{"id":68178,"date":"2018-11-08T09:44:51","date_gmt":"2018-11-08T07:44:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/feuer-machen\/"},"modified":"2024-01-02T14:20:05","modified_gmt":"2024-01-02T13:20:05","slug":"feuer-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/feuer-machen\/","title":{"rendered":"Feuer machen &#8211; eine ausf\u00fchrliche Step-by-Step Anleitung"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn von \u201eFeuer machen\u201c die Rede ist, meint man in der Regel kein Herd-, Kamin- oder Ofenfeuer, sondern ein <strong>\u201eoffenes Feuer\u201c<\/strong>. Vereinfacht gesagt ist ein Feuer dann offen, wenn es in keinem geschlossenen Brennraum entz\u00fcndet wird. Beim Lagerfeuer handelt es sich also eindeutig um ein offenes Feuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings k\u00f6nnen auch Feuertonnen, Hobo-\u00d6fen, Grill\u00f6fen und manche Arten von Kochern als \u201eoffen\u201c gelten. Hier ger\u00e4t man schnell in einen Dschungel aus Ermessensspielr\u00e4umen und Grauzonen. Deshalb konzentrieren wir uns in dieser Artikelreihe ausschlie\u00dflich auf das <strong>klassische Lagerfeuer<\/strong> drau\u00dfen in der \u201efreien Natur\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rechtliches und Regeln<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40140\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Feuer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Feuer.jpg\" alt=\"Offenes Lagerfeuer\" style=\"width:350px;height:260px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei diesem Anblick beginnt vermutlich das Herz eines jeden Outdoor-Enthusiasten schneller zu schlagen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zun\u00e4chst ist die Antwort so einfach wie ern\u00fcchternd: in Deutschland ist <strong>offenes Feuer und offenes Licht<\/strong> (Kerzen, Fackeln, Laternen) im Wald und bis in 100 Metern Abstand vom Waldrand <strong>verboten<\/strong>. Normalerweise gilt zwischen 1. M\u00e4rz und 30. Oktober auch ein Rauchverbot und selbstverst\u00e4ndlich ist es verboten, gl\u00fchende Kippen wegzuwerfen. Auch f\u00fcr Wiese, Feld, Flur und Uferzonen gelten Auflagen und Verbote.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie immer, wenn es um Rechte, Regeln und Verbote in Deutschland geht, sind diese kompliziert und umfangreich \u2013 und so findet man hinsichtlich dessen auch in Sachen Feuer keine Ausnahme. Den regulierenden Rahmen setzt zwar das <strong>Bundeswald- und das Bundesnaturschutzgesetz<\/strong>, aber vieles ist auch l\u00e4nderspezifisch geregelt, oder unterscheidet sich sogar von Gemeinde zu Gemeinde. Dabei k\u00f6nnen sich die Vorschriften auf verschiedenen Ebenen durchaus widersprechen. Im Zweifel gilt dann, laut des Outdoor- und Survivalexperten <strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/kaisackmann\">Kai \u201eSacki\u201c Sackmann<\/a><\/strong>, die l\u00e4nderspezifische Regelung. Sackmanns lesenswerter Artikel ist einer von den wenigen detaillierten und klar strukturierten Beitr\u00e4gen zur deutschen Rechtslage beim Outdoor-Feuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber warum geht es in Deutschland eigentlich so kompliziert und reguliert zu? Nun, es gibt hier eben sehr viele Menschen (im Schnitt etwa 225\/km\u00b2), die sich relativ wenige und \u00fcberwiegend kleine Naturr\u00e4ume teilen. Die Regeln und Vorschriften sind also nicht dazu da, um uns Outdoor-Enthusiasten zu \u00e4rgern, sondern es geht darum, die verbliebenen W\u00e4lder und Naturfl\u00e4chen vor Br\u00e4nden und anderen Sch\u00e4den zu bewahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der W\u00e4lder ist zwar frei zug\u00e4nglich, aber keineswegs wild. Zumeist handelt es sich um<strong> forstwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen<\/strong>, die Staat, L\u00e4ndern, Kommunen oder Privatpersonen geh\u00f6ren. Selbst eine Genehmigung des Grundbesitzers ist nicht immer ein sicherer Freifahrtschein, da auch f\u00fcr Privatgrundst\u00fccke Einschr\u00e4nkungen gelten \u2013 vor allem, wenn sie in Waldn\u00e4he liegen. Im Zweifelsfall sollte man das Feuerchen also lieber bleiben lassen\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Umweltaspekte<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40150\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Stockbrot.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Stockbrot.jpg\" alt=\"Stockbrot \u00fcber Feuer\" style=\"width:350px;height:262px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bevor man Anwohner oder andere Outdoor-Fans mit dem Rauch ver\u00e4rgert, kann man diese auf ein Stockbrot einladen. Wer kann solch ein Angebot schon ausschlagen? \ud83d\ude09<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auch wenn die Millionen Grillmeister es nicht gerne h\u00f6ren: jedes Feuer stellt eine <strong>Luftverschmutzung<\/strong> dar. Deshalb sollte man, unabh\u00e4ngig von der geltenden Gesetzeslage, immer hinterfragen, ob das Grill- oder Lagerfeuer auch wirklich sinnvoll und stimmig ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anwohner oder andere Freiluft-Fans<\/strong>, die wom\u00f6glich durch den Rauch bel\u00e4stigt werden, sollte man ebenfalls nicht ignorieren. Vielleicht kann man sie ja mit ins Boot holen, indem man sie auf ein Stockbrot einl\u00e4dt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist Feuer erlaubt, bedeutet das nicht, dass einfach alles brennbare Material in die Flammen geworfen werden darf. Normalerweise sollten <strong>ausschlie\u00dflich trockenes, unbehandeltes Holz<\/strong> oder Holzkohle verbrannt werden. Nasses Material f\u00fchrt zu einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Rauchentwicklung; behandeltes Material (wie zum Beispiel lackiertes Holz) ist gesundheits- und umweltsch\u00e4dlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Rechtslage in der Schweiz und in \u00d6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Bergfreunde ist nat\u00fcrlich auch die <strong>Gesetzeslage im Alpenraum<\/strong> von Interesse. Was sagen also die s\u00fcdlichen Nachbarn zum Thema Feuer? Die Eidgenossen setzen ein gewisses Vertrauen in den naturverbundenen \u201eCommon Sense\u201c des Menschen und pflegen deshalb einen <strong>liberalen Umgang<\/strong> mit der Sache:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Es gibt auf Bundesebene kein Gesetz, das Feuermachen in der Natur grunds\u00e4tzlich verbieten w\u00fcrde, erkl\u00e4rt Rebekka Reichlin vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt gegen\u00fcber dem <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/kassensturz-espresso\/services\/interaktiv\/espresso-aha\/wo-ist-feuer-machen-im-wald-ueberall-erlaubt\">Konsumentenmagazin \u00abEspresso\u00bb<\/a> von Radio SRF 1. \u00abEs gibt in der eidgen\u00f6ssischen Wald-, Jagd- bzw. Naturschutzgesetzgebung keine expliziten Feuerverbote. Das hei\u00dft, es ist grunds\u00e4tzlich erlaubt, Feuer zu machen.