{"id":68004,"date":"2019-02-14T11:05:51","date_gmt":"2019-02-14T10:05:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/hochtouren-fuer-fortgeschrittene\/"},"modified":"2023-12-14T14:09:29","modified_gmt":"2023-12-14T13:09:29","slug":"hochtouren-fuer-fortgeschrittene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/hochtouren-fuer-fortgeschrittene\/","title":{"rendered":"Gratwanderung und Gipfelsturm \u2013 Hochtouren f\u00fcr Fortgeschrittene"},"content":{"rendered":"\n<p>Bergsteigen ist wie jedes andere Spiel auch: nach diversen Wiederholungen ist das Einsteigerlevel zwar nach wie vor ganz nett, bietet aber nicht mehr so wirklich die volle Dosis an Intensit\u00e4t, Spa\u00df, Anregung und Befriedigung. Deshalb bekommen viele Hochtoureneinsteiger nach den ersten erfolgreichen Premieretouren Lust auf mehr. Sie haben sich in das Gehen mit den Eisen auf Eis ebenso hineingef\u00fchlt wie in das zun\u00e4chst etwas dumpfe Antreten mit steifen Vibramsohlen auf dem Fels. Deshalb d\u00fcrfen die Gletscherh\u00e4nge ebenso wie die Felspassagen jetzt auch mal ein bisschen steiler, l\u00e4nger und ausgesetzter sein. All das bieten viele Hochtouren im <strong>Schwierigkeitsgrad ZS bzw. AD<\/strong> nach der <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/sac-skalen-rechner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SAC-Berg- und Hochtourenskala<\/a>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Kletterpartie.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Kletterpartie.jpg\" alt=\"Je h\u00f6her man geht, desto mehr nimmt die Intensit\u00e4t an Landschafts- und Naturerlebnissen zu. \" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Je h\u00f6her man geht, desto mehr nimmt die Intensit\u00e4t an Landschafts- und Naturerlebnissen zu. Autor Stephan nimmt euch von West nach Ost mit auf Tour.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ein Vorteil dieses Levels, im Vergleich zu Einsteigertouren im Bereich L\/F und WS\/PD, ist die oft deutlich h\u00f6here <strong>Intensit\u00e4t von Landschafts- und Naturerlebnissen<\/strong>. Ein weiterer damit zusammenh\u00e4ngender Vorteil ist die geringere Zahl an Mitbewerbern. Wirklichen Massenandrang mit all den damit einhergehenden Abstrichen in puncto Erlebnis und Sicherheit gibt es hier nur in den superber\u00fchmten Prestigetouren wie dem H\u00f6rnligrat am Matterhorn. Solche Touren finden sich hier ebenso wenig als Empfehlungen wie die ebenfalls ber\u00fchmten Highlights a la Biancograt und St\u00fcdlgrat. Diese findet man ohnehin in jeder anderen x-beliebigen Aufz\u00e4hlung von \u201eToptouren\u201c und \u201eSch\u00f6nsten Routen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-von-west-nach-ost\">Von West nach Ost<\/h2>\n\n\n\n<p>Die folgende kleine aber feine Tourenauswahl zum Bergsteigen ist r\u00e4umlich geordnet und arbeitet sich von West nach Ost vor. Tendenziell gelten Touren in den Ostalpen zwar als nicht ganz so lang und ernsthaft wie in den durchschnittlich h\u00f6heren Westalpen, doch von dieser Regel gibt es reichlich Ausnahmen. Wer gerade die ersten Einsteigertouren hinter sich hat und den n\u00e4chsten Entwicklungsschritt machen will, sollte auf eine geringere <strong>H\u00f6henmeterzahl<\/strong> achten, um besser an den technischen \u201eSkills\u201c (sauberes Treten, effizientes Steigen und Gew\u00f6hnung an Ausgesetztheit) zu feilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man st\u00e4ndig \u201egepumpt\u201c ist, weil unz\u00e4hlige H\u00f6henmeter \u201egefressen\u201c werden m\u00fcssen, dann funktioniert die Feinkoordination oft eher suboptimal. Deshalb habe ich f\u00fcr jede der folgenden Touren die <strong>aus eigener Kraft zu \u00fcberwindende H\u00f6henmeterzahl<\/strong> zwischen Talort\/ Ausgangspunkt und Gipfel angegeben. Also, auf geht\u2019s:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bec-d-epicoune-3529-m-walliser-alpen-nordgrat\">Bec d&#8217;Epicoune (3529 m, Walliser Alpen) \u2013 Nordgrat<\/h2>\n\n\n\n<p>Der erste Tipp ist <strong>der \u201eGem\u00fctlichste\u201c<\/strong> in dieser Auswahl, und er d\u00fcrfte auch der Unbekannteste f\u00fcr Bergsteiger sein. Der Berg bietet mit seinem markanten Firngrat und dem kecken Gipfelturm einen fast schon ikonenhaften Anblick. Allerdings bemerkt das kaum jemand, denn er befindet sich im hintersten Winkel des Wallis, inmitten einer weitl\u00e4ufigen Arena aus Gletschern und Berggiganten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Bec-dEpicoune.