{"id":67012,"date":"2022-03-23T14:20:00","date_gmt":"2022-03-23T13:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wohnen-am-berg\/"},"modified":"2023-12-14T14:09:07","modified_gmt":"2023-12-14T13:09:07","slug":"wohnen-am-berg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wohnen-am-berg\/","title":{"rendered":"Wohnen am Berg: Wie ist das so? Lohnt sich das?"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor gut einem Jahr zog ich vom Fu\u00dfe des Schwarzwalds an den Fu\u00df der Bayrischen Alpen. Damit ging mein lang gehegter Traum vom Wohnen am Berg in Erf\u00fcllung. Doch wie ist dieser Traum so, wenn er sich zur Alltagsrealit\u00e4t verwandelt? Mit dem ersten Jahr ist genug Zeit verstrichen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Und um zu beurteilen, ob das Ganze wirklich so erstrebenswert ist, wie viele es sich vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht man wirklich andauernd in die Berge, so wie man es sich aus der Ferne ertr\u00e4umt hat? Oder ist es schon bald nichts Besonderes mehr? L\u00e4uft es vielleicht auch aus dem Ruder und es bleiben au\u00dfer Bergen gar keine anderen Lebensinhalte mehr?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse meines \u201eExperiments\u201c lieferten so einige Antworten. Bl\u00f6d ist nur, dass diese Art Experiment nicht beliebig wiederholbar ist, denn es gibt diverse Voraussetzungen, Hintergr\u00fcnde, M\u00f6glichkeiten und Beschr\u00e4nkungen, die sich von Mensch zu Mensch unterscheiden. Selbst wenn alle \u00e4u\u00dferen Bedingungen gleich sind, macht jede*r etwas anderes daraus. Deshalb und weil mehrere Erfahrungen mehr Aussagekraft haben als nur eine einzelne, wird hier auch Basislager-Boss J\u00f6rn zu Wort kommen. Denn auch er hat \u201eBergbewohnererfahrung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch erstmal ordne ich meine eigenen Eindr\u00fccke und Gedanken in einem Frage-Antwort-Spiel. Zun\u00e4chst hatte ich ein Pro-und-Contra-Schema im Sinn, doch das lieferte \u2013 Achtung, Spoiler \u2013 zu wenig Contras ;-)<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen wir am besten mal mit dem Aspekt Kleingeld an:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bayern-alpen-da-braucht-man-doch-richtig-kohle\"><b>Bayern? Alpen? Da braucht man doch richtig Kohle?!<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p>Ohne Moos nix los, das stimmt schon. Und wenn man \u201ein den Bergen wohnen\u201c oder \u201ewohnen in den Bergen\u201c in die Suchmaschine tippt, sieht man sich hier voll best\u00e4tigt. Die Treffer drehen sich fast alle um Architektentr\u00e4ume und Traumimmobilien, die man sich als zuk\u00fcnftiger Bergler doch mal zulegen soll. Weil man nach der kleinen Anfangsinvestition das Geld auf Dauer eigentlich spart. Denn:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<i><a href=\"https:\/\/www.outdoorwelt24.de\/leben-wohnen-bergen\/\">Ein Haus in den Bergen stellt in \u00d6sterreich und der Schweiz eine sichere Geldanlage dar<\/a>. <\/i><i>(&#8230;)<\/i><i> Bei einem Kauf zum jetzigen Zeitpunkt verliert der K\u00e4ufer sein Geld nicht. Das gilt auch f\u00fcr den Fall, dass er die H\u00fctte in zwei bis f\u00fcnf Jahren wieder verkauft. Eine gewinnbringende Immobilie liegt nach Ansicht von Immobilienmaklern in der N\u00e4he einer bekannten Skistation oder verf\u00fcgt \u00fcber einen tollen Ausblick. <\/i><i>(\u2026) <\/i><\/p>\n\n\n\n<p><i>F\u00fcr Hausbesitzer, die gerne in den Bergen Ferien machen, aber nicht st\u00e4ndig dort leben, finanziert sich die Immobilie durch Vermieten. <\/i><i>(\u2026) <\/i><i>Als rentabel erweisen sich in erster Linie solche Objekte, die die Besitzer das ganze Jahr vermieten. Das gilt f\u00fcr Immobilien, die nahe einer ber\u00fchmten Wanderstrecke oder eines bekannten Wandergebietes liegen.