\u00bb<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gute Nachrichten also f\u00fcr die Grill- und Feuerfreunde in der <strong>Schweiz<\/strong>. Allerdings hei\u00dft das nicht, dass \u00fcberall wild drauflosgez\u00fcndelt werden darf, denn es gibt sehr wohl regionale und tempor\u00e4re Verbote, die in den meisten F\u00e4llen durch die Waldbrandgefahr begr\u00fcndet sind. Laut SRF-Recherche gibt es aber mindestens 500 <strong>offizielle Feuerstellen<\/strong>, an denen nicht selten eine luxuri\u00f6se Infrastruktur vorhanden ist (inklusive frei verf\u00fcgbarem Brennholz)!<\/p>\n\n\n\n<p>In <strong>\u00d6sterreich<\/strong> \u00e4hnelt die Lage jener in Deutschland. Auch hier ist im Wald prinzipiell von einem Verbot auszugehen. Auf anderen Fl\u00e4chen sollte man sich zuvor sicherheitshalber bei den zust\u00e4ndigen Gemeinden informieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der richtige Ort f\u00fcr eine Feuerstelle<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40148\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Lagerfeuer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Lagerfeuer.jpg\" alt=\"Lagerfeuer bei Nacht\" style=\"width:350px;height:262px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nicht \u00fcberall darf ein Feuer entz\u00fcndet werden. Dementsprechend gilt die Achtung vor der Gesetzeslage!<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck besteht das Outdoorleben nicht nur aus Verboten. Au\u00dferhalb von Schutzgebieten kann man durchaus die zust\u00e4ndigen <strong>Forstbeh\u00f6rden nach einer Genehmigung fragen<\/strong>. Laut \u201cSacki\u201d Sackmann haben erfahrene Bushcrafter damit immerhin eine <strong>Erfolgsquote von etwa 50%<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten beantwortet sich die Frage nach geeigneten und \u201cwirklich sicher erlaubten\u201d Stellen fast von alleine: man nehme <strong>ausgewiesene Grillpl\u00e4tze und Feuerstellen<\/strong>, die meist in Wanderkarten oder vor Ort auf Schildern gekennzeichnet sind. Ebenfalls finden sich gelegentlich auf den Websites von Tourismusverb\u00e4nden Auflistungen von offiziellen Feuerstellen. Vereinzelt zeigt auch Google Maps, nach Eingabe von Suchbegriffen wie \u201cFeuerstelle\u201d, \u201cFeuerst\u00e4tte\u201d oder \u201cGrillpl\u00e4tze\u201d, solche Pl\u00e4tze an.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Feuer in der \u201efreien Natur\u201c sollte m\u00f6glichst nicht direkt im Wald brennen. Wenn es <strong>im Wald<\/strong> sein muss, dann an einer m\u00f6glichst offenen Stelle, wie beispielsweise an einer Lichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem sollte man nicht nur auf die Brandgefahr durch Funkenflug und Glutnester achten, sondern auch m\u00f6glichst vermeiden, ein unsch\u00f6nes Loch in der Bodenvegetation zu hinterlassen. Aus diesem Grund sollten, wann immer m\u00f6glich, <strong>bereits vorhandene Feuerstellen<\/strong> genutzt werden. Im Allgemeinen sind <strong>Sand, Kies, Fels und mineralische Untergr\u00fcnde<\/strong> am besten geeignet. Hier k\u00f6nnen auch die Spuren des Feuers am besten beseitigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist kein mineralischer Untergrund verf\u00fcgbar, sollte der <strong>Erdboden ausgestochen<\/strong> und vor Verlassen der Feuerstelle sorgf\u00e4ltig wieder eingesetzt werden. Hier k\u00f6nnen ein robustes Messer oder ein Klappspaten gute Dienste leisten. <strong>Doch Vorsicht<\/strong>: Insbesondere in Torf-, Heide- und Sumpflandschaften kann organisches Material im Untergrund noch lange Zeit nach dem Feuer unbemerkt weiter glimmen und folglich Br\u00e4nde ausl\u00f6sen!<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sollte sich die Feuerstelle auch in geb\u00fchrendem Abstand sowie auf der windabgewandten Seite von brennbaren Gegenst\u00e4nden, wie beispielsweise dem <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/zelte\/\">Zelt<\/a>, befinden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Worauf muss man bei der Vorbereitung sonst noch achten?<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40155\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen.jpg\" alt=\"Hand stochert mit Ast im Feuer\" style=\"width:350px;height:261px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Immer griffbereit: Der Nachschub an Brennmaterial.