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Bec-dEpicoune.jpg\" alt=\"Der Bec d'Epicoune\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Bec d&#8217;Epicoune.<br>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/<br>Autor: Fiesch<br>Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der verfirnte Nordgrat wird gelegentlich unter Bergsteigern als ein<strong> \u201eMini-Biancograt\u201c<\/strong> bezeichnet und kommt dem \u201eOriginal\u201c am Piz Bernina zumindest optisch auch wirklich nahe. Hier ist aber alles eine Stufe k\u00fcrzer und einfacher. Und auch entspannter, denn trotz der geringeren Schwierigkeiten ist es hier&nbsp; wesentlich ruhiger. Untersch\u00e4tzen sollte man die Tour trotz der Bewertung mit WS\/PD nicht, denn zum Gipfel hin steilt das Gel\u00e4nde ziemlich auf und kann mit Blankeis und br\u00fcchigem Fels aufwarten. Deshalb ist die Tour nur bei guter Schneeauflage (wie meist im Fr\u00fchsommer) zu empfehlen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anreise\">Anreise<\/h3>\n\n\n\n<p>Via Bern und Montreux ins Wallis nach Martigny. Von dort am ber\u00fchmten Skiort Verbier vorbei nach Mauvoisin am gleichnamigen Stausee.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefster-ausgangspunkt\">Tiefster Ausgangspunkt<\/h3>\n\n\n\n<p>Mauvoisin (1841 m)<\/p>\n\n\n\n<p>Der aus eigener Kraft zu bew\u00e4ltigende H\u00f6henunterschied betr\u00e4gt 1687 Hm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schwierigkeit\">Schwierigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Fels II, Eis bis 45\u00b0, WS+\/PD+<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dauer\">Dauer<\/h3>\n\n\n\n<p>Mauvoisin \u2013 Cabane de Chanrion (2462 m) ca. 3 Std., Cab. de Chanrion \u2013 Gipfel ca. 4 Std.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wegbeschreibung\">Wegbeschreibung<\/h3>\n\n\n\n<p>Von der Chanrionh\u00fctte dem markierten Weg zum Otemmagletscher um die Pointe de Otemma herum folgen. Kurz nach der Linksbiegung des Tals Richtung Nordosten zweigt man nach rechts zur Nordwestflanke der Bec d&#8217;Epicoune ab. Diese durchsteigt man am linken Rand des Epicoune-Gletscherschliffs in Richtung der vom Nordgrat herabziehenden Firnrinnen. \u00dcber diese erreicht man den Nordgrat und schlie\u00dflich -\u00fcber je nach Verh\u00e4ltnissen heiklen Fels- den Gipfel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abstieg\">Abstieg<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Aufstiegsweg.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-mehr-infos-zur-hutte\"><strong><a href=\"http:\/\/www.chanrion.ch\">Mehr Infos zur H\u00fctte<\/a><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-und-zur-tour\"><strong><a href=\"http:\/\/www.hikr.org\">Und zur Tour<\/a><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zinalrothorn-4221-m-walliser-alpen-sudostgrat\">Zinalrothorn (4221 m, Walliser Alpen) \u2013 S\u00fcdostgrat<\/h2>\n\n\n\n<p>Das schlanke Felshorn sieht von allen Seiten elegant aus und bietet <strong>spektakul\u00e4re Kletterrouten<\/strong> in einem hochalpinen Ambiente der Superlative. Der Rothorngrat, dessen oberen Teil der hier beschriebene Normalweg begeht, gilt wiederum als besondere Sch\u00f6nheit mit bombenfestem Gestein. Der Normalweg bietet vom Firngrat \u00fcber eine br\u00fcchige Rinne bis zur luftigen Felskanzel alles, was ein Bergsteiger begehrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anreise-0\"><strong>Anreise<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Zinalrothorn.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Zinalrothorn.jpg\" alt=\"Der Zinalrothorn (der Gipfel in der Mitte)\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das schlanke Felshorn befindet sich in diesem Bild in der Mitte.