<\/i>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Easy, da kann eigentlich nichts schiefgehen, oder? Alternativ kann man nat\u00fcrlich auch bauen. Wer daf\u00fcr noch die passenden Architekten sucht, wird mit den Autoren des wirklich <a href=\"https:\/\/www.architektur-zeichnung.de\/2020\/02\/11\/hohe_haeuser\/\">sch\u00f6nen Bildbands \u201eHohe H\u00e4user \u2013 Vom Gl\u00fcck, in den Bergen zu wohnen\u201c <\/a>f\u00fcndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie geht man es an, wenn beim Blick auf den Kontoauszug keine vielstelligen schwarzen Zahlen zu sehen sind? Dann muss man improvisieren. Eventuell auch Anspr\u00fcche an den allt\u00e4glichen Komfort zur\u00fcckschrauben. Sich wom\u00f6glich von mancher althergebrachten Vorstellung und Konvention l\u00f6sen. Zum Beispiel das Wohnen in der WG in Erw\u00e4gung ziehen, auch wenn man die Studentenzeiten l\u00e4ngst hinter sich hat. Das kann einerseits Einbu\u00dfen in der Privatsph\u00e4re nach sich ziehen, andererseits aber massiv den sozialen Anschluss in der neuen Gegend f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten hilft nur ein Einkommen, f\u00fcr das du Vollzeit arbeiten musst. Dann h\u00e4ngt dein Wohnort aber wieder an der Arbeitsstelle, die wahrscheinlich nicht wirklich bergnah liegt. Und dann finden die Bergtouren wieder nur so oft statt und dauern nur so lang, wie der Job es erlaubt. So dreht sich der Kreis der Begrenzungen und man kann eigentlich auch gleich am alten Wohnort bleiben \u2026<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-da-braucht-man-schon-reichlich-gluck-oder\"><b>Da braucht man schon reichlich Gl\u00fcck, oder?<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Geldfluss ist also nicht alles, was Wohnen am Berg erm\u00f6glicht. Im Gegenteil, wer weniger Geld hat, hat daf\u00fcr vielleicht mehr Zeit, um zu recherchieren, Dinge herauszufinden, Kontakte zu kn\u00fcpfen und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Mit dieser Flexibilit\u00e4t kann man bei Bedarf auch den einen oder anderen Zusatz- oder Zwischenjob annehmen. So war ich in der neuen Heimat beispielsweise schon als Weihnachtsbaumverk\u00e4ufer aktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dann noch etwas Optimismus und Vertrauen hinzukommen, tauchen pl\u00f6tzlich g\u00fcnstige Gelegenheiten auf und es fliegen einem kleine Hilfen und Geschenke zu. Das durfte ich mehrfach erleben. Also ja, hier und da ist etwas Gl\u00fcck vonn\u00f6ten. Falls partout nichts dergleichen passiert und sich trotz hartn\u00e4ckiger Versuche nirgends eine T\u00fcr \u00f6ffnet \u2013 nun, dann w\u00fcrde ich das irgendwann als \u201eHinweis des Universums\u201c betrachten, dass ich an der falschen Stelle nach den Goldnuggets grabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben schn\u00f6dem Mammon und himmlischen Hinweisen ist auch die Bewegungsfreiheit hilfreich. Die hat man, wenn man nicht durch famili\u00e4re und soziale Bindungen an einem Ort gehalten wird. Oder wenn man es schafft, Beziehungspartner und Familienangeh\u00f6rige f\u00fcr das Leben am Berg zu begeistern. Daf\u00fcr braucht man nur noch gute Antworten auf folgende weitere Einw\u00e4nde:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-aufs-land\"><b>Aufs Land? <\/b><\/h2>\n\n\n\n<p>Die einzigen Mittelst\u00e4dte im deutschen Alpenraum mit jeweils knapp \u00fcber 20.000 Einwohnern sind Garmisch Partenkirchen und Sonthofen. Ansonsten wohnt man in der gesamten Region l\u00e4ndlich, d\u00f6rflich, h\u00f6chstens kleinst\u00e4dtisch. \u201eMein\u201c Ort Benediktbeuern hat knapp unter 4000 Einwohner und ist damit ein gro\u00dfes Dorf. Ein sehr sch\u00f6nes, nebenbei bemerkt. Doch man k\u00f6nnte es auch als Kuhdorf bezeichnen, denn das Rindvieh ist hier nicht nur optisch pr\u00e4sent, sondern auch olfaktorisch. Ja, es riecht ab und zu a bissl z\u00fcnftig, aber ist das wirklich ein Nachteil? Wenn ich an die Abgaswolken, den Urindunst und die M\u00fcllaromen lauschiger Gro\u00dfstadtwinkel denke, kommt mir das \u201eLandparf\u00fcm\u201c eher angenehm vor. Erst recht, wenn es sich in der warmen Jahreszeit mit dem Holz und Harz der W\u00e4lder und diesem aromatischen Hauch der Wiesen, Moore und Blumen mischt. Also, der Provinzmief hat klar die Nase vorn.