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Manche Outdoorenthusiasten entfachen viel zu gro\u00dfe Feuer, die nicht nur unn\u00f6tig viel Material verheizen, sondern auch schwerer zu regulieren sind. Vor allem beim Kochen bringt es wenig, wenn das Feuer zwar einen Riesenumkreis erw\u00e4rmt, man aber den Topf oder die Pfanne kaum anfassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die <strong>richtige Gr\u00f6\u00dfe<\/strong> festgelegt ist, sollte als n\u00e4chstes Laub, Moos und anderes organisches Material bis zu etwa einem Meter <strong>um die Feuerstelle herum entfernt werden<\/strong>. Das gilt auch f\u00fcr feuchtes Material, welches, nach dem Verdunsten der Feuchtigkeit, ebenfalls anbrennen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Anz\u00fcnden des Feuers sollte neben reichlich Zunder auch m\u00f6glichst viel (und in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen) <strong>Nachschub<\/strong> zum Anfeuern und Brennen <strong>griffbereit<\/strong> sein. Dieses kurz vor dem Erl\u00f6schen der Flammen hektisch zusammenzusuchen ist eher kontraproduktiv. Mehr zum Thema Zunder und Anz\u00fcndholz folgt in einem fortsetzenden Artikel, in dem wir n\u00e4her auf den richtigen Start eines Feuers eingehen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brennmaterial<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie vorhin schon erw\u00e4hnt, sollten ausschlie\u00dflich <strong>trockenes Holz<\/strong> und <strong>Holzkohle<\/strong> als <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/gaskartuschen-brennstoffe\/\">Brennstoff<\/a> dienen. <strong>Stroh und Reisig<\/strong> (d\u00fcnne, trockene Zweige) sind wegen des schnellen Abbrennens, der starken Rauchentwicklung und der gro\u00dfen Gefahr von herumfliegenden Glutfetzen ausschlie\u00dflich als Zunder geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verbrennen von <strong>Gr\u00fcnschnitt und Gartenabf\u00e4llen<\/strong> ist wegen der schlechten Brennbarkeit und vor allem der umweltsch\u00e4dlichen Rauchentwicklung normalerweise verboten und mit hohen Geldbu\u00dfen belegt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Welches Holz f\u00fcr welches Feuer?<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40146\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Holzarten.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Holzarten.jpg\" alt=\"Holz \u00fcbereinander gestapelt\" style=\"width:350px;height:263px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">N\u00fctzlich ist, sich ein Grundwissen um die verschiedenen H\u00f6lzer und deren Eigenschaften anzueignen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Welchen Zweck hat das Feuer? Soll es schnell und hei\u00df brennen, um eine Suppe oder einen Tee aufzukochen? Oder soll es l\u00e4nger anhaltend und gleichm\u00e4\u00dfig brennen, um zu grillen und zu schmoren? Vielleicht braucht es auch ein gro\u00dfes Heizfeuer? <strong>Grundwissen um die verschiedenen H\u00f6lzer<\/strong> und ihre Eigenschaften ist \u00e4u\u00dferst n\u00fctzlich, selbst wenn man drau\u00dfen nicht immer genau das jeweils passende Holz findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sollte immer versucht werden, nur <strong>Totholz<\/strong> zu verwenden, anstatt den B\u00e4umen lebende \u201eGliedma\u00dfen\u201c zu entwenden. Totes Holz, welches noch steht, beziehungsweise h\u00e4ngt, ist der Idealfall. Auf dem Boden liegendes Holz kann auch verwendet werden, doch glimmt dieses aufgrund seiner Feuchtigkeit eher, als das es wirklich brennt. Wenn das Feuer jedoch ordentlich brennt, kann feuchteres Holz neben dem Feuer etwas getrocknet und dann nachgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lebendes Holz<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Lebendes Holz<\/strong> wird fachm\u00e4nnisch \u201cgr\u00fcnes Holz\u201d genannt. Wegen seines hohen <strong>Harzgehaltes<\/strong> entwickelt es beim Verbrennen viel Rauch und viele Funken. Bei Nadelh\u00f6lzern treten diese Eigenschaften besonders auf. Sie sind zwar relativ weich, brennen leicht und entfalten kr\u00e4ftig Hitze, machen aber kaum Glut und daf\u00fcr reichlich Rauch und Funken. Hier kann man mit Tannenzapfen, die oft \u00fcppig gl\u00fchen, nachhelfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Holz von <strong>Laubbaumarten wie Buche oder Eiche<\/strong> ist schwerer entflammbar als Nadelholz, aber brennt daf\u00fcr l\u00e4nger, bildet l\u00e4nger anhaltende Glut und entfaltet weniger Rauch und Funken.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was macht man wenn es <strong>keine B\u00e4ume in der Umgebung<\/strong> gibt? Dann kann man alternativ das Material von Str\u00e4uchern und B\u00fcschen oder Treibholz von Str\u00e4nden und Ufern verwenden. Letzeres ist jedoch sehr trocken und brennt entsprechend kurz und hei\u00df. Im Notfall k\u00f6nnen auch Gr\u00e4ser, Moose und Schilf zum Einsatz kommen, die zuvor m\u00f6glichst dicht gepresst werden sollten. Weitere Notl\u00f6sungen w\u00e4ren Torf und getrockneter Tierkot.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandbeschleuniger<\/strong> wie Spiritus und Benzin sind eine ganz <strong>schlechte, gelegentlich sogar t\u00f6dliche Idee!<\/strong> Abgesehen davon, dass das Feuer au\u00dfer Kontrolle geraten kann, entsteht beim Hineingie\u00dfen oder -spr\u00fchen unter Umst\u00e4nden eine R\u00fcckz\u00fcndung \u2013 das bedeutet, dass die Flammen einem urpl\u00f6tzlich entgegenschlagen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wind, Regen, Schnee: Feuer bei widrigen Bedingungen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\" id=\"attachment_40139\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Feuer-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Feuer-2.jpg\" alt=\"Topf \u00fcber Feuer\" style=\"width:350px;height:267px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei Feuchtigkeit oder Schnee sollte eine Feuerschale oder eine andere Unterlage verwendet werden. Alternativ kann das Feuer auch in die Tiefe verlegt werden.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Bei<\/strong> <strong>Feuchtigkeit oder Schnee<\/strong> braucht es eine Feuerschale oder andere Unterlagen (wie zum Beispiel Sand, Kies, Gestein, feucht-gr\u00fcnes Holz), da das Feuer sonst wom\u00f6glich einsinkt und in einer Pf\u00fctze verl\u00f6scht. Wird Holz als Unterlage genommen, sollten die m\u00f6glichst gleichf\u00f6rmigen und m\u00f6glichst schlecht brennbaren Zweige und \u00c4ste wie ein Grillrost dicht nebeneinander gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei <strong>starkem Wind<\/strong> muss man das Feuer durch einen umgefallenen Baumstamm, einen Wall aus Steinen oder anderes verf\u00fcgbares Material abschirmen. Da ein Feuer Sauerstoff braucht, sollte es allerdings auch nicht durch eine zu geringe Durchl\u00fcftung eingeschn\u00fcrt werden. Alternativ zum Wall kann man das Feuer auch als Grabenfeuer in die Tiefe verlegen \u2013 mehr dazu und zu weiteren Feuerarten folgt im n\u00e4chsten Feuer-Artikel.