<br>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/<br>Autor: Francofranco56<br>Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Norden via Bern und Montreux, via L\u00f6tschbergtunnel oder via Grimselpass ins Wallis nach Visp. Von dort ins Mattertal nach T\u00e4sch, wo das Auto abgestellt und der Rest des Weges nach Zermatt zu Fu\u00df oder per \u00d6PNV fortgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefster-ausgangspunkt-0\"><strong>Tiefster Ausgangspunkt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Zermatt (1608 m)<\/p>\n\n\n\n<p>Der aus eigener Kraft zu bew\u00e4ltigende H\u00f6henunterschied betr\u00e4gt 2613 Hm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schwierigkeit-0\"><strong>Schwierigkeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Fels bis III, AD-<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dauer-0\">Dauer<\/h3>\n\n\n\n<p>Zermatt \u2013 Rothornh\u00fctte (3198 m) ca. 4-5 Std., Rothornh\u00fctte \u2013 Gipfel ca. 5 Std.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wegbeschreibung-0\"><strong>Wegbeschreibung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>H\u00fctte: Vom Bahnhof Zermatt dem markierten Weg Richtung Trifthotel folgen. Von dort aus \u00fcber sumpfige Wiesen und steile Mor\u00e4nen in traumhafter Landschaft auf markiertem Weg zur Rothornh\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gipfel: Von der H\u00fctte n\u00f6rdlich am Gletscherrand zum schrofigen und blockigen R\u00fccken des Eseltschuggen hinauf. \u00dcber Ger\u00f6ll- und Firnh\u00e4nge geht es zu dem Grat, der zum Gipfelaufbau des Zinalrothorns f\u00fchrt. Diesen schr\u00e4g links nach oben bis in die Scharte rechts der \u201eGabel\u201c queren. Ein Helm ist hier wegen der Steinschlaggefahr ein absolutes Muss. \u00dcber die \u201eBinerplatte\u201c geht es anschlie\u00dfend hinauf zum luftigen Nordostgrat, der in wunderbar festem Gestein zum Gipfel f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abstieg-0\"><strong>Abstieg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Normalweg, ca. 3 Std.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-mehr-infos-zur-hutte-0\"><strong><a href=\"http:\/\/www.sac-oberaargau.ch\">Mehr Infos zur H\u00fctte<\/a><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-und-zur-tour-0\"><strong><a href=\"http:\/\/www.alpenvereinaktiv.de\">Und zur Tour<\/a><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bietschhorn-3934m-berner-alpen-westgrat\">Bietschhorn (3934m, Berner Alpen) \u2013 Westgrat<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>\u201eFormsch\u00f6ne Pyramide\u201c<\/strong>, \u201eeinsamer Berg mit Ausstrahlungskraft\u201c und andere Attribute liest der Bergsteiger, wenn vom Bietschhorn die Rede ist. In der Tat macht der \u201eW\u00e4chter des L\u00f6tschentals\u201c von allen Seiten eine ziemlich gute Figur. Einer seiner eleganten Grate \u00fcber steilen und hohen Flanken ist der Westgrat. Er bietet den <strong>leichtesten Anstieg<\/strong>, der aber dennoch lang ist und wegen des gelegentlich br\u00fcchigen Felses stetige Konzentration fordert. Deshalb und wegen der 66 Meter, die ihm zum Viertausender fehlen, ist der Berg trotz seiner herausragenden Sch\u00f6nheit nie \u00fcberlaufen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Bietschhorn.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Bietschhorn.jpg\" alt=\"Der Bietschhorn\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die &#171;formsch\u00f6ne Pyramide&#187;.<br>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/<br>Autor: Bj\u00f6rn S&#8230;<br>Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anreise-1\"><strong>Anreise<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Von Norden via Bern und Kandersteg durch den L\u00f6tschbergtunnel ins L\u00f6tschental. Alternativ ist das L\u00f6tschental aus dem Wallis erreichbar \u2013 entweder von Martigny im Westen oder vom Grimselpass im Osten kommend.