Unser Weg zur
Klimaneutralität
Unser Weg zur
Klimaneutralität

Klimaneutral

Es gibt eine Eigenschaft, die alle Bergfreunde eint: Die Liebe zur Natur. Ihre Nähe suchen wir auf vielfältige Weise: Beim Klettern, beim Wandern, beim Bergsteigen - manche zu Fuß, manche mit dem Zweirad. Und natürlich lieben wir es, anderen Leuten den Zugang zur Natur zu erleichtern.

Mutter Natur ist für uns Bergfreunde sowohl privat als auch beruflich ein wichtiger Baustein unseres Tuns und ihr Schutz liegt uns sehr am Herzen. Das wollen wir nun noch deutlicher machen, denn in Anbetracht des stattfindenden anthropogenen Klimawandels ist die Zeit zu Handeln gekommen.

Wir freuen uns, mitteilen zu dürfen, dass wir ab sofort ein klimaneutrales Unternehmen sind - und zwar rückwirkend bis zu unserem Gründungsjahr 2006.
Hintergrund
Hintergrund
Wo wir herkommen

Das Thema ist bei uns nicht ganz neu. Bereits seit unserer Gründung im Jahr 2006 an setzten wir auf den klimaneutralen Versand DHL GoGreen der Deutschen Post, wir beziehen 100% Ökostrom für unsere Standorte und unsere Verwaltung ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Durch neue Kartonfaltmaschinen, die wir im Jahr 2017 angeschafft haben, konnten wir zudem den CO2-Fußabdruck pro versendetem Paket reduzieren, da wir seitdem weniger Luft im Karton verschicken. Wir recyclen den bei uns anfallenden Müll und sind Teil einer großen Branchenstudie, die zum Ziel hat, Plastikverpackungen im Versand zu minimieren.

Als wir uns mehr und mehr mit dem Thema Klimaschutz beschäftigten, wurde schnell klar: Da muss noch mehr gehen. Aber wie können wir Emissionen sparen, auf die wir wenig bis gar keinen Einfluss haben? Stichwort: Anfahrtsweg der Bergfreunde-Mitarbeiter mit dem Auto oder die Anlieferung neuer Ware in unser Lager. Schnell kam das Thema CO2-Kompensation auf den Tisch, denn wir sind uns durchaus bewusst, dass wir einen Teil unserer CO2-Emissionen nicht komplett aus der Rechnung streichen können. Doch wir können wenigstens dafür sorgen, dass wir diesen Teil ausgleichen.

Wir arbeiteten uns in die Thematik ein und erkannten schnell, dass eine CO2-Kompensation durchaus funktioniert, sofern man auf gewisse Standards achtet und den richtigen Partner an seiner Seite hat. Externe Hilfe haben wir uns bei der Firma ClimatePartner geholt, die uns sowohl bei der Berechnung unseres Verbrauchs, als auch bei der Suche nach den passenden Projekten unterstützt.
Warum eigentlich erst jetzt?
Warum eigentlich erst jetzt?

Wie schon erwähnt, haben wir in der Vergangenheit immer wieder kleine Stellschrauben gedreht, um als Unternehmen nachhaltiger zu werden. Doch wir sind letztlich an einem Punkt angelangt, an dem wir uns gefragt haben, ob die kleinen Stellschrauben noch genug sind. Die Antwort auf diese Frage kam schnell und eindeutig: Es ist an der Zeit, einen entscheidenden Schritt nach vorne zu gehen. Denn auch intern unter den Kollegen wurde immer wieder der Wunsch geäußert, das Engagement zu vergrößern und zu verstärken.
Was ist der CCF?

CCF steht für Corporate Carbon Footprint - zu Deutsch: Der unternehmerische CO2-Fußabdruck. Dieser gibt an, wie viele CO2-Emissionen ein Unternehmen in einem Jahr verursacht. In unserem Fall zum Beispiel durch das Hin- und Herschicken von Paketen, durch den Betrieb von Servern und die Anfahrtswege der Kollegen, die mit Auto, Bus oder Bahn den Weg zur Arbeit bewältigen.
Was ist der CCF?
Was bedeutet eigentlich Klimaneutralität?
Was bedeutet eigentlich Klimaneutralität?

Prinzipiell ist ein Unternehmen klimaneutral, wenn sämtliche CO2-Emissionen ausgeglichen sind. Bei Treibhausgasen wie CO2 kommt es am Ende auf die Gesamtbilanz in der Atmosphäre an, weshalb die Ausstöße, die bei uns in Deutschland entstehen, durch die Reduzierung von Emissionen andernorts kompensiert werden können. Das führt zu keinem weiteren Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre.
So geht's
Status Quo evaluieren
Den Status Quo evaluieren

Zunächst galt es zu ermitteln, wie hoch unsere CO2-Emissionen eigentlich sind - was gar nicht so einfach war. Jeder Mitarbeiter musste einen Fragebogen ausfüllen, Heizung, Fuhrpark, Wasserverbrauch - wirklich alles kam auf den Prüfstand. Besonders interessant war die rückwirkende Berechnung für die Jahre seit unserer Gründung. Basis dafür waren die bei uns vorhandenen Daten, z.B. wie viele Pakete wir in der Zeit versendet haben. Was wir ohnehin schon ahnten, hatten wir jetzt schwarz auf weiß: Die Haupttreiber unseres CO2-Ausstoßes sind vor allem unser Versand, die Retoure, unsere Standorte und wir Mitarbeiter selbst.
CO2-Emissionen reduzieren