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei <strong>Regen<\/strong> sind die unteren \u00c4ste von Nadelb\u00e4umen meist relativ gut gesch\u00fctzt. Hobelt man die \u00e4u\u00dferen Schichten von Fichten- oder Kiefer\u00e4sten mit einem Messer ab, erh\u00e4lt man Brennholz, das auch bei nasser Witterung noch einigerma\u00dfen trocken ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Last but not least gilt: <strong>Vorsicht vor nassen oder vereisten Steinen<\/strong>! Oft befindet sich Wasser in Poren und Spalten, das beim Verdampfen sein Volumen vergr\u00f6\u00dfert. Der dabei entstehende Druck kann stark genug werden, um die Steine bersten zu lassen und sie in gef\u00e4hrliche Geschosse zu verwandeln! Durch sehr langsames Erw\u00e4rmen kann das Problem entsch\u00e4rft werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Feuer entfachen und erhalten<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40136\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-2.jpg\" alt=\"Frau pustet ins Feuer\" style=\"width:350px;height:265px\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wir haben bereits die Rechtslage gekl\u00e4rt und alles so weit vorbereitet, dass eine Feuerstelle gefunden ist und der Zunder bereitliegt. Ebenfalls parat sind die d\u00fcnnen Holzst\u00fccke zum Anfeuern sowie die langandauernd brennenden dicken \u00c4ste und Scheite. Mithilfe der verschiedenen Materialgr\u00f6\u00dfen wird das Feuer nach und nach &#171;hochgez\u00fcchtet&#187;. Zuerst brennen nur die kleinsten Pflanzenteile und Holzst\u00fccke. Mit zunehmender Hitzeentwicklung k\u00f6nnen immer gr\u00f6\u00dfere St\u00fccke nachgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor muss jedoch eine Flamme oder ein Z\u00fcndfunke in den Zunder gelangen, um dort eine Glut und daraus die ersten Flammen zu entfachen. Das kann man mit sehr vielen verschiedenen Methoden und Techniken erreichen. F\u00fcr die folgende Auswahl habe ich etwas pers\u00f6nliche Erfahrung eingebracht und neben der Onlinerecherche ein wenig Literatur gew\u00e4lzt \u2013 haupts\u00e4chlich die (generell sehr empfehlenswerten) B\u00fccher <em>Outdoor Praxis<\/em> von Rainer H\u00f6h und <em>Drau\u00dfen (\u00dcber)Leben<\/em> von Bear Grylls.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zunder-herstellen-und-aufschichten\">Zunder herstellen und aufschichten<\/h3>\n\n\n\n<p>Sicherlich wei\u00df ein jeder, dass man zur Herstellung eines Feuers nicht einfach einen Holzblock anz\u00fcnden kann. Stattdessen muss man zuerst <strong>kleine St\u00fccke<\/strong> aus feinem, lockerem und trockenem Brennmaterial entflammen. Von diesem sogenannten Zunder, der sich allein durch einen Funken entz\u00fcnden l\u00e4sst, f\u00fchrt mancher <strong>Vollblut- Bushcrafter<\/strong> stets etwas mit sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie im vorherigen Feuer-Artikel schon erw\u00e4hnt eignet sich jegliches <strong>trockene und abgestorbene Pflanzenmaterial<\/strong> als Zunder. Auch bestimmte <strong>Pilze<\/strong>, wie der h\u00e4ufig an alten oder kranken Laubb\u00e4umen vorkommende Zunderpilz eignen sich zum Entfachen eines Feuers. Seinen Namen tr\u00e4gt er wegen dieser seiner besonderen Eignung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das <strong>Harz<\/strong> vieler Baumarten (vor allem der Kiefer) oder gar alte Orangenschalen k\u00f6nnen als nat\u00fcrlicher Z\u00fcndstoff dienen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Birkenrinde.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Birkenrinde-300x225.jpg\" alt=\"Birkenrinde\" class=\"wp-image-40175\" style=\"width:349px;height:262px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der Natur gibt es allerlei Materialien, die man als Zunder verwenden kann. Im Notfall kann man zum Beispiel die Birkenrinde verwenden.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ein besonders vielseitiger und h\u00e4ufig vorhandener Zunder ist die<strong> Birkenrinde<\/strong>. Sie f\u00e4ngt auch ungetrocknet und bei kr\u00e4ftig wehendem Wind noch Feuer. Sogar wenn sie nass ist, l\u00e4sst sie sich nach kurzem trockenwischen leicht entz\u00fcnden. Wenn m\u00f6glich sollte nur abgestorbene Rinde eingesammelt werden, notfalls kann man aber auch d\u00fcnne kleine St\u00fccke der Rinde abziehen, ohne dem Baum damit zu schaden. Auch von anderen Rinden- und Holzarten lassen sich mit dem Messer feine Splitter und lockenf\u00f6rmige Sp\u00e4ne abschaben, die sich schnell entz\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem nat\u00fcrlichen Material eignen sich auch <strong>Zeitungs- und Papierfetzen<\/strong> sowie alles Material, das sich zerkleinern und zerreiben l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zunderpyramide\"><strong>Zunderpyramide<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Den Zunder kann man auf vielerlei Arten zum Brennen bringen. Klassischerweise wird er <strong>zu einer Pyramide aufgeschichtet<\/strong>, die etwa 10-20 cm hoch sein sollte. Ist sie zu klein, verl\u00f6scht sie nach dem Entflammen vermutlich wieder. Ist sie zu gro\u00df und zu dicht gepresst, bekommt das Material nicht genug Sauerstoff zum Brennen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Zunderpyramide werden dann ein paar kleine Zweige und Holzst\u00fccke in <strong>Form eines Tipis<\/strong> aufgeschichtet. Dabei muss eine <strong>L\u00fccke<\/strong> bleiben, damit der Zunder f\u00fcr den Z\u00fcndfunken oder die Streichholzflamme erreichbar bleibt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anzunden-grundsatzliches\">Anz\u00fcnden &#8211; Grunds\u00e4tzliches<\/h3>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Methode gilt: wenn sich kaum eine Flamme bildet, daf\u00fcr aber umso mehr Qualm, muss die Sauerstoffzufuhr durch <strong>vorsichtiges oder auch kr\u00e4ftiges Pusten<\/strong> erh\u00f6ht werden. Da sich Hitze und Feuer bekanntlich