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefster-ausgangspunkt-1\">Tiefster Ausgangspunkt<\/h3>\n\n\n\n<p>Wiler oder Blatten im L\u00f6tschental (1420 m)<\/p>\n\n\n\n<p>Der aus eigener Kraft zu bew\u00e4ltigende H\u00f6henunterschied betr\u00e4gt 2514 Hm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schwierigkeit-1\"><strong>Schwierigkeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Fels III, oft leichter aber mit unangenehmen Br\u00f6sel- und Ger\u00f6lleinlagen, bei ung\u00fcnstiger Routenwahl im un\u00fcbersichtlichen Gel\u00e4nde u.U. auch IVer Stellen, ZS\/AD<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dauer-1\"><strong>Dauer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wiler\/Blatten \u2013 Bietschhornh\u00fctte (2565 m) ca. 2-3 Std., Bietschhornh\u00fctte \u2013 Gipfel ca. 5-7 Std.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wegbeschreibung-1\"><strong>Wegbeschreibung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>H\u00fctte: Von Wiler oder Blatten aus auf markiertem Wanderweg durch sch\u00f6nen Hochwald und steiles, aber unschwieriges Mor\u00e4nengel\u00e4nde zur Bietschhornh\u00fctte. Die kleine, urspr\u00fcnglich gebliebene H\u00fctte lohnt einen Besuch, denn neben toller Landschaft und viel urigem Charme gibt es hier einen sehr netten Umgangston unter Bergsteigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Gipfel: Direkt hinter der H\u00fctte setzt ein gut markierter Pfad zum Schafb\u00e4rg an, der im Grunde ein steiler Hang aus Sand, Kies und Ger\u00f6ll ist. Oben angekommen quert man das (ehemalige) Gletscherbecken in einem Linksbogen \u00fcber viel losen Schutt zum Beginn des Westgrats. Pickel und <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/steigeisen\/\">Steigeisen<\/a> braucht es hier in der Regel nicht. Auf der Gratkante geht es dann oft steil und stellenweise ziemlich luftig aufw\u00e4rts. Kurz vorm Gipfel steilt der \u201eRote Turm\u201c auf, den man eher auf der linken (n\u00f6rdlichen) Seite angeht. Sp\u00e4testens hier d\u00fcrften auch die routinierten Kletterer das Seil auspacken. Nach dem Turm geht es flach auf stellenweise schmalem Grat zum Gipfel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abstieg-1\"><strong>Abstieg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Aufstiegsweg. Am Roten Turm befindet sich ein Abseilring. Der Abstieg dauert in der Regel mindestens genauso lang wie der Aufstieg!<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-mehr-infos-zur-hutte-1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.aacb.ch\/\">Mehr Infos zur H\u00fctte<\/a><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-und-zur-tour-1\"><a href=\"http:\/\/www.gipfelbuch.ch\">Und zur Tour<\/a><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-lauterbrunner-breithorn-3780m-berner-alpen-westgrat\">Lauterbrunner Breithorn (3780m, Berner Alpen) \u2013 Westgrat<\/h2>\n\n\n\n<p>Von allen Seiten erscheint das Breithorn als m\u00e4chtiger, etwas gedrungener <strong>Felsklotz<\/strong>. Besonders von Norden macht auch der Westgrat m\u00e4chtig Eindruck. Er bietet eine abwechslungsreiche Tour mit wildem Ambiente und gro\u00dfer Aussicht f\u00fcr fortgeschrittene Bergsteiger.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Lauterbrunner-Breithorn.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Lauterbrunner-Breithorn.jpg\" alt=\"Blick in die Ferne zum Lauterbrunner Breithorn\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Blick in die Ferne zum Lauterbrunner Breithorn.<br>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/<br>Autor: Roland Zumb\u00fchl (Picswiss), Arlesheim (Picswiss project)<br>Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Oft wird er <strong>untersch\u00e4tzt<\/strong>, da es von der Mutthornh\u00fctte \u201enur\u201c 880 H\u00f6henmeter zum Gipfel sind und der Weg trotz maximal mit III angegebener Felsschwierigkeit mit diversen Bohrhaken, Sicherungsstangen und sogar einem Drahtseil ausgestattet ist. Das Terrain zieht sich aber in die L\u00e4nge, wird nach oben hin wirklich luftig und beim \u201eSchl\u00fcssel-Kletterzug\u201c darf man bezweifeln, ob er ohne Griff in die Schlinge wirklich nur ein Dreier ist. Alles in allem ein sattes <strong>alpines Erlebnispaket<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anreise-2\"><strong>Anreise<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Von Deutschland aus geht es via Bern und Thun nach Kandersteg. Von dort aus f\u00e4hrt man per Bus (<a href=\"http:\/\/kander-reisen.ch\/cms\/?page_id=94\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Reservierung per Telefon<\/a> obligatorisch)&nbsp;oder PKW (mautpflichtig) in das wilde, urt\u00fcmliche Gasterntal bis zum Parkplatz beim Gasthof Selden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefster-ausgangspunkt-2\"><strong>Tiefster Ausgangspunkt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Selden (1.537 Meter) im Kandertal.