Pico Aneto Titelbild

Pico Aneto Besteigung: Auf dem Dach der Pyrenäen (3.404 m)

Der Pico Aneto ist mit seinen 3.404 Metern über dem Meeresspiegel im offiziellen Ranking der iberischen Halbinsel „nur“ der dritthöchste Berg Spaniens – hinter dem Teide auf Teneriffa und dem Mulhacén in der andalusischen Sierra Nevada. Doch im Herzen der gigantischen Gebirgskette, welche die iberische Halbinsel vom französischen Festland und somit von Mitteleuropa trennt, thront er unangefochten als der höchste Berg der Pyrenäen.

Inhaltsverzeichnis

Wer an anspruchsvolles Hochtourengehen und Wandern in Europa denkt, hat meist sofort die Alpen vor Augen – mit ihren weltberühmten Viertausendern, der perfekten touristischen Infrastruktur, den dichten Hüttennetzen und den allgegenwärtigen Bergbahnen. Die Alpen sind zweifellos wesentlich größer, breiter und höher. Dennoch besitzen die Pyrenäen eine ganz eigene, fast magische Anziehungskraft, die Alpinisten und Naturliebhaber sofort in ihren Bann zieht: Sie präsentieren sich wilder, ursprünglicher, einsamer und in vielerlei Hinsicht voller Leben, als es die oft überlaufenen Modegipfel Zentraleuropas je sein könnten. Wer die Herausforderung einer Aneto-Besteigung annimmt, sucht das echte Abenteuer abseits des Massentourismus.

Geografie und Geschichte: Auf den Spuren der Erstbesteiger

Geografisch liegt der Pico Aneto vollständig auf spanischem Staatsgebiet in der autonomen Gemeinschaft Aragonien, eingebettet in die raue Provinz Huesca. Nur wenige Kilometer trennen seinen massiven Granitgipfel von der französischen Grenze. Er befindet sich im Herzen des Nationalparks Posets-Maladeta, einer Region, die von einer so unberührten und monumentalen Natur geprägt ist, dass man sich bereits beim Betreten der ersten Täler in eine andere Zeit zurückversetzt fühlt. Es ist eine Landschaft, die auch im heutigen Jahrhundert noch jenen echten, unverfälschten Flair von Abenteuer und Entdeckung versprüht, den auch die legendären Erstbesteiger gespürt haben müssen, als sie das Massiv zum ersten Mal bezwangen.

Lage des Pico Aneto
Der Pico Aneto (roter Pin) befindet sich im Herzen des spanischen Posets-Maladeta Nationalparks nahe der französischen Grenze. (© OpenStreetMap contributors)

Diese historische Erstbesteigung jährt sich bald zum zweihundertsten Mal: Es war der 20. Juli 1842, als ein russischer Offizier namens Platon de Tchihatscheff, getrieben von wissenschaftlicher Neugier und alpinem Pioniergeist, gemeinsam mit einer französischen Mannschaft das Gebiet tagelang durchquerte. Ohne topografische Karten, ohne verlässliche Wetterberichte und ohne die moderne Sicherheitsausrüstung unserer Tage tasteten sie sich durch das unwegsame, von Gletscherspalten und Steinschlag bedrohte Terrain vor, bis sie schließlich als erste Menschen den höchsten Punkt des Aneto betraten. Wenn man heute in die einsamen Hochtäler blickt, fällt es nicht schwer, sich die Mischung aus Ehrfurcht und Euphorie vorzustellen, die diese Männer damals empfunden haben müssen. Jede Felsstufe, jeder eisige Windhauch erzählt noch immer diese Geschichte des Aufbruchs in das Unbekannte.

