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Carinthia – wie man sich mit gutem Gewissen warm hält

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Seeboden in Kärnten (lateinisch Carinthia) – ein beschauliches Kleinstädtchen am Millstätter See, umringt von schneebedeckten Bergen und grünen Almen. Kein Wunder, dass man in diesem malerischen Alpenidyll auf flauschige Gedanken kommt und damit anfängt, die nähere Region mit Steppdecken und Kissen auszustatten. So haben es die Eltern von August Mayer getan, die 1948 ihre Firma Goldeck Textil GmbH gründeten. Mayer übernahm die Firma mit 24 Jahren von seinen Eltern und brachte Carinthia auf Erfolgskurs.

Er war es auch, der das Repertoire der Firma beträchtlich ausbaute. Er erweiterte das Einzugsgebiet der Carinthia Bettwaren über Kärnten hinaus. In den 80er Jahren kamen dann die heute allseits bekannten Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke zum Sortiment. Seit einigen Jahren produziert das Unternehmen auch Kälteschutzkleidung wie z.B. Daunenjacken und Expeditionsoveralls.

Passend für eine Expedition zum Südpol
Passend für eine Expedition zum Südpol

Handarbeit Made in Europe

Dabei setzt Carinthia komplett auf regionale und nachhaltige Produktion – hergestellt werden die Produkte im Kärntnerischen Seeboden. Eigene Manufakturen in der Slowakei und Moldawien ergänzen die Produktion. Verwendet wird ausschließlich Daune aus Deutschland, die laut Carinthia nicht aus Lebendrupf stammt. Auch alle anderen Materialien bezieht Carinthia aus Europa. Das hat zum einen den Vorteil, dass die hohe Qualität der Schlafsäcke leichter sichergestellt werden kann. Zum anderen freut sich auch die Umwelt, da die Transportwege wesentlich kürzer sind. Mit dieser Einstellung ist Carinthia schon fast eine Ausnahmeerscheinung in der Herstellerlandschaft am Outdoormarkt, welche sich doch zu einem großen Teil auf die Produktion in Fernost konzentriert.

Daune – buchstäblich federleicht

Sieht ziemlich gemütlich aus
Sieht ziemlich gemütlich aus

Hervorragende Wärmeleistung, geringes Gewicht, kleines Packmaß – all das sind Eigenschaften, die wir an Daune schätzen und als passionierte Unterwegs-Rucksack-Träger und Draußen-Freunde nicht mehr missen möchten. Natürlich wissen das Carinthia und bescheren uns hochwertige Daunenschlafsäcke mit CQ Down (Carinthia Quality Down). Diese zeichnen sich durch genau diese Vorzüge aus. Auch auf Expeditionen in Grönland, im Himalaya sowie in den 6000ern der Anden bewähren sich die Carinthia Produkte wie der Expedition Ecc 800. Solche Schlafsäcke werden von Athleten wie den Huberbuam, Hans Kammerlander oder Florian Hill gern genutzt. Sie sorgen für kuschelige und erholsame Nächte unter extremen Bedingungen.

G-Loft Kunstfaser – immer locker bleiben

Allerdings gehören nicht nur Daunenprodukte zur Expertise von Carinthia, sondern auch das synthetische Pendant – Kunstfaser. Die Carinthia-eigene Faser G-Loft wird seit den 80er Jahren produziert, und seitdem durch intensive Forschung immer weiter entwickelt. G-Loft ist eine Bi-Komponenten-Faser, d.h. zwei verschiedene Rohstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften wurden zu einer Faser verbunden.

Hier nutzt Carinthia nun die Eigenschaften der verschiedenen Moleküle. Sie dehnen sich bei Kälte unterschiedlich stark aus, und sorgen so für eine natürliche Kräuselung der Faser, welche den Schlüssel zur perfekten Isolation von Körperwärme bildet. Die krause Faser bildet nämlich lockere Cluster, in denen, ähnlich wie bei Daunen, Körperwärme in unzähligen winzigen Lufträumen gespeichert wird. Weitere Vorteile: die Kräuselung, und damit der Loft, bleibt auch über einen langen Zeitraum bestehen. Die Faser ist atmungsaktiv, wärmt auch im feuchten Zustand, ist sehr pflegeleicht und äußerst klein komprimierbar.

Die Schlafsacktester bei den Zeitschriften Alpin, Outdoor, Land der Berge und dem Trail Magazin sind schon überzeugt und haben Carinthia jeweils mindestens einmal zum Testsieger gewählt. Jetzt ist es an Euch Bergfreunden, sich von der Qualität der Carinthia Schlafsäcke zu überzeugen – und das mit einem wirklich guten Gewissen!

Zuletzt aktualisiert: 01.06.2023

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Bergfreundin Anni

1 Kommentar zum Artikel

  1. Stefan Pickmann 22. August 2014 10:08 Uhr

    Da werden es die Seperatisten in der Ukraine wohl kuschelig warm haben im Winter - soviel zu "gutem Gewissen"!

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