von unten nach oben ausbreiten, h\u00e4lt man das Feuerzeug\/Streichholz an die <strong>Unterseite<\/strong> des Zunderhaufens \u2013 nicht an die Oberseite. Auch den Z\u00fcndfunken richtet man auf die Unterseite. Das gleiche gilt f\u00fcr das Pusten zum Anfachen der Glut: von oben hineinzupusten kann zum Verl\u00f6schen der Glut f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Anz\u00fcnden muss immer <strong>von der Windseite<\/strong> her erfolgen. Dabei kann eine sch\u00fctzende Hand \u00fcber der Flamme als Windschutz dienen. Noch besser ist es, wenn eine zweite Person als Helfer bereitsteht und mit den H\u00e4nden, dem ganzen K\u00f6rper, einer Jacke oder Plane f\u00fcr Schutz vor Wind und Feuchtigkeit sorgt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anzunden-mit-feuerzeug-oder-streichholz\">Anz\u00fcnden mit Feuerzeug oder Streichholz<\/h3>\n\n\n\n<p>Als Z\u00fcnder eignet sich das Feuerzeug schlicht und einfach am besten. Die vielen anderen \u201etechnisch unabh\u00e4ngigen\u201c Methoden funktionieren gerade <strong>bei Anf\u00e4ngern<\/strong> bisweilen genau dann nicht, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Feuer-Neulinge sind auch nicht selten \u00fcberrascht, wenn es bei den ersten Malen ganz sch\u00f6n lange dauert und erstaunliche Mengen an Zunder verbraucht werden. Aber wie sagt man so sch\u00f6n: \u00dcbung macht den Meister.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bei N\u00e4sse und\/oder Wind<\/strong> kann die Sache selbst mit Streichh\u00f6lzern und normalen Feuerzeugen schwierig werden. In solchen Situationen k\u00f6nnen Sturmfeuerzeuge, Sturmstreichh\u00f6lzer und \u00dcberallanz\u00fcnder hilfreich sein. \u00dcberallz\u00fcnder entz\u00fcnden sich nicht nur an der Reibefl\u00e4che der Streichholzschachtel, sondern auch an vielen anderen Fl\u00e4chen. Wenn Gefahr droht, dass brennendes Material weggeweht wird und es keine M\u00f6glichkeiten zur Windabschirmung gibt, muss man auf das Feuer verzichten!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Streichh\u00f6lzer &#8211; die old-school Variante<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Streichholz-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Streichholz-2.jpg\" alt=\"Feuerzeug mit Flamme\" style=\"width:350px;height:263px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit einer Wachsschicht k\u00f6nnen Streichh\u00f6lzer vor N\u00e4sse gesch\u00fctzt werden.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es schadet also nicht, gut auf den Feuerzeug-Vorrat aufzupassen und ein paar wasserdicht verpackte Not-Streichh\u00f6lzer dabei zu haben. Der <strong>Vorteil von Streichh\u00f6lzern<\/strong> gegen\u00fcber Feuerzeugen ist, dass man sie etwas pr\u00e4ziser und n\u00e4her an den Zunderhaufen halten kann, ohne sich gleich die Finger zu verbrennen. Einer ihrer Nachteile ist die N\u00e4sseempfindlichkeit. Hier kann allerdings ein alter <strong>Pfadfindertrick<\/strong> helfen: man tauche einfach vor der n\u00e4chsten Tour die Z\u00fcndk\u00f6pfe in fl\u00fcssiges Kerzenwachs und \u201eimpr\u00e4gniere\u201c sie so gegen N\u00e4sse. Beim n\u00e4chsten Einsatz kann das Wachs dann leicht abgekratzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Vorteile von regulierbaren Gasfeuerzeugen<\/strong> oder, noch besser, nachf\u00fcllbaren Benzin-Sturmfeuerzeugen liegen darin, dass man beim Feuer entfachen eine Hand frei hat und sie so lange brennen, bis der Zunder angeht, anstatt nur so lange, bis das Streichholz ausgeht oder die Finger anbrennen. Au\u00dferdem trocknet der Feuerstein im Feuerzeug selbst dann wieder vollst\u00e4ndig, wenn das Feuerzeug ins Wasser gefallen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer es aber wirklich <strong>stilvoll-steinzeitlich<\/strong> haben will, wirft Feuerzeug und Streichh\u00f6lzer weg und greift auf eine der folgend vorgestellten Anz\u00fcnde-Methoden zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-alternativen\">Die Alternativen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer neugierig und experimentierfreudig ist, wird mit den folgenden \u201eSpielerei-Methoden\u201c sicher Spa\u00df haben \u2013 sofern es sich nicht um eine Survival-Situation handelt, in der das Feuer unbedingt brennen muss\u2026<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-brennglas\"><strong>Brennglas<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Diese Methode <strong>macht am wenigsten M\u00fche<\/strong> und <strong>geht am schnellsten<\/strong> \u2013 allerdings nur, wenn die Sonne vom wolkenlosen Himmel strahlt. Halte eine Lupe oder irgendeine andere <strong>gl\u00e4serne Linse<\/strong> (Fernglas, Flaschenboden, etc.) so \u00fcber den Zunder, dass das einstrahlende Sonnenlicht in einem m\u00f6glichst konzentrierten Strahl auf den Zunder geb\u00fcndelt wird. Die Hitze ist oft gro\u00df genug, um das Material nach kurzer Zeit zum Glimmen zu bringen. Meist ist noch etwas Pusten notwendig, um aus dem Glimmen ein Brennen zu machen. Tipp: das Licht wird noch st\u00e4rker geb\u00fcndelt, wenn die Linse befeuchtet wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-feuer-schlagen-anzunden-mit-feuerstahl-feuerstein-und-co\"><strong>Feuer schlagen: Anz\u00fcnden mit Feuerstahl, Feuerstein und Co.<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Unter <strong>Feuerstahl<\/strong> versteht man normalerweise die in vielen Outdoorshops angebotenen runden, rauen, mit Plastikgriff versehenen Stifte, die per Schnur mit einer Metallplatte verbunden sind. Reibt man die Metallplatte \u00fcber den Stift, gibt es reichlich Funken, die in die Richtung fliegen, in die der Stift gehalten wird. Eine sehr zuverl\u00e4ssige Anz\u00fcndhilfe, doch bis der Funkenflug zu einer Glut im Zunder f\u00fchrt, kann es manchmal ein Weilchen dauern.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Feuerzeug.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Feuerzeug.jpg\" alt=\"Feuerzeug mit Flamme\" style=\"width:350px;height:261px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit dem Feuerzeug kann vermutlich so gut wie jeder ein Feuer machen. Aber wie sieht es mit Brennglas, Feuerstein und Co. aus?