{"id":76247,"date":"2023-04-18T08:00:00","date_gmt":"2023-04-18T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/?p=76247"},"modified":"2025-09-19T09:28:02","modified_gmt":"2025-09-19T07:28:02","slug":"picos-de-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/picos-de-europa\/","title":{"rendered":"Picos de Europa: die verkannte Sch\u00f6nheit"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00fcrde man in einer deutschen Fu\u00dfg\u00e4ngerzone eine Umfrage zu den Picos de Europa starten, w\u00fcsste die Mehrheit wohl nicht einmal von der Existenz dieses Gebirges. Da es jedoch eine echte Perle ist, m\u00f6chte ich hier gern Nachhilfe geben. Meine Kenntnisse resultieren aus einem 7-w\u00f6chigen Aufenthalt im Vorjahr, bei dem ich zwecks Recherche f\u00fcr einen Wanderf\u00fchrer dort &#171;\u00fcber alle Berge&#187; bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihren Namen bekamen die Picos de Europa von Seefahrern, die in den Golf von Biskaya segelten und als erstes diese <strong>nahe der Atlantikk\u00fcste<\/strong> aufragenden Bergspitzen sahen. Sie sind ein kleines und&nbsp; <strong>schroffes Kalksteingebirge<\/strong> in der langen, den ganzen Norden Spaniens durchziehenden kantabrischen Kette. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer Fl\u00e4che von etwa 30 \u00d7 30 Kilometern befinden sich<strong> 200 Gipfel jenseits der 2000-Meter-Marke<\/strong>. Der H\u00f6chste unter ihnen ist der 2648 m hohe Torre Cerredo, der bekannteste der Berge ist der unverwechselbare Felsturm Naranjo de Bulnes mit seinen 2518 m.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_07.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_07.jpg\" alt=\"Der Naranjo de Bulnes, einer der bekanntesten Berge in den Picos de Europa bei Sonnenschein aber leichter Bew\u00f6lkung um den Fu\u00df den Gipfels.\" class=\"wp-image-75242\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_07.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_07-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_07-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der Naranjo de Bulnes \u00fcberwacht den Aufstieg zur Urriellu-H\u00fctte<\/em>; Foto: Stephan Bernau<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was macht die Picos de Europa so besonders?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die absoluten H\u00f6hen klingen nicht allzu beeindruckend, doch die <strong>H\u00f6henunterschiede sind gewaltig<\/strong>, da viele steile Gipfel \u00fcber T\u00e4lern und Schluchten aufragen, die nur wenige hundert Meter \u00fcber dem Meeresspiegel liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lage unmittelbar am Atlantik ist eine weitere Besonderheit. Durch das enorme Relief der Berge steigt die Feuchtigkeit des Meeres in Form von Wolken auf und regnet sich in gro\u00dfen Wassermengen wieder ab. Dadurch wiederum werden mit gro\u00dfer Kraft T\u00e4ler, Schluchten und Abgr\u00fcnde in die Bergmasse gefr\u00e4st. <\/p>\n\n\n\n<p>An dem festen Kalk arbeitet das Wasser <strong>spitze und scharfe Grate<\/strong>, Zacken und Z\u00e4hne heraus \u2013 sowie unz\u00e4hlige L\u00f6cher, Spalten und <strong>H\u00f6hlensysteme<\/strong>, in denen ein Gro\u00dfteil des Wassers versickert. Hinzu kam in den Eiszeiten noch die Hobelarbeit der Gletscher, die tiefe Kare und Senken hinterlassen hat.