Pyrenäen-Wandern: Die ungezähmte Wildnis des Benasque-Tals

Was das Pyrenäen-Wandern so radikal vom klassischen Alpinismus in den Alpen unterscheidet, ist nicht zuletzt die lebendige und ungezähmte Wildnis. Wer sich dem Ausgangspunkt der Bergtour nähert, merkt schnell, dass der Mensch hier nicht der uneingeschränkte Herrscher ist, sondern lediglich ein geduldeter Gast. Die Anreise führt unweigerlich durch das tief eingeschnittene Benasque-Tal. Hinter dem malerischen, geschichtsträchtigen Dörfchen Benasque windet sich eine schmale, asphaltierte Straße immer weiter hinauf in die Bergwelt. Hier wird der Verkehrsfluss nicht von Ampeln oder Baustellen reguliert, sondern von der Natur selbst: Regelmäßig blockieren riesige Schafherden, die im Sommer auf den Hochweiden grasen, mit tausenden Tieren die Fahrbahn. Es ist ein entschleunigendes Schauspiel, das den Puls des Bergsteigers bereits vor dem eigentlichen Start herunterfährt und klarmacht: Hier gelten andere Gesetze.

Über den Köpfen der Wanderer vollzieht sich derweil ein beeindruckendes Naturschauspiel. Riesige Gänsegeier und die extrem seltenen Bartgeier kreisen in majestätischen Thermikschleifen über dem tiefen Talboden. Mit ihren enormen Spannweiten von fast drei Metern wirken sie wie fliegende Relikte aus der Urzeit. Doch die Wildnis geht noch tiefer. In den dichten, unzugänglichen Wäldern und felsigen Seitentälern dieser rauen Bergkette streifen auch heute noch echte Braunbären durch das Unterholz. Die Pyrenäen-Bären, deren Population durch gezielte Schutzprojekte und Wiederansiedlungen stabilisiert wurde, sind das ultimative Symbol für die Ursprünglichkeit dieser Region. Auch wenn eine direkte Begegnung mit den Bären extrem selten ist, so schärft das Wissen um ihre Existenz die Sinne des Alpinisten. Man bewegt sich bewusster durch die Landschaft, blickt aufmerksamer in die dichten Bergkiefernwälder und spürt eine tiefe Demut vor einem Ökosystem, das intakt genug ist, um solche Großsäuger zu beheimaten.

Anforderungen der Hochtour: Einsamkeit und Orientierung im Fokus

Die Besteigung des Pico Aneto über die klassische Route ist eine alpine Unternehmung, die von Alpinisten keinesfalls unterschätzt werden darf. Der wohl wichtigste Faktor, den man sich vor Augen führen muss, ist die schiere Weite des Weges in Kombination mit einer fast vollständigen Abwesenheit von touristischer Infrastruktur. Im Gegensatz zu den Alpen, wo fast jeder Steig mit farbigen Punkten markiert, mit Schildern versehen oder durch ausgetretene Pfade unmissverständlich vorgegeben ist, sucht man am Aneto vergebens nach offiziellen Markierungen. Es gibt keine rot-weißen Striche auf den Steinen und keine Wegweiser, die die verbleibende Gehzeit anzeigen. Man ist weitgehend auf sich allein gestellt.

Besonders ausgeprägt ist diese Einsamkeit im Spätsommer und Frühherbst. Während sich im Hochsommer noch einige Bergsteigergruppen auf den Routen tummeln, verlaufen sich im September und Oktober kaum noch Menschen auf den spärlichen, oft nur durch sporadische Steinmännchen (Cairns) angedeuteten Pfaden. Diese Weglosigkeit erfordert eine exzellente Orientierungsfähigkeit, den sicheren Umgang mit Karte, Kompass oder GPS-Geräten und ein hohes Maß an alpiner Eigenverantwortung. Wer bei plötzlichem Nebel oder Wettersturz im riesigen Granitkar des Aneto steht, muss in der Lage sein, instinktiv die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dafür belohnt der Berg jene, die diese Herausforderung annehmen, mit einem unschätzbaren Gut: Man kann die erhabene Natur und diese einzigartige, herbe Landschaft inmitten Europas völlig ungestört und in absoluter Stille genießen.