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" data-id=\"19640\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1.jpg\" alt=\"1 (1)\" class=\"wp-image-19640\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/3-1.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"450\" data-id=\"22977\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/3-1.jpg\" alt=\"3 (1)\" class=\"wp-image-22977\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/3-1.jpg 600w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/3-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"450\" data-id=\"22294\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/4-1.jpg\" alt=\"4 (1)\" class=\"wp-image-22294\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/4-1.jpg 625w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/4-1-300x216.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-da-ist-doch-nix-los\"><b>Da ist doch nix los&#8230;<\/b><\/h3>\n\n\n\n<p>Stimmt, das gro\u00dfe Bespa\u00dfungsprogramm mit Multiplexkino, Oper und Vereinen f\u00fcr jedes Hobby gibts hier nicht. Aber auf den zweiten Blick kann man feststellen, dass auch in \u201ekleinen K\u00e4ffern\u201c manchmal mehr los ist, als es zun\u00e4chst scheint. So beherbergt beispielsweise Benediktbeuern eine kleine, aber waschechte Hochschule mit Studentenleben und Kulturangebot.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was, wenn dieses \u201enix los\u201c beim Wohnen am Berg auch positive Seiten hat? N\u00e4mlich, dass du, mit weniger Reizen Informationen und Einfl\u00fcssen beschossen, mehr zu dir selbst kommst? Ich f\u00fcr meinen Fall bin jedenfalls auch deshalb ein \u201eStadtfl\u00fcchtling\u201c, weil ich viele der Stadteindr\u00fccke zunehmend als \u00fcberfl\u00fcssiges Get\u00f6se empfunden habe. Was soll an 100.000 Autos pro Tag so besonders cool sein? Was soll ich mit wuselnden Fu\u00dfg\u00e4ngermassen, wenn die Mehrheit davon eher m\u00e4\u00dfig gelaunt dreinschaut? Warum in Kneipen, Clubs oder Parks treffen, wenn auf dem Dorf fast jedeR einen Garten hat? Und dann hast du den Wald, die Wiese und die Natur nach f\u00fcnf Gehminuten statt nach zwanzig S-Bahn-Stationen erreicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-da-fahrt-doch-kein-zug\"><b>Da f\u00e4hrt doch kein Zug&#8230;<\/b><\/h3>\n\n\n\n<p>Apropos S-Bahn. Ja, auch das stimmt teilweise, hier auf dem Land gibt\u2019s kein dichtes \u00d6ffi-Netz und es lebt niemand ohne Auto. Au\u00dfer gewisse Zugezogene vielleicht, die meinen, mit schmalem Geldbeutel nach Oberbayern kommen zu k\u00f6nnen. Die sind dann halt nicht ganz so mobil. Jedenfalls war ich mein ganzes erstes Jahr \u00fcber abgesehen vom Fahrrad \u201enicht mobil\u201c. Das Problem l\u00f6ste ich aber, indem ich vom Fahrradver\u00e4chter zum Fahrradverfechter wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon kommt die Bahn bei mir im Ort eben doch vorbei. Wenn auch die Anschl\u00fcsse in Oberbayern fast alle nur sternf\u00f6rmig nach M\u00fcnchen f\u00fchren. Da musst du dann erstmal eine halbe Stunde in Gegenrichtung der Berge fahren, bevor du in Tutzing Richtung Wetterstein oder Karwendel umsteigen kannst. Trotzdem kommst du so mit diesem Werdenfelsticket f\u00fcr schlappe zweiundzwanzig Euro binnen eines Tages ins \u201erichtige\u201c Hochgebirge rein und wieder zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-schonheit-ist-doch-bald-nix-besonderes-mehr\"><b>Die Sch\u00f6nheit ist doch bald nix Besonderes mehr<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p>Ja, auch die sch\u00f6nsten Dinge nutzen sich irgendwann ab. Doch das Wohnen am Berg hat sich nach einem Jahr noch nicht abgenutzt. Das T\u00f6lzer Land, in dem ich gelandet bin, ist halt auch bekannt f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Sch\u00f6nheit. Und f\u00fcr die Farben, denn es grenzt im Westen an das \u201eBlaue Land\u201c, das seit jeher Maler und K\u00fcnstler anzieht. In der Tat erlebt man hier manchmal einen regelrechten Farbenrausch der Landschaft und des Himmels \u2013 auch ohne bewusstseinsver\u00e4ndernde