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Die Bergfreunde Klimaschutzstrategie 2.0 – und warum wir damit einen entscheidenden Schritt weiter gehen

Inhaltsverzeichnis

Unser Anspruch in Sachen Klimaschutz? Wir möchten einen echten Unterschied machen. Ganz konkret ist unser übergeordnetes Ziel, einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise zu leisten. Um sicherzustellen, dass wir “on track” sind, dieses ehrgeizige Vorhaben zu erreichen, haben wir unsere Klimaschutzstrategie auf den Prüfstand gestellt.

Als Ergebnis werden wir in Zukunft in Sachen Klimaschutz noch einen entscheidenden Schritt weiter gehen. Denn künftig werden wir Projekte unterstützen, die die langfristige Speicherung und Bindung von CO2 ermöglichen. Dafür werden wir jedoch zukünftig auf die Verwendung der Bezeichnung “klimaneutrales Unternehmen” verzichten und nicht mehr in Kompensationsprojekte investieren. Was uns zu dieser Entscheidung bewegt hat und warum wir davon überzeugt sind, auf diese Weise einen noch effektiveren Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise zu leisten, erklären wir Dir in folgendem Blogbeitrag.

Unser Anspruch in Sachen Klimaschutz

Aber fangen wir ganz von vorne an: Unser Anspruch in Sachen Klimaschutz ist es, als Unternehmen einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise zu leisten. Dazu haben wir eine Klimaschutzstrategie entwickelt, die im Wesentlichen aus drei Elementen besteht: Klimawirksame Emissionen im Rahmen einer Klimabilanz zu erfassen, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um Emissionen zu reduzieren bzw. zu vermeiden und in einem letzten Schritt alle derzeit unvermeidbaren Emissionen mit Hilfe von zertifizierten Kompensationsprojekten auszugleichen. Dabei beschäftigte uns schon länger die Frage, ob diese Strategie immer noch den aktuellen wissenschaftlichen und klimapolitischen Anforderungen entspricht – wie zum Beispiel den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens. Daher haben wir uns dazu entschlossen, unsere Klimaschutzstrategie auf den Prüfstand zu stellen.

Das Ergebnis: Mit unserer Klimaschutzstrategie sind wir bereits auf einem wirklich guten Weg. In den vergangenen Jahren haben wir bereits wichtige Grundlagen geschaffen, um den aktuellen klimapolitischen Anforderungen – insbesondere den Anforderungen des Pariser Abkommens – zu entsprechen. So erfassen wir umfassend und nach einer international anerkannten Methodik – dem sogenannten Greenhouse Gas Protocol – unsere CO2-Emissionen. Darüber hinaus haben wir uns Science Based Targets, also wissenschaftlich basierte Klimaschutzziele, gesetzt und erfüllen damit eine wesentliche Anforderung des Pariser Abkommens: Wir arbeiten darauf hin, CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette wissenschaftsbasiert zu reduzieren und tragen so “unseren” Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel bei.

Bei der Überprüfung unserer Klimaschutzstrategie haben wir jedoch einen entscheidenden Aspekt entdeckt, den wir noch verbessern können: So hat das Pariser Abkommen neben der drastischen Reduktion von klimawirksamen Emissionen auch die langfristige Speicherung und Bindung von CO2 zum Ziel. Diesen Aspekt berücksichtigte unsere Klimaschutzstrategie bislang nicht. Denn unsere bisherigen Kompensationsprojekte zielen nicht auf eine langfristige Speicherung von CO2 ab, sondern auf die Vermeidung von Emissionen.

Neue Klimaschutzprojekte: Humusaufbau gegen den Klimawandel

Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, künftig Klimaschutzprojekte zu unterstützen, die die Bindung und Speicherung von CO2 aus der Atmosphäre ermöglichen. Ganz konkret werden wir in Zukunft mit dem innovativen und nachhaltigen Unternehmen positerra GmbH zusammen arbeiten, das als Mittler zwischen Unternehmen und Landwirt:innen agiert. Die Landwirt:innen engagieren sich für den Humusaufbau auf ihren Feldern. Die Unternehmen wiederum unterstützen die Landwirt:innen dabei und honorieren den Einsatz für Klimaschutz finanziell. 

Du fragst dich jetzt zu Recht, was Humus mit Klimaschutz zu tun hat. Sehr vereinfacht gesagt, wird beim Aufbau von Humus, CO2 der Atmosphäre entzogen und dauerhaft im Boden gespeichert. Gesunde Böden, also humusreiche Böden, verfügen über eine immense Bindungsfähigkeit von CO2. Sie speichern dreimal mehr Klimagase als die Atmosphäre und sind damit echte Kohlenstoffsenken. 

Damit geht unsere angepasste Klimaschutzstrategie einen Schritt weiter als bisher: Statt mit Hilfe von Kompensationsprojekten Emissionen zu vermeiden, können wir in Zukunft gemeinsam mit positerra Emissionen langfristig binden.

Als Konsequenz verzichten wir zukünftig auf die Verwendung der Bezeichnung „klimaneutrales Unternehmen“, da diese Bezeichnung in der Regel im Zusammenhang mit entsprechenden Ausgleichszahlungen zur Finanzierung von dafür anerkannten Kompensationsprojekten verwendet wird. Das ist der Grund, warum die Aussage “wir sind klimaneutral” aus unserer Kommunikation verschwunden ist. Doch – wie schon eingangs gesagt: die Wirksamkeit unseres Klimaschutz-Engagements ist uns weitaus wichtiger als diese Bezeichnung.

Ausführliche Informationen zu unserer Klimaschutzstrategie und unseren Maßnahmen findest Du hier:

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Bergfreundin Tanja

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