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/embed\/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzA1Nzk4MmU4LTQ3MWMtNDYxNy04MzBhLWYyZGUxMTVlNjgyYg\" width=\"640\" height=\"360\" allowfullscreen allow=\"clipboard-read; clipboard-write\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n\n\n\n<p>Diese intensive &#171;Bildhauerarbeit&#187; hat den Picos eine <strong>besondere Schroffheit und Steilheit<\/strong> verliehen, die nicht nur sch\u00f6n anzuschauen, sondern auch ungeeignet f\u00fcr Skischaukeln und Apartmentt\u00fcrme ist. Deshalb ist die gro\u00dfartige Landschaft <strong>kaum verbaut<\/strong>, Bergfreunde k\u00f6nnen die Magie des Hochgebirges ungefiltert erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch ist die Gegend keineswegs nur rau und steinig. In den T\u00e4lern und an den flacheren H\u00e4ngen breiten sich <strong>\u00fcppige W\u00e4lder<\/strong> aus, in die Senken betten sich leuchtend gr\u00fcne Weiden ein. Echte Bergseen sind aufgrund des l\u00f6chrigen und por\u00f6sen Gesteins eher rar ges\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Das feuchte K\u00fcstenklima mag zun\u00e4chst wie ein Nachteil erscheinen, hat aber auch seine guten Seiten \u2013 mehr dazu im n\u00e4chsten Abschnitt. Die N\u00e4he zur&nbsp; K\u00fcste mit ihren teils wundersch\u00f6nen Str\u00e4nden ist jedenfalls ein tolles Plus f\u00fcr den <strong>abwechslungsreichen Urlaub<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Auto oder Wohnmobil dauert es von den sch\u00f6nen <strong>K\u00fcstenst\u00e4dtchen wie Llanes und Ribadesella<\/strong> nur etwa eine halbe Stunde, bis man die Ausgangspunkte der Bergtouren erreicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klima und Wetter<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wenn ihr an die M\u00f6glichkeit glaubt, dass der Nebel zerrei\u00dft \u2026 wird die Landschaft euch \u00fcberraschen mit der Entfaltung ihrer Pracht und der magischen Kombination von Gipfeln und Wolken am Himmel.<\/p>\n<cite>Pedro Pidal<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dieses frei \u00fcbersetzte Zitat stammt von Pedro Pidal, dem Gr\u00fcnder des Nationalparks Covadonga, welcher der Vorl\u00e4ufer des heutigen Picos-de-Europa-Nationalparks war. Es fasst im Grunde alles Wesentliche zusammen. In den Picos sorgt gerade das vermeintlich schlechte Wetter mit seinen schnellen und \u00fcberraschenden Wechseln f\u00fcr unvergessliche Stimmungen und Augenblicke. <\/p>\n\n\n\n<p>Selbst dichte Bew\u00f6lkung kann schnell aufziehen und weicht dann klarer Luft und intensiven Farben. Um es n\u00fcchtern auszudr\u00fccken: Es herrscht <strong>mildes und sehr feuchtes Atlantikklima<\/strong>, das auf der S\u00fcdseite etwas trockener ausf\u00e4llt. Beinahe mediterran ist dabei zeitweise das Mikroklima der Li\u00e9bana, einer sch\u00f6nen Tallandschaft im S\u00fcdosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wechselhafte Wetter kann auch lokal auf engem Raum verschieden sein, sodass man w\u00e4hrend eines Tourentages mehrere Wetterlagen erlebt. Im Sommer ist auch anhaltendes Sch\u00f6nwetter m\u00f6glich, wobei die <strong>Luftfeuchtigkeit <\/strong>trotzdem so hoch ist, dass selbst bei strahlend blauem Himmel mit pl\u00f6tzlichen Fallnebeln (Encainadas) zu rechnen ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Flora und Fauna<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_16.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_16.jpg\" alt=\"Steile, gr\u00fcn bewachsene Abgr\u00fcnde gibt es in den Picos de Europa h\u00e4ufig.\" class=\"wp-image-75254\" style=\"width:840px;height:630px\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_16.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_16-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_16-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Steil und spitz geht es in den Picos vielerorts zu (hier im Abstieg vom Collado Jermoso).