Substanzen. Und es kommt noch besser: am Fu\u00df der Berge genie\u00dft man die Vorteile zweier Welten. Die Weiten des Flachlands und die H\u00f6hen der Bergwelt treffen hier aufeinander. Und ganz nebenbei wimmelt es auch noch von sch\u00f6nen Seen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/14-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"732\" data-id=\"36897\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/14-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36897\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/14-1.jpg 1024w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/14-1-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/14-1-768x549.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/6-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"506\" data-id=\"21518\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/6-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21518\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/6-1.jpg 675w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/6-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/5-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1386\" height=\"921\" data-id=\"23080\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/5-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23080\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/5-1.jpg 1386w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/5-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/5-1-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/5-1-768x510.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1386px) 100vw, 1386px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-extramotivation-fur-den-bergsport-lasst-doch-irgendwann-nach\"><b>Die Extramotivation f\u00fcr den Bergsport l\u00e4sst doch irgendwann nach<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p>Mein erstes Jahr im Oberbayrischen war mit den vielen Berg- und Wandertouren eine Art Dauerekstase, da st\u00e4ndig neue Blicke und Eindr\u00fccke auf mich einprasselten, die in ihrer Sch\u00f6nheit jede Erwartung \u00fcbertrafen. Dann kam noch die \u201ebesondere Lage\u201c hinzu, die dazu f\u00fchrte, dass ich weniger Arbeit hatte und daf\u00fcr mehr Mu\u00dfe f\u00fcr Berge, Touren und Exkursionen. Ab Sp\u00e4therbst hat das Ganze nachgelassen, was aber nichts mit Abnutzungserscheinungen zu tun hatte. Im Gegenteil, jetzt kommt der Fr\u00fchling und ich bin gespannter denn je aufs neuerliche erkunden und durchstreifen der Bergwelt. Die unmittelbare Umgebung hat nat\u00fcrlich nicht mehr den aufregenden Reiz des Neuen, doch von \u201elangweilig\u201c ist sie immer noch weit entfernt. Und da ich dieses Jahr mobilit\u00e4tsm\u00e4\u00dfig \u201eupgegradet\u201c bin, ist der Aktionsradius gro\u00df genug f\u00fcr weitere Neuentdeckungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit schalten wir endlich mal zu Bergfreund J\u00f6rn r\u00fcber, dem es in seiner Bergler-Zeit in Immenstadt w\u00e4hrend und nach der ersten Euphoriewelle folgenderma\u00dfen erging:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<i>Ins Allg\u00e4u ziehen! Mensch, das war damals 2012 ein echter Traum, der da in Erf\u00fcllung ging. Ich hatte gerade meine Liebe zu den Bergen entdeckt und quasi nur Trailrunning im Kopf. Nach einigen kleineren Startschwierigkeiten \u2013 unter anderem hatte ich mich bei knapp einem halben Meter Neuschnee im Immenst\u00e4dter Hinterland etwas verfranzt \u2013 lief\u2019s dann aber schnell rund. Ich hatte eine gro\u00dfartige 16km-Hausrunde zu einem kleinen, vorgelagerten Berg in der N\u00e4he<\/i>.<\/p>\n\n\n\n<p><i>Die Wochen vergingen und ich lernte immer mehr von meiner neuen Heimat kennen. Doch wie es immer ist, wenn man nicht aufpasst: Dinge werden selbstverst\u00e4ndlich. Und dann ist da ja noch der Alltag. Samstags runter nach Oberstdorf f\u00fcr ne Bergtour? Puh, die Wohnung muss eigentlich mal wieder geputzt werden. Und der K\u00fchlschrank schreit auch vor g\u00e4hnender Leere.