Gutes Wetter am Pico Aneto.
Nicht immer ist das Wetter am Pico Aneto so gut wie bei unserem Aufstieg. Bei Wetterumschwüngen bedarf es einer exzellenten Orientierungsfähigkeit. (Bild: Max Pohl)

Routenbeschreibung: Von der Renclusa-Hütte zum Portillón Superior

Die Tour beginnt meist in den tiefen, eiskalten Stunden der Nacht, lange vor dem ersten Morgengrauen. Der klassische Ausgangspunkt ist das gastliche Refugio de la Renclusa (die Renclusa-Hütte) auf 2.140 Metern. Nach wenigen hundert Höhenmetern im steilen, von Gras und ersten Felsblöcken durchsetzten Gelände passiert man dieses traditionsreiche, steinerne Schutzhaus. Oftmals ist es im fahlen, fokussierten Schein der eigenen Stirnlampe kaum erkennbar, während die Bergsteiger schweigend an ihm vorbeiziehen, um die kühlen Morgenstunden des Tages optimal zu nutzen.

Hinter der Hütte löst sich jegliche Struktur eines erkennbaren Pfades endgültig auf. Das Gelände verwandelt sich in ein unübersichtliches Labyrinth aus Felsstufen und steilen Rinnen. Der Weg verzweigt sich hier in mehrere, von verschiedenen Bergsteigern über die Jahre gewählte Steige, die sich alle mühsam in Richtung der Schlüsselstelle des Vormittags emporarbeiten: der Portillón Superior. Die Portillón Superior ist eine markante, schmale Scharte im felsigen Hauptkamm auf knapp 2.900 Metern Höhe. Sie fungiert als ein monumentales, geologisches Tor und trennt das mächtige Aneto-Massiv vom benachbarten Maladeta-Massiv – zwei der allerletzten noch verbliebenen vergletscherten Gebiete der gesamten Pyrenäen. Das Durchschreiten dieser Scharte ist ein Moment von unvergleichlicher Dramatik. Auf der einen Seite blickt man zurück in das dunkle Aufstiegstal, doch sobald man den schmalen Felsspalt durchschreitet, öffnet sich urplötzlich der Blick auf die gigantische, gleißende Flanke des Aneto und seine Gletscherwelt.

Pico Aneto und seine Gletscherwelt
Der Pico Aneto und seine schrumpfende Gletscherwelt. (Bild: Max Pohl))

Der Aneto-Gletscher im Wandel der Jahreszeiten

Je nachdem, in welchem Monat man den Aneto in Angriff nimmt, präsentiert sich die Landschaft in einem völlig unterschiedlichen Gewand. Bis weit in den Juli hinein liegt hier oben oftmals noch eine geschlossene, mächtige Schneedecke. Dieser Altschnee vereinfacht den kurzen, aber steilen Abstieg aus der Portillón-Scharte in das darunter liegende, riesige Kar deutlich. Auf dem komprimierten Firn lässt es sich mit Steigeisen zügig und gelenkschonend absteigen und im Anschluss flach in Richtung des Gletschers queren. Die tiefen Spalten und die ungemütlichen Blockmeerzonen sind unter dem Weiß verborgen.

Im Spätsommer, insbesondere im September, bietet sich dem Alpinisten jedoch ein gänzlich anderes, deutlich anspruchsvolleres Bild. Der Schnee ist weitgehend geschmolzen und gibt das nackte Skelett des Berges frei. Der Abstieg aus der Scharte erfordert nun leichte, konzentrierte Kletterei an griffigem, aber steilem Granit. Im Anschluss wandert man durch schier unendlich lange Passagen über abgeschliffene, monumentale Granitfelsen. Diese riesigen Felsplatten, auch „Gletscherschliffe“ genannt, zeugen von der gewaltigen Hobelwirkung der Eismassen vergangener Epochen. Jeder Schritt auf diesem harten, unnachgiebigen Untergrund erfordert volle Aufmerksamkeit.