<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Feuersteine<\/strong> zeichnen sich durch ihre besondere H\u00e4rte und ihre glasartige Konsistenz aus. Diese Eigenschaften bewirken, dass der Stein kleine gl\u00fchende Teilchen aus Stahl ausschl\u00e4gt. Je mehr Kohlenstoff der Stahl enth\u00e4lt, desto besser funktioniert es. Auch hier richtet man den Funkenflug auf den Zunder, bis eine Glut entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Feuerstein muss man in der Regel <strong>mitbringen<\/strong>, denn die Wahrscheinlichkeit, dass zuf\u00e4llig feuertaugliches Gestein in der N\u00e4he ist, ist in vielen Regionen kaum h\u00f6her als die eines zuf\u00e4llig im Wald herumliegenden Feuerzeuges. Eine <strong>\u00dcbersichtskarte<\/strong> \u00fcber m\u00f6gliche Fundstellen in Europa bietet die Seite <a href=\"http:\/\/www.flintsource.net\/nav\/frm_mapflint.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Flintsource.net<\/a>. Hier sieht man, dass es zwar viele m\u00f6gliche Fundstellen gibt, Deutschland und der Alpenraum jedoch weit und breit kein Feuerstein bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alternativ kann ein Feuerstein auch auf andere Mineralgesteine wie <strong>Quarz<\/strong> geschlagen werden. Auch das Schlagen einer <strong>Messerklinge auf ganz normales Gestein<\/strong> kann Funkenflug erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas einfacher wird das Feuerschlagen, wenn man ein <strong>verkohltes St\u00fcck Baumwollstoff<\/strong> dabei hat. Der Clou dieses leicht entflammbaren Materials ist, dass kleine Funken sehr gut \u201eaufgenommen\u201c und als Glut erhalten werden. N\u00e4heres dazu und zu weiteren m\u00f6glichen Materialkombinationen zum Aufeinanderschlagen gibt es in diesem sehr gut illustrierten <a href=\"https:\/\/de.wikihow.com\/Ohne-Streichh%C3%B6lzer-und-Feuerzeug-ein-Feuer-entfachen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wikihow-Artikel<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-feuerbohren\"><strong>Feuerbohren<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Der Vorteil des <strong>Feuerbohrens<\/strong> ist, dass es ohne mitgebrachtes Material funktioniert. Gut, ein Messer braucht man, doch das hat man auf vielen Touren ohnehin dabei. Ansonsten ben\u00f6tigt ihr noch ein Brett aus m\u00f6glichst weichem Holz und einen Stock, der aus einem m\u00f6glichst harten Holz bestehen sollte und einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter hat. Mit dem Messer spitzt man den Stock an und schnitzt eine Kerbe in das Holzbrett, die den Stock aufnimmt. Der Stock wird dann mit der angespitzten Seite in dieser Kerbe m\u00f6glichst schnell hin- und hergedreht.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mwS0CMhyaHQ\">Youtube-Tutorial<\/a> sieht man, wie die <strong>Feuerbogenmethode<\/strong> sogar ohne mitgebrachtes Material (abgesehen vom Messer) funktioniert. Beim Feuerbogen wird der Holzstock in eine Bogenschnur eingespannt. Er kann durch das Hin- und Herziehen des Bogens in sehr viel schnellere und &#171;hitzigere&#187; Rotation versetzt werden als durch blo\u00dfes Auf- und Abreiben der H\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Bogenschnur<\/strong> baust du dir mithilfe eines Schn\u00fcrsenkels, mit dem du einen Ast auf Spannung biegst. Allerdings ist die Prozedur nicht nur langwierig, sondern auch reichlich m\u00fchsam.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer weitere interessante und ausgefallene Methoden, wie zum Beispiel die Batterie-Stahlwolle-Methode, kennenlernen will, wird in dem eben erw\u00e4hnten <a href=\"https:\/\/de.wikihow.com\/Ohne-Streichh\u00f6lzer-und-Feuerzeug-ein-Feuer-entfachen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wikihow-Artikel<\/a> f\u00fcndig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-feuer-am-leben-halten\">Das Feuer am Leben halten<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Waerme.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Waerme.jpg\" alt=\"Frau w\u00e4rmt sic am Feuer\" style=\"width:350px;height:262px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ist das Feuer entfacht, gilt es dieses f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wenn nach etwa 5 bis 10 Minuten der Zunder die d\u00fcnneren Zweige entflammt hat und eine stabile Flamme mit gen\u00fcgend Hitze entstanden ist, kann nach und nach das dickere und massivere Brennmaterial nachgeschoben werden. Wenn genug gl\u00fchende Hitze und eine kr\u00e4ftig lodernde Flamme vorhanden sind, lassen sich grobe Bl\u00f6cke und dicke Kn\u00fcppel problemlos nachschieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das zuvor beschriebene <strong>Tipi<\/strong> ist die klassische Methode, um dieses stabile Feuer zu kreieren: ein \u201eIndianerzelt\u201c aus maximal fingerdicken Zweigen wird \u00fcber dem Zunderhaufen aufgestellt. Das Tipi muss locker genug geschichtet sein, um genug Luft hindurchzulassen. Und nicht vergessen: m\u00f6glichst viel Brennmaterial sollte schon im Voraus nahe am Feuer aufgeschichtet sein und nur langsam nachgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr ein<\/strong> <strong>lang anhaltendes Feuer<\/strong> sollten d\u00fcnne und dicke Zweige\/\u00c4ste vermischt werden. Zu dicke oder zu dicht gelagerte Kn\u00fcppel k\u00f6nnen die Luftzufuhr abschn\u00fcren und das Feuer ersticken. Andererseits sollte das Brennmaterial auch nicht zu locker geschichtet sein, da sich so die Hitze nicht konzentrieren kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welches Feuer f\u00fcr welchen Zweck?