Natürlich sollte das erste Ziel sein, die eigenen CO2-Emissionen bestmöglich zu reduzieren. Dies haben wir in der Vergangenheit durch das Beziehen von Ökostrom und unsere Photovoltaik-Anlage, verbesserte Lagersysteme, weniger Luft im Karton und dem Angebot von Bike-Leasing für unsere Mitarbeiter schon aktiv getan. Doch es gibt im Online-Handel eine Reihe von Emissionen, die sich leider nicht so einfach reduzieren lassen: LKWs mit Verbrennungsmotor fahren unsere Waren durch die Lande, weiter entfernt wohnende Mitarbeiter sind auf das Auto angewiesen.
Co2 reduzieren
CO2 kompensieren
CO2-Emissionen kompensieren

Eine Möglichkeit, seine CO2-Bilanz zu glätten, bietet die Kompensation von Treibhausgasen. Durch den Kauf entsprechender Zertifikate werden weltweit Projekte finanziert, die Treibhausgase entweder einsparen oder minimieren. Das kann durch Aufforstung passieren oder indem Entwicklungshilfeprojekte unterstützt werden, die die Lebensbedingungen von Menschen in ärmeren Regionen dieser Erde verbessern, z.B. durch die Etablierung von Wasserfiltern, damit Wasser nicht mehr auf offenem Feuer abgekocht werden muss.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Das ganze Thema CO2-Kompensation und die weitere Verminderung der Emissionen funktioniert natürlich nur, wenn wir unsere Maßnahmen regelmäßig kontrollieren. Das bedeutet, dass auch weiterhin jährliche Audits stattfinden müssen, um zu bestimmen, wie sich unser CO2-Abdruck entwickelt. Das gleiche gilt natürlich für die Projekte, die wir unterstützen und alle weiteren Maßnahmen, die wir im Zuge unserer Nachhaltigkeitsstrategie ergreifen.
Nachhaltigkeit kontrollieren
Maßnahmen
Maßnahmen
Welche Projekte unterstützen wir und warum?

Wir haben uns vor allem für Projekte entschieden, die neben der CO2-Kompensation auch Entwicklungshilfe fördern. Außerdem sind die von uns ausgewählten Projekte TÜV-zertifiziert und entsprechen dem hohen Gold-Standard, der von WWF und 40 anderen NGOs als Benchmark entwickelt wurde.
Kochöfen_Peru1
250.000 t CO2
jährliches Volumen
Kochöfen_Peru2
Kochöfen_Peru2
verifiziert von
TÜV NORD CERT GmbH
Kochöfen_Peru4
Projektstandard
Gold Standard (GS) VER
In vielen armen Regionen wird noch über offenem Feuer gekocht - in geschlossenen Räumen. Das ist in hohem Maße gesundheitsschädlich und wenig energieeffizient. Das Projekt Qori Q’oncha leitet Menschen an, saubere Kochöfen zu verwenden, die deutlich weniger Brennstoffe verbrauchen.
Trinkwasser_Kambodscha1
138.000 t CO2
jährliches Volumen
Trinkwasser_Kambodscha2
Trinkwasser_Kambodscha3
verifiziert von
Bureau Veritas Certification Holding SAS
Trinkwasser_Kambodscha4
Projektstandard
Gold Standard (GS) VER
Dieses Projekt hilft Familien in ländlichen Gebieten Kambodschas dabei, sich Keramik-Wasserfilter-Systeme zu beschaffen. Dadurch muss das Wasser nicht mehr über Feuer oder Kohlen abgekocht werden, wodurch CO2 unmittelbar eingespart wird.
Windenergie_Türkei1
255.227 t CO2
jährliches Volumen
Windenergie_Türkei2
Windenergie_Türkei3
verifiziert von
Bureau Veritas Certfication Holding SAS
Windenergie_Türkei4
Projektstandard
Gold Standard (GS) VER (971)
Die Energie aus Windkraft ist emissionsfrei. So viel ist klar. Aber warum ausgerechnet die Türkei? Die Antwort ist einfach: Das Stromnetz der Türkei ist überwiegend von fossilen Energieträgern abhängig und regenerative Energiequellen haben hier noch viel Potenzial.
Unser Versprechen
Unser Versprechen: Wir bleiben nicht stehen

Natürlich ist die Kompensation nur der erste Schritt auf unserem Weg. Sozusagen die große Initialzündung hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz bei den Bergfreunden. Wir werden weiter daran arbeiten, unsere eigenen CO2-Emissionen zu reduzieren und natürlich auch für die Zukunft das Versprechen abgeben, CO2-Neutral zu bleiben. Wir werden zudem das Thema Verpackungsmaterial stärker in den Fokus nehmen und unsere Produkte weiter mit Daten anreichern, um Retouren so gut es geht zu minimieren.

Mit unserem Engagement wollen wir Vorbild für unsere Branche sein und hoffen, dass uns viele Unternehmen folgen. Denn letztlich muß jeder seinen Beitrag leisten, wir können den sprichwörtlichen Karren nur gemeinsam aus dem Dreck ziehen.
Transparenz

Unserer Meinung nach ist das Thema Klimaschutz zu wichtig, um nur Lippenbekenntnisse zu bringen. Daher wollen wir künftig regelmäßig über unsere Nachhaltigkeitsbemühungen berichten. Mit Hilfe unserer ClimatePartner-ID 13467-1912-1001 kannst du dir zudem ganz einfach selbst ein Bild unserer Kompensationsmaßnahmen machen.
What's New?
Seit Anfang 2020 sind wir Teil von "act now!" by Leaders for Climate Action. Führende Digitalunternehmen in Deutschland wollen zum einen selbst ein Zeichen für den Klimaschutz setzen, aber auch Entscheidungsträger auffordern, klare Weichen zu stellen. Mehr Infos hier.
Nachhaltigkeit kontrollieren
Last but not least: Unsere Urkunde, die uns von ClimatePartner ausgestellt wurde und uns als klimaneutrales Unternehmen ausweist.
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