Gletscherschliff Pico Aneto
Riesige, abgeschliffene Feldplatten zeigen die immense Hobelwirkung des Eises. (Bild: Max Pohl)

Der Weg zum höchsten Punkt der Pyrenäen zieht sich über Stunden hinweg und scheint kein Ende nehmen zu wollen. Das Gelände bleibt konsequent weglos und führt schließlich an den Rand des verbliebenen Aneto-Gletschers. Beim Anblick dieser Eisflächen wird jeder historisch interessierte Bergsteiger unweigerlich nachdenklich. Vor einigen Jahrzehnten noch muss es hier oben ausgedehnte, majestätische Eisströme gegeben haben, die das gesamte Kar ausfüllten. Heute ist der Gletscher stark dezimiert, in mehrere Abschnitte zerfallen und von tiefen Moränen und Geröllfeldern umgeben. Da hier oben aufgrund des dynamischen Untergrunds überhaupt keine festen Wege existieren können, ist man gezwungen, sich seinen Pfad über die instabilen Hinterlassenschaften des Eises zu suchen. Dennoch fordert das verbliebene Eis nach wie vor vollen Respekt: Je nach Tageszeit und Temperatur sind Steigeisen und Eispickel hier absolute Pflicht, um ein unkontrolliertes Abgleiten auf den oft steilen, harten Blankeispassagen zu verhindern.

Das furiose Finale: Die legendäre Brücke des Mohammed

Nach der langen Gletscherquerung steilt das Gelände im Gipfelaufbau noch einmal deutlich auf. Einige markante Felsstufen und steile Schuttrinnen müssen überwunden werden, was den Lungen in der dünner werdenden Luft auf über 3.300 Metern alles abverlangt. Schließlich steht man am Fuße des letzten verbliebenen Eisrestes direkt unter dem Gipfelgrat. Hier ändert sich die Charakteristik des Weges kurzzeitig: Eine steile, in den Fels gesprengte oder durch tausende Tritte ausgetretene Rampe führt hinauf zum eigentlichen Gipfelaufbau. Sie ist wieder deutlich erkennbar, bietet soliden Halt und ist verhältnismäßig leicht zu begehen.

Doch wer glaubt, den Gipfel nun schon in den Händen zu halten, sieht sich kurz vor dem Ziel mit der psychologisch und technisch größten Herausforderung der gesamten Tour konfrontiert: der berühmt-berüchtigten Brücke des Mohammed (Pasó de Mahoma). Dabei handelt es sich um einen extrem schmalen, etwa 40 Meter langen Felsgrat auf rund 3.400 Metern Höhe, der den Vor- vom Hauptgipfel trennt. Diese Passage bietet eine kurze, aber sehr luftige Kletterei im II. Schwierigkeitsgrad.

Brücke des Mohammed
Die circa 40 Meter lange Brücke des Mohammed führt direkt zum Gipfel. (Bild: Max Pohl)

Das Besondere und Nervenaufreibende an der Brücke des Mohammed sind die gähnenden, fast senkrechten Felsabbrüche auf beiden Seiten des Grates. Ein Fehltritt ist hier absolut unverzeihlich. Man muss sich blockweise über die riesigen Granitquader tasten, oft rittlings auf dem kalten Fels sitzend, während der Wind an der Kleidung zerrt und der Blick hunderte Meter in die Tiefe schweift. Der Name geht übrigens auf den Erstbesteiger Albert de Franqueville zurück, der in Anlehnung an eine islamische Legende bemerkte, dass der Weg in das Paradies so schmal sei wie die Klinge eines Rasiermessers – eine treffendere Beschreibung lässt sich für diesen ausgesetzten Grat kaum finden.

Blick auf die Gebirgskette des Pico Aneto
Aussicht auf die Bergkette von der Brücke des Mohammend mit dem Gipfel im Rücken. (Bild: Max Pohl)

Gipfelglück und die bittere Realität des Abstiegs

Hat man die Brücke des Mohammed erfolgreich hinter sich gelassen, steht man endlich am monumentalen Gipfelkreuz des Pico Aneto. Wenn man das unschätzbare Privileg genießt, an einem Tag mit bestem Wetter und vielleicht sogar völlig allein an diesem Punkt zu stehen, stellt sich ein unbeschreibliches Gefühl ein. Es ist eine tiefe, innere Ruhe gepaart mit einer Welle von Euphorie, die bei jedem passionierten Alpinisten reine Glücksgefühle auslöst. Der Rundblick vom Dach der Pyrenäen ist atemberaubend: Im Norden funkeln die grünen Täler Frankreichs, im Süden wellen sich die trockenen, sonnenverbrannten Hochebenen Spaniens, und um einen herum erstreckt sich ein endloses Meer aus Zacken, Graten und tiefen Karen.

