strong> erforderlich<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten und Restaurant am Zielort (Tresviso)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF5.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF5.jpg\" alt=\"Wanderweg um einen Fels\" class=\"wp-image-45807\" width=\"251\" height=\"335\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der Aufstieg entlang der Felsw\u00e4nde kann sehr warm werden.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Und los geht es\u2026&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn geht es am Fluss (Rio Urdon), zwischen den Felsw\u00e4nden, entlang. Aber schon schnell schl\u00e4ngelt es sich in Serpentinen nach oben und der Weg wird immer steiniger. Lange Zeit laufen wir auf losem Ger\u00f6ll, was auf Dauer ziemlich in die Beine geht. Wer es auf diesem Untergrund eindeutig einfacher hat, sind die Bergziegen, denen wir auf dem Weg begegnen. Scheu sind sie \u00fcberhaupt nicht, sondern sie liegen teilweise mitten auf dem Wanderweg &#8211; haben uns zum Vorbeilaufen aber sch\u00f6n Platz gemacht. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste Drittel der Tour laufen wir noch angenehm im Schatten, bevor es dann vor der Felswand sehr warm wird und wir ordentlich ins <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/schwitzrate-sport-rechner\/\">Schwitzen<\/a> kommen. Wenn Ihr im Hochsommer unterwegs seid, kann es schnell eine hei\u00dfe Angelegenheit werden. Es lohnt sich also nicht nur wegen der Parkm\u00f6glichkeiten <strong>fr\u00fch aufzustehen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Felsw\u00e4nde bauen sich immer beeindruckender vor uns auf, je h\u00f6her wir kommen. Dabei beobachten wir viele Geier, die hier an den Felsw\u00e4nden zu Hause sind und dort ihre Runden drehen. Einige Zeit lang schauen und h\u00f6ren wir den V\u00f6geln zu und sind ganz beeindruckt von&nbsp;dieser vielf\u00e4ltigen und eleganten Tierwelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu unserer Freude kommen wir auf der Route nach oben an einem Brunnen vorbei. Nach dem steilen Anstieg in der Sonne kommt uns das gerade Recht. Wir erfrischen uns, stillen unseren Durst und die Trinkflaschen werden nochmal aufgef\u00fcllt. Bereit f\u00fcr das letzte St\u00fcck nach oben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die steinigen Trails werden mehr und mehr durch Wurzeln und Erde abgel\u00f6st. Wir k\u00f6nnen nur staunen, als wir pl\u00f6tzlich in einer gr\u00fcnen Oase angekommen sind. Das hatten wir nach dem steinigen Aufstieg vor der Felswand nicht erwartet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine kurze Pause im kleinen Dorf Tresviso<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt sind es nur noch ein paar Meter bis in das D\u00f6rfchen <strong>Tresviso<\/strong>, eines der bewohnten D\u00f6rfer des Nationalparks. Mit seinen knapp 70 Einwohnern ist es bekannt f\u00fcr seinen leckeren Blauschimmelk\u00e4se (Pic\u00f3n Bejes-Tresviso).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF6-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF6-1.jpg\" alt=\"Mann sitzt in Dorf am Estisch\" class=\"wp-image-45805\" width=\"249\" height=\"331\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Zur St\u00e4rkung im D\u00f6rfchen Tresviso.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Boden und das regnerische, milde Klima geben hier die perfekten Bedingungen f\u00fcr <strong>Viehhaltung und K\u00e4seherstellung<\/strong>. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts lebten die Einwohner fast ausschlie\u00dflich als Selbstversorger, bis dann nach und nach, durch die Entstehung des Nationalparks, immer mehr Tourismus, in Form von Ferienwohnungen und Restaurant, dazugekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind direkt verzaubert von dem kleinen, romantischen D\u00f6rfchen, in dem die Zeit gef\u00fchlt etwas langsamer vergeht. Hier oben auf der Terrasse des Restaurant El Redondal, genie\u00dfen wir den Blick ins Tal und probieren wir selbst den lokalen K\u00e4se, der uns einen richtigen Gaumenschmaus bereitet hat. Diese Wanderung lohnt sich also umso mehr f\u00fcr die K\u00e4seliebhaber unter Euch. Wem die Kraft ausgeht, oder mehr Zeit in Tresviso verbringen m\u00f6chte, dem stehen \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung (es empfiehlt sich im Voraus zu buchen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr uns geht es aber, gut gest\u00e4rkt, auf den R\u00fcckweg. Durch das lose Ger\u00f6ll ist hier mehr <strong>Konzentration und Trittsicherheit<\/strong> erforderlich als beim Hinweg und nach der H\u00e4lfte des Abstiegs fangen die Oberschenkel an zu brennen. Die Route hat es zwar in sich, lohnt sich daf\u00fcr umso mehr. Vor allem haben uns die <strong>landschaftliche Vielfalt<\/strong> und die <strong>atemberaubenden Ausblicke<\/strong> beeindruckt. Erledigt und mit vielen tollen neuen Eindr\u00fccken kommen wir wieder gut unten an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eins ist uns klar. Nicht nur der leckere K\u00e4se in unserem Gep\u00e4ck, sondern auch das Picos Gebirge schmeckt nach mehr!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-andere-wanderrouten\">Andere Wanderrouten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-rundweg-potes-picu-cutriales\">Rundweg Potes &#8211; Picu Cutriales<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Route: Potes (300 m) \u2014 Frama \u2014 Picu Cutriales (860 m) \u2014 Tudes \u2014 Santiago de Porcieda \u2014 Potes<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4nge: 15 km<\/li>\n\n\n\n<li>Anstieg: 622 hm<\/li>\n\n\n\n<li>Dauer: 5 h<\/li>\n\n\n\n<li>Schwierigkeit: leicht<\/li>\n\n\n\n<li>Einkehrm\u00f6glichkeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF3-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Picos-BF3-1.jpg\" alt=\"Frau l\u00e4uft auf einem Wanderweg\" class=\"wp-image-45809\" width=\"350\" height=\"263\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der Nationalpark beeindruckt mit atemberaubenden Ausblicken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beschreibung der Route:<\/strong><br>Auf Euch wartet eine reizvolle Landschaft mit historischen D\u00f6rfern und sehenswerten Ausblicken auf die S\u00fcdseite der Picos de Europa. Die Route verl\u00e4uft, hinter Tudes, auf dem alten Pilgerweg von Le\u00f3n nach Santo Toribio. Sie f\u00fchrt Euch an den Ruinen des Klosters von Santiago de Porcieda vorbei. Zur\u00fcck geht es dann durch den gr\u00f6\u00dften Korkeichenwald Kantabriens wieder in das St\u00e4dtchen Potes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcber Potes:<\/strong><br>Das \u00d6rtchen Potes liegt, mit seinen knapp 1500 Einwohnern, am Rande des Nationalparks Picos de Europa, in einer landschaftlich reizvollen Gegend. Es herrscht hier, f\u00fcr die Region sehr untypisches, mediterranes Wetter, wegen seiner gesch\u00fctzten Lage.<br>Zum Gro\u00dfteil besteht Potes aus alten traditionellen Steinh\u00e4usern mit Holzbalkonen und es wird hier viel Kunsthandwerk und Spezialit\u00e4ten aus der Region verkauft. Ein idealer Ort zum bummeln, essen gehen und als Ausgangspunkt f\u00fcr Touren in die Picos.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ruta-del-cares\">Ruta del Cares<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Route: Cain de Valdeon \u2014 entlang des Rio Cares \u2014 Poncebos<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4nge: 21,4 km<\/li>\n\n\n\n<li>Anstieg: 661 hm<\/li>\n\n\n\n<li>Dauer: 7 h<\/li>\n\n\n\n<li>Schwierigkeit: mittel (<strong>gute Kondition<\/strong> erforderlich und <strong>keine H\u00f6henangst<\/strong>)<\/li>\n\n\n\n<li>Kein Rundwanderweg<\/li>\n\n\n\n<li>Einkehrm\u00f6glichkeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beschreibung der Route:<\/strong><br>Es ist die ber\u00fchmteste Route der Picos de Europa, die sich entlang des Flusses Cares schl\u00e4ngelt. Man wird zwischen Bergen wandern, die sich mehr als 2000 m nach oben ragen, Br\u00fccken \u00fcberqueren, welche beide Seiten der Schlucht verbinden und durch unz\u00e4hlige in den Fels gehauene Tunnels gehen.<br>Da diese Route nat\u00fcrlich sehr beliebt ist, lohnt es sich auf jeden Fall fr\u00fch dran zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir laufen sp\u00e4t am Nachmittag auf dem breiten Sandstrand von San Vicente in Richtung Parkplatz, wo unser Camperbus geparkt steht. Noch im Neoprenanzug und mit dem Surfbrett unter dem Arm sehen wir, wie die Berge ein traumhaftes Gipfelpanorama in der Abendd\u00e4mmerung malen. Die Anziehungskraft der Picos de Europa ist sp\u00fcrbar. 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