<\/em> Foto: Stephan Bernau<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Vegetation ist <strong>artenreich<\/strong>, klammert sich bis in die Felsw\u00e4nde hinein und erweckt so stellenweise den Eindruck einer s\u00fcdamerikanischen Tropenlandschaft. Es dominieren Laubmischw\u00e4lder aus Buchen, Eichen und vielen anderen Arten. Auf der S\u00fcdseite finden sich mediterrane Baumarten wie Stein- und Korkeichen sowie Stechpalmen. <\/p>\n\n\n\n<p>In mittleren H\u00f6hen dominieren die Weiden und das Buschland des gelben Ginsters, erg\u00e4nzt von teils <strong>mannshohem Farn und Heidekraut<\/strong>. Auch die Vielfalt an Blumen und Kr\u00e4utern auf den Bergwiesen ist gro\u00df. Im Oktober und November entfalten die W\u00e4lder einen echten Farbrausch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tierwelt ist mit \u00fcber <strong>200 Wirbeltierarten<\/strong> ebenfalls artenreich. <strong><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/gams-tiere-der-berge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">G\u00e4msen <\/a><\/strong>(Rebecos) wird man regelm\u00e4\u00dfig zu Gesicht bekommen, ebenso wie die gro\u00dfen Geier und Greifv\u00f6gel. Den <strong>Kuckuck <\/strong>wird man in den W\u00e4ldern h\u00e4ufig h\u00f6ren und Eidechsen unter Steinen verschwinden sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Seltener wird man auf <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/steinbock-tiere-der-berge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pyren\u00e4ensteinb\u00f6cke<\/a>, Wildschweine, F\u00fcchse, Hirsche und Rehe sto\u00dfen. So gut wie nie wird man die ebenfalls heimischen Braunb\u00e4ren, W\u00f6lfe und Rothirsche sehen. Allgegenw\u00e4rtig sind hingegen <strong>K\u00fche, Ziegen und Schafe<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Land und Leute<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Gebirge ist seit mindestens 10.000 Jahren besiedelt. Viele heutige Bewohner sind Nachfahren der <strong>Kelten<\/strong>, die dank der unzug\u00e4nglichen Landschaften weder von den R\u00f6mern noch von den Mauren vollst\u00e4ndig unterworfen werden konnten. Nach wie vor ist die Gegend <strong>d\u00fcnn besiedelt<\/strong> und die Menschen leben \u00fcberwiegend bescheiden in <strong>abgelegenen D\u00f6rfern<\/strong> aus uralten Steinh\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p>Lebensgrundlage bleibt die Landwirtschaft, vor allem der <strong>K\u00e4se <\/strong>mit seinen sehr edlen und teuren Sorten. Der bis Mitte des 20. Jh. intensiv betriebene Bergbau von Kupfer, Zink und anderen Erzen spielt heute keine Rolle mehr. Seine wirtschaftliche Bedeutung hat heute der Tourismus eingenommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geschichte in den Picos de Europa<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Jahr 722 n. Chr. besiegte der asturische Heerf\u00fchrer Don Pelayo in der Schlacht von Covadonga, am Nordrand der Picos de Europa die Mauren und leitete laut Legende die Reconquista, die 770 Jahre dauernde R\u00fcckeroberung Spaniens ein. Die Schlacht ist der Gr\u00fcndungsmythos Spaniens und die an ihrem Schauplatz errichtete Basilika ist ein Nationalheiligtum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tourismus<\/h2>\n\n\n\n<p>Haupts\u00e4chlich sind es die Spanier selbst, die das Gebirge und den ersten Nationalpark ihres Landes in gr\u00f6\u00dferen Massen besuchen. Und das auch nur in konzentrierter Form, auf den Juli und August sowie die Osterwoche beschr\u00e4nkt. Dieser Betrieb wiederum konzentriert sich auf drei &#171;Brennpunkte&#187;:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; die zwischen dem Ost- und dem Zentralmassiv gelegene Caresschlucht<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; die Seilbahn von Fuente D\u00e9 auf das s\u00fcdliche Hochplateau des Zentralmassivs<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; das nordwestlich gelegene Covadonga mit seinen beiden Bergseen Lago Ercina und Lago