Gipfelkreuz auf dem Pico Aneto
Madonna und Gipfelkreuz auf dem Dach der Pyrenäen (3.404m). (Bild: Max Pohl)

Doch trotz aller Euphorie und dem berauschenden Gefühl des Erfolgs darf ein eherner Grundsatz des Bergsteigens niemals in Vergessenheit geraten: Der Gipfel markiert erst die Hälfte der Tour. Der Weg zurück ins Tal ist lang, weglos und erfordert ein Höchstmaß an Konzentration bei jedem einzelnen Schritt. Die Müdigkeit in den Beinen erhöht die Sturzgefahr im unwegsamen Blockmeer. Hilfe ist hier oben ungleich weiter entfernt und schwieriger zu organisieren als in den heimischen Alpen. Es gibt kein dichtes Mobilfunknetz an jeder Ecke, und anstatt von modernen Rettungshelikoptern, die in wenigen Minuten vor Ort sind, kreisen oft nur die einzelnen Bartgeier hoch am Himmel, die stummen Wächter dieser ungezähmten Bergwelt. Der Abstieg fordert dem Körper noch einmal alles ab und verlangt mentale Stärke, bis man am späten Nachmittag erschöpft, aber tief erfüllt wieder die ersten Zivilisationszeichen erreicht.

Fazit: Ein ewiges Versprechen an die Wildnis

Die Tour auf den Pico Aneto hinterlässt tiefe Spuren in der Seele eines jeden Bergsteigers. Sie ist keine sterile Sportveranstaltung und kein schnelles Abhaken eines prominenten Gipfels. Sie ist eine Reise in die Vergangenheit der Erde und an die eigenen mentalen und physischen Grenzen. Die Pyrenäen beweisen am Aneto eindrucksvoll, dass es sie noch gibt – die echten, wilden Ecken in Europa, die sich der totalen Erschließung und Kommerzialisierung erfolgreich widersetzt haben.

Wer einmal diese raue Luft geatmet, das Kreisen der Geier beobachtet und den rauen Granit der Mohammed-Brücke unter den Fingern gespürt hat, wird unweigerlich infiziert von einem sanften, aber unheilbaren Pyrenäen-Fieber. Es bleibt am Ende nicht nur die Erinnerung an ein großes alpines Abenteuer, sondern auch ein festes, inneres Versprechen: Wir kommen auf jeden Fall zurück, um noch tiefer in diese einzigartige, majestätische Landschaft einzutauchen, sie weiter zu erkunden und mehr über die Geheimnisse zu erfahren, die sich in den einsamen Tälern dieser großartigen europäischen Gebirgskette verbergen.

Panorama von der Bergwelt um den Pico Aneto.
Wer einmal die abenteuerliche Pyrenäen-Luft geatmet hat, möchte sie nicht mehr missen.

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Bergfreund Max

Ich bin in Garmisch-Partenkirchen als Sohn eines Bergführers und Skilehrers geboren und aufgewachsen. Von klein auf faszinierten mich die Berge meiner Heimat und bald auch darüber hinaus. Spätestens nach meiner Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer habe ich meine Hobbys zum Beruf gemacht und mich fortan immer intensiver und professioneller mit ihnen auseinandergesetzt. Heute darf ich auf vielfältige Expeditionserfahrungen im Kaukasus, den Anden und dem Himalaya zurückblicken. Als langjähriges Mitglied des Ausbilderteams im Deutschen Skilehrerverband, Skischulleiter und Geschäftsführer von Vivalpin lebe ich für die Berge und ihre schier unendlichen Möglichkeiten als Sportler und Ausbilder.

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