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die zahlreichen \u201eFeuerunterarten\u201c unterscheiden sich haupts\u00e4chlich danach, wie viel Hitze erzeugt werden soll, wie lang es brennen soll und in welche Richtung die Hitze abgegeben werden soll. Daneben gibt es nat\u00fcrlich auch noch die ideellen Zwecke eines Lagerfeuers, beispielsweise als \u201e<em>stimmungsvolle Beleuchtung oder Mittelpunkt einer gem\u00fctlichen Runde f\u00fcr Gespr\u00e4che, gemeinsamen Gesang <a href=\"https:\/\/www.scout-o-wiki.de\/index.php?title=Lagerfeuer\">oder sogar Tanz<\/a><\/em>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kochen, Heizen, Entspannen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40219\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Waerme-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Waerme-1.jpg\" alt=\"Mann trinkt aus Becker im freien\" style=\"width:350px;height:267px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Koch- oder Heizfeuer?<br>Der Verwendungszweck bestimmt die Feuerform.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zun\u00e4chst lassen sich aus dem <strong>Verwendungszweck des Lagerfeuers<\/strong> zwei generelle Arten unterscheiden: das <strong>Kochfeuer<\/strong> und das <strong>Heizfeuer<\/strong>. Bei beiden Varianten sollte man das Holz nicht willk\u00fcrlich aufschichten, sondern dabei, auf Basis der folgend erkl\u00e4rten Methoden, zweckm\u00e4\u00dfig vorgehen. bei einem reinen \u201cChillfeuer\u201d braucht man das jedoch nicht unbedingt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kochfeuer<\/strong> sollten in aller Regel nur sehr klein ausfallen, sofern man mit nur einem Topf oder einer Pfanne Essen zubereiten will. M\u00f6chte man mehr als einen Topf oder eine Pfanne verwenden, kann man den Brennmaterial-Haufen etwas in die L\u00e4nge ziehen. Alternativ k\u00f6nnen auch zwei oder mehr kleine Kochfeuer entfacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Aufstellen oder Aufh\u00e4ngen der T\u00f6pfe\/Pfannen \u00fcber dem Feuer gibt es viele M\u00f6glichkeiten, deren Zahl lediglich von der eigenen Kreativit\u00e4t begrenzt ist. Entsprechend k\u00f6nnen Steine und (m\u00f6glichst nasse) \u00c4ste verwendet werden. \u00dcberlege hier, ob eine mehr oder minder ausgefeilte Hebelkonstruktion den Abstand von der Flamme regeln soll, oder ob es auch reicht, den Pott direkt in Glut und Flammen zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong>Heizfeuer<\/strong> m\u00fcssen keine Riesendimensionen erreichen. Stattdessen sollte man sie besser effektiv nutzen, indem man nah an sie heranr\u00fcckt und m\u00f6glichst <strong>Reflektorfl\u00e4chen<\/strong> f\u00fcr die W\u00e4rme schafft. Ein Fels oder ein Steilufer direkt hinter dem R\u00fccken sind ideal.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\" id=\"attachment_40214\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Reflektorfeuer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Reflektorfeuer.jpg\" alt=\"Ein Paar macht ein Feuer unter Zelt\" style=\"width:350px;height:265px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein gut gemachtes Reflektorfeuer, kann richtig lange brennen \u2013 allerdings nur, wenn keine Brandgefahr besteht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Alternativ kann man eine Reflektorfl\u00e4che auch mit einer Plane oder besser mit einer beschichteten Aludecke (\u201c<a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/p\/rettungsdecken\/\">Rettungsdecke<\/a>\u201d) herstellen. Zus\u00e4tzlich dazu bietet ein Reflektor auch oftmals einen guten Windschutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gut gemachtes <strong>Reflektorfeuer<\/strong> (auch Kaminfeuer genannt) kann so lange W\u00e4rme abgegeben, dass man sogar eine Weile schlafen kann ohne st\u00e4ndig <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/gaskartuschen-brennstoffe\/\">Brennstoff<\/a> nachlegen zu m\u00fcssen. Befindet man sich jedoch im Wald oder besteht Brandgefahr, sollte das Feuer \u00fcber Nacht entweder gel\u00f6scht oder ununterbrochen beaufsichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sterne, Kreuze, Pyramiden: Die wichtigsten Feuerformen<\/h3>\n\n\n\n<p>Beim <strong>Sternfeuer<\/strong> werden die \u00c4ste sternf\u00f6rmig um das zentrale Feuernest gelegt und von au\u00dfen nachgeschoben. Solch ein Feuer brennt auf einer kleinen Fl\u00e4che konzentriert und hei\u00df. Der Vorteil dabei ist, dass das Brennmaterial sparsam und effektiv verbraucht wird. Die Kochfl\u00e4che kann hier durch zwischen die \u00c4ste gelegte Steine improvisiert werden. Die <strong>eher geringe Hitze<\/strong> wird beim Sternfeuer vor allem nach oben abgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mehr <strong>Hitzeentfaltung zu den Seiten<\/strong> hin muss man das Brennmaterial mehr in die H\u00f6he als in die Breite schichten. Aus dem Sternfeuer kann dann ein <strong>Pyramidenfeuer<\/strong> werden, welches die klassische Allzweck-Feuerform ist. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass die Pyramide einen <strong>guten \u201cUnterbau\u201d<\/strong> hat und nicht zusammenf\u00e4llt. Auch sollten die nachgelegten Holzst\u00fccke nicht nach au\u00dfen abkippen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Sternfeuer funktioniert nat\u00fcrlich auch wenn das Holz in Kreuzform nachgelegt wird. Aus diesem Grund wird diese Art von Feuer auch gelegentlich <strong>Kreuzfeuer<\/strong> genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisweilen wird unter einem Kreuzfeuer allerdings auch das <strong>\u201cJ\u00e4gerfeuer\u201d<\/strong> verstanden. Dieses brennt bei m\u00e4\u00dfiger Hitzeentfaltung langsamer. Hierf\u00fcr schichtet man die Zweige und \u00c4ste kreuzweise auf einer \u201cSchiene\u201d, die aus zwei parallel gelegten groben Kl\u00f6tzen\/Kn\u00fcppeln und m\u00f6glichst aus Hartholz besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein <strong>Kastenfeuer<\/strong> ist \u00e4hnlich wie das J\u00e4gerfeuer aufgebaut, nur dass die Zweige und \u00c4ste hier in mehreren Schichten aus \u00fcberwiegend hartem Holz im rechten Winkel und parallel auf die zwei nebeneinander liegenden Kl\u00f6tze gelegt werden. Die Kl\u00f6tze k\u00f6nnen auch aus gr\u00fcnem und\/oder feuchtem Holz sein, da dieses Feuer eine langanhaltende und nach allen Seiten abstrahlende Hitze erzeugen soll. Die Glut bildet sich nicht so schnell, wodurch dieses Feuer sowohl zum Heizen, als auch zum langen Garen geeignet ist.