<\/p>\n\n\n\n<p>Der aus eigener Kraft zu bew\u00e4ltigende H\u00f6henunterschied betr\u00e4gt 2243 Hm.<\/p>\n\n\n\n<p>Alternativ kann auch von Stechelberg aus gestartet werden, was rund 600 Hm mehr Aufstieg bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schwierigkeit-2\"><strong>Schwierigkeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Fels bis III, Firn\/Eis bis 35\u00b0, ZS\/AD<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dauer-2\"><strong>Dauer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Selden \u2013 Mutthornh\u00fctte (2901 m) ca. 5 Std., Mutthornh\u00fctte \u2013 Gipfel ca. 5 Std.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wegbeschreibung-2\"><strong>Wegbeschreibung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>H\u00fctte: Ab Selden f\u00fchrt der Wanderweg entlang der Kander und \u00fcber steiles Mor\u00e4nengel\u00e4nde hinauf zum Kanderfirn. \u00dcber den im Sommer gro\u00dfteils aperen und allgemein recht freundlichen Gletscher geht es in einmaligem Hochgebirgsambiente weiter zur Mutthornh\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gipfel: Von der H\u00fctte geht es \u00fcber den vergletscherten R\u00fccken des Petersgrats in einem weiten Rechtsbogen um das Tschingelhorn herum zur Wetterl\u00fccke, wo der Westgrat ansetzt. Je nach Verh\u00e4ltnissen geht es f\u00fcr die Bergsteiger direkt oder \u00fcber eine Schneerampe auf den Grat, der zum Vermessungspunkt auf 3403 m f\u00fchrt. Schwierige Stellen k\u00f6nnen meist auf der rechten (s\u00fcdlichen) Seite umgangen werden. Anschlie\u00dfend sind zwei Felsriegel, die sich durch die S\u00fcdwestflanke ziehen, zu \u00fcberklettern, bevor ein Couloir und eine Linksquerung zur\u00fcck zum Grat und in die Gipfelflanke leiten. \u00dcber diese geht es unschwierig, aber ausgesetzt zum Gipfel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abstieg-2\"><strong>Abstieg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Aufstiegsweg, der im Abstieg kaum weniger Zeit braucht und mit Orientierungsproblemen aufwarten kann.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-mehr-infos-zur-hutte-2\"><a href=\"http:\/\/www.mutthornhuette.ch\">Mehr Infos zur H\u00fctte<\/a><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-und-zur-tour-2\"><a href=\"http:\/\/www.gipfelbuch.ch\">Und zur Tour<\/a><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-piz-roseg-3934-m-berninagruppe-eselsgrat\">Piz Roseg (3934 m, Berninagruppe) \u2013 Eselsgrat<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Bernina-Massiv wurde einst als <strong>\u201eFestsaal der Alpen\u201c<\/strong> betitelt. Der Piz Roseg wiederum gilt als einer der sch\u00f6nsten Berge des Bernina-Massivs. Kurz: sch\u00f6ner geht\u2019s kaum noch. Auch der hier vorgeschlagene Anstieg \u00fcber den Normalweg steht auf der \u00c4sthetikskala ganz oben. Vielseitig ist er auch: vom beeindruckenden Gletscherbecken \u00fcber einen sch\u00f6n geschwungenen Felsgrat und einer ebenm\u00e4\u00dfigen Firnpyramide bis zum w\u00e4chten\u00fcberzuckerten Gipfelgrat ist alles dabei.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Piz-Roseg.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Piz-Roseg.jpg\" alt=\"Piz Roseg (Der Gipfel ganz rechts)\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Piz Roseg ist hier das rechte Massiv.