Enol. <\/p>\n\n\n\n<p>Daneben gibt es noch eine handvoll st\u00e4rker frequentierter Routen wie die H\u00fcttentour zum Refugio Urriellu, das sich direkt unter der mauerglatten Westwand des <strong>Naranjo de Bulnes<\/strong> befindet. Au\u00dferhalb der Saison ist wenig los. Auch der Rest der Landschaft bekommt nur \u00fcberschaubaren Besuch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anreise und Verkehr vor Ort<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Anreise aus Deutschland erfolgt meist mit dem <strong>Wohnmobil oder Auto<\/strong> in zwei bis drei Tagen. Es ist nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich, mit der Bahn bis zur K\u00fcste anzureisen und die Picos mit \u00f6ffentlichen Bussen zu bereisen, doch dann muss man viel Zeit mitbringen. Eine weitere Alternative ist der Flug bis Santander oder Oviedo und die Anmietung eines Autos.<\/p>\n\n\n\n<p>Gute <strong>Busanbindung in die Picos de Europa<\/strong> gibt es nur in den touristischen Zentren Arenas de Cabrales, Fuente D\u00e9, Potes und Cangas de On\u00eds\/Covadonga. Und selbst an diesen Hotspots sind die Verbindungen nicht immer eng getaktet. Zwar sind auch viele Orte an Hauptverkehrsstra\u00dfen und in Seitent\u00e4lern per Bus erreichbar, doch sind die Fahrpl\u00e4ne nicht auf touristische Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Parkpl\u00e4tze <\/strong>sind besonders in der Hochsaison knapp, doch gibt es die &#171;bei uns&#187; gewohnten Verbote und Beschr\u00e4nkungen in Spanien weniger. Deshalb findet sich notfalls immer ein vielleicht etwas abenteuerlicher, aber legaler Parkplatz. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele Ausgangspunkte von Wanderungen sind auch mit dem Wohnmobil erreichbar. Ausnahme bilden aber ausgerechnet die viel begangenen Routen, weil auf den engen Zufahrtsstra\u00dfen und in den kleinen D\u00f6rfern kein Platz f\u00fcr viele Wohnmobile ist. In diesen F\u00e4llen gibt es aber meist <strong>Shuttlebusse<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wandern und Bergsteigen<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_13.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_13.jpg\" alt=\"Beeindruckende Aussicht vom Pico Gilbo auf tiefe Schluchten mit dunkelblauen Seen.\" class=\"wp-image-75248\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_13.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_13-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_13-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Aussicht vom Pico Gilbo ist alles au\u00dfer gew\u00f6hnlich. Foto: Stephan Bernau<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wegen der teils gro\u00dfen H\u00f6henunterschiede und dem <strong>&#171;Mangel&#187; an Bergbahnen<\/strong> muss die gro\u00dfe Aussicht in den Picos de Europa oft mit <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/schwitzrate-sport-rechner\/\">Schwei\u00df<\/a> und Ehrlichkeit erarbeitet werden. Auch viele &#171;niedrige&#187; Berge haben hier einen <strong>langen Anstieg<\/strong> mit alpinen Charakter vorzuweisen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dass viele <strong>Wege weniger beschildert<\/strong>, weniger markiert und weniger komfortabel ausgebaut sind, ist ein weiterer Unterschied zu den bekannten Bergsportrevieren in den Alpen. Hinzu kommen die harten Kontraste und abrupten Wechsel der Landschaft, durch die auch die Wege oftmals binnen weniger Meter von leicht zu schwer und von breit ausgebaut zu kaum noch sichtbar wechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch sind die Picos weit <strong>weniger bev\u00f6lkert und erschlossen<\/strong> als vergleichbare Alpenregionen wie die Dolomiten. Deshalb ist grunds\u00e4tzlich etwas mehr Aufmerksamkeit und <strong>aktive Orientierung<\/strong> gefragt. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite wartet daf\u00fcr ein <strong>h\u00f6herer Erlebniswert<\/strong> mit mehr Urspr\u00fcnglichkeit. Besonders wild, einsam und urspr\u00fcnglich ist es im S\u00fcdosten bis S\u00fcdwesten, in der s\u00fcdwestlichen Region Sajambre mit <strong>dschungelartigen W\u00e4ldern<\/strong> und <strong>steilen Schluchten<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Freundlich sind die Picos de Europa insofern, dass sie auch &#171;nur-Wanderern&#187; tolle Einblicke und Ausblicke gew\u00e4hren. Viele majest\u00e4tische Gipfel und wilde Felsarenen lassen sich auch <strong>ohne Kletterk\u00fcnste hautnah erleben<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist man mit dem Auto oder Wohnmobil unterwegs, empfehlen sich meiner Ansicht nach vor allem Touren mit identischem Hin- und R\u00fcckweg. <strong>R\u00fcckfahrten zu Ausgangsorten<\/strong> und R\u00fcckholaktionen kosten in den Picos de Europa n\u00e4mlich viel Zeit und angesichts der sehr pr\u00e4senten Faktoren Wetter und Orientierung ist es von Vorteil, wenn der <strong>R\u00fcckweg schon bekannt<\/strong> ist. Bei dem oft wechselhaften Wetter sind die Perspektiven des R\u00fcckwegs oft auch anders als man sie zu kennen glaubt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Karten<\/strong> der Picos de Europa<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Picos gibt es <strong>ausreichend gutes Kartenmaterial<\/strong>, wenn man wei\u00df, wo man suchen muss. In dem nordseitigen St\u00e4dtchen Arenas de Cabrales ist so gut wie alles an Karten und Literatur erh\u00e4ltlich. Im s\u00fcdwestlich gelegenen Potes ist die Auswahl ebenfalls gut, in den \u00fcbrigen kleineren Orten gering bis d\u00fcrftig. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Standard geh\u00f6ren die 1:25.000er Doppel-Karten, die den Nationalpark, sprich die Kernzone mit den drei Hauptmassiven der Picos de Europa abdecken. F\u00fcr die au\u00dferhalb des Nationalparks liegenden Gebiete empfehlen sich <strong>offline gespeicherte oder ausgedruckte Onlinekarten<\/strong>. Neben <a href=\"https:\/\/opentopomap.org\/#map=5\/49.023\/10.020\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Opentopomap.org<\/a> ist die tschechische Onlinekarte <a href=\"http:\/\/mapy.cz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mapy.cz<\/a> eine gute kostenlose Alternative.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-beste-zum-schluss-9-1-top-touren\">Das Beste zum Schluss: 9 + 1 Top-Touren<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter den <strong>55 Touren<\/strong>, die ich f\u00fcr den im April erscheinenden <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/marken\/kompass\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kompass-Wanderf\u00fchrer<\/a> &#171;Picos de Europa&#187; erstellt habe, sind so viele pers\u00f6nliche Highlights und Favoriten, dass die Auswahl schwerf\u00e4llt. Die genannten drei Touristenmagnete lasse ich hier au\u00dfen vor, weil man zu ihnen ohnehin schnell und einfach Infos findet. <\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft jedoch nicht, dass diese Orte den Besuch nicht wert w\u00e4ren. Im Gegenteil, alle Drei sind wirklich lohnend und nicht umsonst die meistbesuchten Touren. Man muss sie sich eben nur mit vielen anderen Bergfreunden teilen. Deshalb folgen nun <strong>eher unbekannte Touren<\/strong>, die halbwegs gleichm\u00e4\u00dfig nach Schwierigkeit verteilt sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Und nach Lage, denn die verteilen sich \u00fcber die drei Hauptmassive: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>den Corni\u00f3n im Westen<\/li>\n\n\n\n<li>die Urrielles im Zentrum <\/li>\n\n\n\n<li>das \u00c1ndara-Massiv im Osten. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>So bekommt man mit dieser kleinen Auswahl einen guten Gesamteindruck von den Picos de Europa.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_18-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_18-1.jpg\" alt=\"Von der Pe\u00f1a Beza aus zeigen sich die schroffen Nachbargipfel \u00fcber dem Nebelmeer.\" class=\"wp-image-75266\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_18-1.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_18-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/PicosDeEuropa_18-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Von der Pe\u00f1a Beza aus zeigen sich die schroffen Nachbarn \u00fcber dem Nebelmeer. Foto: Stephan Bernau<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Corni\u00f3n:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>1. Pica de Ten (1223m, leicht &#8211; mittel):<\/strong> Diese knackige Kurztour f\u00fchrt mithilfe von viel Eisen auf eine kleine und von allen Seiten betrachtet ebenm\u00e4\u00dfige Bergpyramide. Ihr aussichtsreicher Gipfel ist \u00fcbererschlossen, daf\u00fcr ist die teils klettersteigartig pr\u00e4parierte Route sehr unterhaltsam. Start und Ziel ist ein gro\u00dfer Wanderparkplatz an einer scharfen Kurve der N-625 zwischen Oseja de Sajambre und dem Pass des Puerto del Pont\u00f3n.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Pe\u00f1a Beza (1963m, mittel &#8211; schwer):<\/strong> Die Pe\u00f1a Beza ist ein aussichtsreicher Eckpfeiler und deutlich einsamer als der benachbarte und leichtere Pico Jario. Der Aufstieg bietet Abwechslung, raue Landschaft und besondere Perspektiven. Start und Ziel ist der gro\u00dfe Parkplatz vor dem Bergdorf Soto de Sajambre.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Vegaba\u00f1o Runde (1321m, leicht):<\/strong> Die Tour erinnert mit stimmungsvollen, parkartigen W\u00e4ldern an mitteleurop\u00e4ische Breiten. Bis kurz vor Ankunft ahnt man nicht, was f\u00fcr eine wunderbare, paradiesische Umgebung sich auf dem weiten Gr\u00fcn von Vegaba\u00f1o er\u00f6ffnet. Diese weite Weide ist vielleicht die Sch\u00f6nste der Picos de Europa. Start und Ziel der Rundtour ist der gro\u00dfe Parkplatz vor dem Bergdorf Soto de Sajambre.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Urrielles:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>4. Torre Cerredo (2648m, schwer): <\/strong>Diese alpine Bergtour f\u00fchrt auf den wahren K\u00f6nig der Picos. In der Gipfelflanke warten ausgesetztes Gel\u00e4nde und eine Kletterstelle im Grad II. Sehr raues Terrain fordert den Orientierungssinn heraus, erfreut daf\u00fcr aber das Auge mit dramatischer Hochgebirgsszenerie. Wegen der Steinschlaggefahr empfiehlt sich ein Helm. Der Zustieg zu diesem &#171;Normalweg&#187; kann vom Refugio Jou de Los Cabrones oder von der Urrielles-H\u00fctte aus erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Majada de Ond\u00f3n (1310m, mittel &#8211; schwer):<\/strong> Diese steile und stellenweise ger\u00f6llige Tour f\u00fchrt in bestechender Direktheit zu einem stimmungsvollen Platz im Hochgebirge. Jeder Schritt wird mit einer weiter und besser werdenden und zum Schluss unvergleichlichen Aussicht belohnt. Start und Ziel ist das Bergdorf Camarme\u00f1a mit seinen knapp bemessene Parkm\u00f6glichkeiten rund um das Kirchlein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Coll\u00e1u Cerreu (1480m, mittel):<\/strong> Technisch einfach, aber sehr lang und phasenweise m\u00fchsam geht es zu einem unglaublichen Logenplatz \u00fcber der &#171;g\u00f6ttlichen&#187; Caresschlucht. Die Tour f\u00fchrt durch Schluchten und &#171;Canales&#187; zuletzt \u00fcber das Hochplateau von Amuesa zu diesem spektakul\u00e4ren und dennoch einsamen Ziel. Start und Ziel ist tief unten am R\u00edo Cares, zwischen Poncebos und Puente de la Jaya.