<\/i><\/p>\n\n\n\n<p><i>R\u00fcckblickend sage ich heute immer, dass ich in den eineinhalb Jahren, die ich im Allg\u00e4u gelebt habe, weniger in den Bergen war, als in der Zeit danach. Sicher nur eine gef\u00fchlte Wahrheit, aber f\u00fcr mich sind die Berge so nach wie vor etwas ganz Besonderes.<\/i>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das stimmt, hei\u00dfe Ware wird durch Verknappung irgendwie noch hei\u00dfer. Aber J\u00f6rns \u201eStrategie\u201c war auch anderen Umst\u00e4nden geschuldet:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<i>Meine damalige Freundin hatte Schichtdienst, da war dann Wochenends oft kein Auto da. Und ich hatte zu der Zeit nur ein sehr teures Rennrad, dass ich nicht am Fu\u00dfe des Berges stehen lassen wollte. Dann kam noch sowas wie Bequemlichkeit dazu, was am Ende dazu gef\u00fchrt hat, dass mein Aktionsradius eher bei dem n\u00e4heren H\u00fcgel rund um den gro\u00dfen Alpsee lag als bei den weiter entfernten, hohen Berge um Oberstdorf. Aber wie gesagt: Jetzt genie\u00dfe ich die Aufenthalte umso mehr!<\/i>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Punkt kann man tats\u00e4chlich skeptisch werden, denn der Reiz des Unbekannten kann jederzeit verfliegen. Das spricht aber nicht grunds\u00e4tzlich gegen den Wohnsitz am Berg, sondern nur daf\u00fcr, die Sache gut zu \u00fcberdenken und genau nachzuf\u00fchlen, was man wirklich will.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-lohnt-es-sich\"><b>Lohnt es sich?<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p>Was mich angeht: ja, es lohnt sich, aber sowas von! Nach einem Jahr finde ich nach wie vor keinen Grund, der r\u00fcckwirkend gegen meine Ortsver\u00e4nderung oder f\u00fcr einen Verbleib an alter St\u00e4tte sprechen w\u00fcrde. Und auch was die weiteren \u201eLangzeitfolgen\u201c angeht, halte ich mein \u201eExperiment Bergwohnen\u201c f\u00fcr relativ ungef\u00e4hrlich \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfen m\u00f6chte ich mit einer Einladung zum Austausch. Falls sich hier unter den Lesern andere Zum-Berg-Gezogene befinden, oder vielleicht gar \u201ealte Hasen\u201c dabei sind, die schon lange \u201ean der Quelle\u201c wohnen: Lasst gerne eure Kommentare mit Eindr\u00fccken und Erfahrungen da. Auch potentielle Nachahmer, die \u00fcber eine \u00e4hnliche Luftver\u00e4nderung nachdenken, k\u00f6nnen sich gerne melden. Vielleicht ergibt sich daraus noch die eine oder andere spannende Anregung &#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/10-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"732\" data-id=\"36909\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/10-1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36909\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/10-1-1.jpg 1024w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/10-1-1-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/10-1-1-768x549.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/9-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1386\" height=\"921\" data-id=\"23096\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/9-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23096\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/9-1.jpg 1386w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/9-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/9-1-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/9-1-768x510.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1386px) 100vw, 1386px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/12-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"506\" data-id=\"21554\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/12-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21554\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/12-1.jpg 675w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/12-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor gut einem Jahr zog ich vom Fu\u00dfe des Schwarzwalds an den Fu\u00df der Bayrischen Alpen. 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