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40210\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Kreuzfeuer-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Kreuzfeuer-2.jpg\" alt=\"Kastenfeuer\" style=\"width:350px;height:271px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stern-, Kreuz- oder Pyramidenform? Welche Feuerform eignet sich f\u00fcr was am besten?<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Besonders lang und sicher brennt das Kastenfeuer, wenn man es zu der etwas komplexeren Form eines <a href=\"https:\/\/www.scout-o-wiki.de\/index.php?title=Lagerfeuer\"><strong>Pagodenfeuers<\/strong><\/a> aufbaut.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Formen<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein <strong>Reflektorfeuer<\/strong> dient zum Heizen und soll die Hitze gezielt zu einer Seite hin abgeben. Daf\u00fcr werden zwei massive Pf\u00e4hle aus m\u00f6glichst wenig brennbarem Holz schr\u00e4gt im Boden verankert. Auf diese \u201cSchiene\u201d werden dann Kn\u00fcppel und \u00c4ste geschichtet, sodass das Brennmaterial eine geneigte Fl\u00e4che bildet. Das Feuernest wird auf der Oberseite der Neigung entfacht, indem Zunder und d\u00fcnnes Brennmaterial gegen die Fl\u00e4che gelehnt werden. Daraufhin gibt das Feuer die W\u00e4rme vor allem zur \u201cNestseite\u201d hin nach oben und zur Seite ab. Frisches Brennmaterial wird von oben nachgelegt und brennt dann unten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Grubenfeuer<\/strong> ist eine gute Wahl, wenn der Wind bl\u00e4st oder eine Mahlzeit sehr lang geschmort werden soll. Funkenflug l\u00e4sst sich mit Grubenfeuer betr\u00e4chtlich eind\u00e4mmen. Die trockenen, gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig durchmischten \u00c4ste werden hier an der runden Grubenwand aufgestellt. Auf den Boden gelegte Steine verbessern die Durchl\u00fcftung. Das Grubenfeuer ist relativ schwer zu entfachen und gibt seine W\u00e4rme konzentriert nach oben ab. F\u00fcr den Heizwert ist das zwar eher ung\u00fcnstig, doch lassen sich Reflektorfl\u00e4chen, die man wom\u00f6glich sowieso als zus\u00e4tzlichen Windschutz braucht, hier sehr nah und damit effektiv am Feuer platzieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lagerfeuer sicher l\u00f6schen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die vielleicht wichtigste Regel \u00fcberhaupt lautet: Die Feuerstelle darf erst dann verlassen werden, wenn der <strong>letzte Funken erloschen ist<\/strong>! Warum? Dieser eine Funke kann reichen, um vom Wind auf entflammbares Material in der Umgebung geblasen zu werden und den n\u00e4chsten <strong>Wald- oder Buschbrand<\/strong> auszul\u00f6sen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\" id=\"attachment_40217\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Waldbrand.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Feuer-machen-Waldbrand.jpg\" alt=\"Rauch im Wald\" style=\"width:350px;height:250px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Selbst der kleinste Funken kann einen Wald- oder Buschbrand ausl\u00f6sen. Deshalb muss sichergestellt werden, dass das Feuer auch wirklich erloschen ist.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Doch wenn alles gut geht, ist die Angelegenheit denkbar einfach: Das Feuer erl\u00f6scht, indem <strong>kein Holz mehr nachgelegt wird<\/strong>. Bei dicken Holzscheiten kann das aber ganz sch\u00f6n lange dauern, weshalb man diese auch einzeln mit Wasser, Erde, Sand, oder \u00e4hnlichem abl\u00f6schen kann. Erst wenn das Feuer <strong>keinerlei \u201cNahrung\u201d<\/strong> in Form von Brennmaterial mehr hat, geht es aus. Solange allerdings noch kleinste Reste \u00fcbrig sind, kann ein winziges bisschen <strong>Sauerstoff<\/strong> ausreichen, um erneut eine Glut oder einen Funken zu erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die sichere Variante<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf Nummer sicher geht man, indem <strong>L\u00f6schmaterial<\/strong>, wie reichlich Wasser, Erde, Sand oder eine Feuerdecke m\u00f6glichst von Anfang an in der N\u00e4he des Feuers griffbereit liegt. Alternativ kann auch eine gut gef\u00fcllte Blase als L\u00f6schwerkzeug dienen \u2013 das Auspinkeln ist als L\u00f6schmethode zumindest unter M\u00e4nnern gar nicht mal so unbeliebt. Die Geschmacks- und Stildiskussion dar\u00fcber kann gerne in der Kommentarspalte er\u00f6ffnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem L\u00f6schen pr\u00fcft man durch <strong>\u201cherumr\u00fchren\u201d mit einem Stock<\/strong>, ob nicht doch noch ein <strong>Glutnest<\/strong> verborgen ist. Dabei bitte auch genau hinschauen, ob noch irgendwo <strong>Rauch<\/strong> aufsteigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt macht man noch den <strong>\u201cW\u00e4rmetest\u201d<\/strong>, indem man eine Hand nah an das Brennmaterial h\u00e4lt und es auf Restw\u00e4rme pr\u00fcft. Falls n\u00f6tig, mischt man nochmals Wasser oder L\u00f6schmaterial in den Haufen, r\u00fchrt erneut mit dem Stock darin herum und pr\u00fcft noch einmal. Erst, wenn definitiv nichts mehr zu sehen und zu f\u00fchlen ist, kann man die Feuerstelle verlassen. Selbstverst\u00e4ndlich sollte sie dann so aussehen, wie man sie vorgefunden hat \u2013 oder gar noch ein wenig sauberer\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>In allem Falle hoffen wir, alles Wissenswerte zum Feuer machen in dieser Trias-Serie beantwortet zu haben. Solltet ihr allerdings noch \u2018brennende\u2019 Fragen haben, k\u00f6nnt ihr uns diese gerne in den Kommentaren stellen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn von \u201eFeuer machen\u201c die Rede ist, meint man in der Regel kein Herd-, Kamin- oder Ofenfeuer, sondern ein \u201eoffenes Feuer\u201c. Vereinfacht gesagt ist ein Feuer dann offen, wenn es in keinem geschlossenen Brennraum entz\u00fcndet wird. Beim Lagerfeuer handelt es sich also eindeutig um ein offenes Feuer. 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