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Pe\u00f1a Vieja (2619, mittel):<\/strong> Der gro\u00dfe Berg mit seiner gro\u00dfen Aussicht erfordert im oft ger\u00f6lligen Zustieg zwar viel Schwei\u00df, aber wenig technisches K\u00f6nnen. Mit der Bergstation &#171;El Cable&#187; der Seilbahn &#171;Telef\u00e9rico de Fuente D\u00e9&#187; bietet sich au\u00dferdem ein hoch gelegener Startpunkt an. Von dort aus geht es \u00fcber den Canalona-Canal und den Nordwesthang in wenigen Stunden hinauf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00c1ndara:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>8. Pico Macond\u00edu (1999m, mittel):<\/strong> Die elegante Pyramide ist der n\u00f6rdliche W\u00e4chter des Ostmassivs und bietet eine entsprechend gute Aussicht. Der Gipfel ist in einer stimmungsvollen Tour durch karge Berglandschaft via \u00c1ndara-H\u00fctte erreichbar. Hinter der H\u00fctte geht es auf dem S\u00fcdgrat des Bergs \u00fcber kurze Steilst\u00fccke und etwas ausgesetzte Stellen hinauf. Start- und Endpunkt ist der gro\u00dfe Wanderparkplatz beim Pass\u00fcbergang Jitu Escarandi.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Corral de los Morros (600m, leicht):<\/strong> Nur eine halbe Stunde dauert das entspannte Lustwandeln auf einem beeindruckenden Bergr\u00fccken \u00fcber der Hermida-Schlucht und der lieblichen Tallandschaft der Li\u00e9bana. Umgeben ist man hier von eindrucksvollen Felsgipfeln wie der Pe\u00f1a Ventosa. Start und Ziel ist der Parkplatz beim Fu\u00dfballplatz hinter der Ortschaft Pendes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Spezialtipp Pico Gilbo (mittel &#8211; schwer):<\/strong> Dieser schneidige Gipfel liegt etwas s\u00fcdlich in der zerkl\u00fcfteten Sierra de Ria\u00f1o und kann nur im sehr weit gefassten Sinne den Picos de Europa zugerechnet werden. Doch die einmalige Landschaft rund um die &#171;Fjorde von Le\u00f3n&#187; ist jeden Abstecher wert, die Gilbo-Gipfelaussicht ein echter Knaller. Der Aufstieg \u00fcber den Westgrat gilt wegen einiger etwas ausgesetzter Kraxelstellen als anspruchsvoll, dauert aber nur etwa zweieinhalb Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige dieser Touren findest du auf Seiten wie Komoot oder Hikr beschrieben. Wenn es jedoch wirklich aktuell und klar formuliert sein soll, greif gerne auf den ausf\u00fchrlichen Kompass Wanderf\u00fchrer(2023) zur\u00fcck;-). Dort sind neben diesen Touren 45 weitere Touren sowie viele Tipps, Tricks und praktische&nbsp; Detailinfos enthalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrde man in einer deutschen Fu\u00dfg\u00e4ngerzone eine Umfrage zu den Picos de Europa starten, w\u00fcsste die Mehrheit wohl nicht einmal von der Existenz dieses Gebirges. Da es jedoch eine echte Perle ist, m\u00f6chte ich hier gern Nachhilfe geben. Meine Kenntnisse resultieren aus einem 7-w\u00f6chigen Aufenthalt im Vorjahr, bei dem ich zwecks Recherche f\u00fcr einen Wanderf\u00fchrer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":75241,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[288],"tags":[276],"post_folder":[],"class_list":["post-76247","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-touren-reisetipps","tag-wandern-trekking"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.1 (Yoast SEO v27.1.1) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Picos de Europa: die verkannte Sch\u00f6nheit | Bergfreunde<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wenige kennen dieses Fleckchen urspr\u00fcnglicher Natur im Norden Spaniens mit seinen paradiesischen Wandertouren. 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