<br>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/<br>Autor: Daniel Schwen<br>Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Weg f\u00fchrt \u00fcber den Nordostgrat, auch Eselsgrat genannt. Hei\u00dft er so, weil man hier auch einen Esel rauftreiben k\u00f6nnte? Eher nicht, auch wenn die Schwierigkeiten nie den moderaten dritten Grad \u00fcbersteigen. Allerdings sind Esel konditionsstark und das muss ein Bergsteiger f\u00fcr diese Tour auch sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anreise-3\"><strong>Anreise<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Von Osten aus dem Inntal oder von Norden \u00fcber den Julierpass nach Pontresina.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefster-ausgangspunkt-3\"><strong>Tiefster Ausgangspunkt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bahnstation Pontresina, 1773 m<\/p>\n\n\n\n<p>Der aus eigener Kraft zu bew\u00e4ltigende H\u00f6henunterschied betr\u00e4gt&nbsp; 2161 Hm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schwierigkeit-3\"><strong>Schwierigkeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Fels bis III, Eis bis max. 50\u00b0, ZS\/AD<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dauer-3\"><strong>Dauer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Pontresina \u2013 Tschiervah\u00fctte (2583 m) ca. 3-4 Std.; Tschiervah\u00fctte &#8211; Gipfel ca. 6-8 Std.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wegbeschreibung-3\"><strong>Wegbeschreibung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>H\u00fctte: Ab Pontresina breiter markierter Wanderweg, der bis zum Hotel Roseg (1999m) auch per Fahrrad oder Pferdekutsche zur\u00fcckgelegt werden kann. Ohne nennenswerte Schwierigkeiten oder gro\u00dfe Anstrengungen geht es dann entlang des Tals und der Mor\u00e4ne des Tschiervagletschers zur H\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gipfel: Von der H\u00fctte \u00fcber die Seitenmor\u00e4ne auf den Tschiervagletscher und dort bis zur Felsinsel des Piz Umur. An deren Fu\u00df gelangt man ins obere Gletscherbecken, das zum Fu\u00df des Eselsgrats f\u00fchrt. \u00dcber diesen geht es in Fels und kombiniertem Gel\u00e4nde zur steilen Nordflanke, die in den Gipfelgrat m\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Alternativ kann der Piz Roseg \u00fcber die West-Nordwestflanke von der Coazh\u00fctte aus angegangen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abstieg-3\"><strong>Abstieg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wie Aufstieg. Am Grat k\u00f6nnen eingerichtete Abseilst\u00e4nde benutzt werden. Vorsicht bei sehr warmem Wetter: die aufgeweichten Spalten im Tschiervagletscher k\u00f6nnen dann un\u00fcberwindlich sein. In diesem Falle muss man die Westflanke in Richtung Coazh\u00fctte absteigen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-mehr-infos-zur-hutte-3\"><a href=\"http:\/\/www.tschierva.ch\">Mehr Infos zur H\u00fctte<\/a><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-und-zur-tour-3\"><a href=\"http:\/\/www.outdooractive.com\">Und zur Tour<\/a><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wilde-leck-3361m-stubaier-alpen-ostgrat\">Wilde Leck (3361m, Stubaier Alpen) \u2013 Ostgrat<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine knackige Route zum Bergsteigen in <strong>\u201enaturbelassenem\u201c Fels<\/strong> mit anhaltend grandiosem Ausblick auf die Stubaier Gletscherwelt: all das verspricht und h\u00e4lt der Ostgrat der Wilden Leck. Die als Ausgangspunkt dienende Amberger H\u00fctte ist zwar oft voll, doch die vielen Besucher verstreuen sich auf viele Touren. Daf\u00fcr, dass die Wilde Leck ein Ambiente bietet, wie es ihr Name verspricht und dennoch relativ einfach zug\u00e4nglich ist, h\u00e4lt sich der Andrang am Ostgrat in angenehmen Grenzen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Wilde-Leck.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fortgeschrittenen-Hochtour-Wilde-Leck.jpg\" alt=\"Die Wilde Leck\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Wilde Leck.<br>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/<br>Autor: Doronenko<br>Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anreise-4\"><strong>Anreise<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Von Westen aus erreicht man das Inntal via Arlbergpass, von Norden und Osten aus via M\u00fcnchen, Garmisch oder Rosenheim. Von der Inntalautobahn aus zweigt man ins \u00d6tztal ab, wo es nach L\u00e4ngenfeld und ins Griestal geht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefster-ausgangspunkt-4\"><strong>Tiefster Ausgangspunkt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Gries (1569 m)<\/p>\n\n\n\n<p>Der aus eigener Kraft zu bew\u00e4ltigende H\u00f6henunterschied betr\u00e4gt 1792 Hm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schwierigkeit-4\">Schwierigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Fels III bis IV (je nachdem, welche Varianten man sich aussucht)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dauer-4\"><strong>Dauer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Gries \u2013 Amberger H\u00fctte (2136 m) ca. 2 Std., Amberger H\u00fctte \u2013 Gipfel ca. 5-6 Std.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wegbeschreibung-4\">Wegbeschreibung<\/h3>\n\n\n\n<p>H\u00fctte: Vom Parkplatz in Gries folgt man v\u00f6llig problemlos der auch per Mountainbike zu bew\u00e4ltigenden Fahrstra\u00dfe zur Amberger H\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gipfel: Hinter der H\u00fctte geht es weiter talaufw\u00e4rts bis zum Sulztalferner, den man \u00fcber eine steile Talstufe erreicht. Man folgt dabei der Beschilderung zur Hochstubaih\u00fctte bis hinter die Ausl\u00e4ufer des Ostgrats. Der eigentliche Grat macht nur die letzten 250 H\u00f6henmeter aus, und der Zustieg, der kurz vor der Gratkante auch mal br\u00fcchig sein kann, zieht sich entsprechend in die L\u00e4nge. Die M\u00fche ist es aber allemal wert, denn die abwechslungsreiche Kletterei im festen Granit ist erste Sahne. Die schwierigsten Stellen k\u00f6nnen oft links umgangen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abstieg-4\">Abstieg<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber den S\u00fcdwestgrat, der in einen markanten Sattel f\u00fchrt, der mit Bohrhaken zum Abseilen aufwartet (2 x 60 m auf den Wilde Leck Ferner, Bergschrund kann Schwierigkeiten bereiten).<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-mehr-infos-zur-hutte-4\"><a href=\"http:\/\/www.ambergerhuette.at\">Mehr Infos zur H\u00fctte<\/a><\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-und-zur-tour-4\"><a href=\"http:\/\/www.bergtour-online.de\">Und zur Tour<\/a><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anmerkungen\"><strong>Anmerkungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Touren f\u00fcr Bergsteiger konnten hier <strong>nur \u201eangeteasert\u201c<\/strong> werden \u2013 f\u00fcr die <strong>konkrete Planung<\/strong> braucht es je nach eigenem Leistungsstand noch mehr oder weniger zus\u00e4tzliche Routendetails, die hier den Rahmen sprengen w\u00fcrden. Die besten Planungsgrundlagen f\u00fcr die Schweizer Alpen sind die Clubf\u00fchrer des SAC, f\u00fcr \u00d6sterreich und die Ostalpen sind es die AV-F\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nicht nur trocken planen, sondern sich auch richtig \u201ein Stimmung bringen\u201c will, sollte unbedingt mal einen Blick in den grandiosen <strong>Bildband&nbsp;<\/strong>&#171;<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/bergverlag-rother-himmelsleitern-50-fels-eisgrate-alpen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Himmelsleitern<\/a>&#171;* von Ralf Gantzhorn und Moritz Attenberger werfen. Diesem Buch habe ich zwei der Tourentipps hier entnommen (Piz Roseg und Wilde Leck) und mit weiterer Internetrecherche angereichert. Die anderen Tipps habe ich selber begangen und dazu einen Mix aus Erinnerung und Internetrecherche zusammengetragen.<\/p>\n\n\n\n<p>*Es gibt zwei B\u00fccher dieses Namens, das andere von Mario Colonel ist sicher auch toll :-)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bergsteigen ist wie jedes andere Spiel auch: nach diversen Wiederholungen ist das Einsteigerlevel zwar nach wie vor ganz nett, bietet aber nicht mehr so wirklich die volle Dosis an Intensit\u00e4t, Spa\u00df, Anregung und Befriedigung. Deshalb bekommen viele Hochtoureneinsteiger nach den ersten erfolgreichen Premieretouren Lust auf mehr. 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