Skibrillen & Ski Goggles

Kaufberatung Skibrillen

Inhaltsverzeichnis

Die richtige Brille beim Skifahren oder Snowboarden zu tragen, ist mehr als nur eine Frage des Stils. Es ist vor allem eine Frage von Sicherheit und Fahrspaß. Wer schon mal eine Brille mit „minderwertiger” Scheibe hatte, weiß, wie sehr Kontraste verschwimmen und die eigene Einschätzung des 3-dimensionalen Raums verzerrt werden kann. Und wer schon mal eine Brille mit schlechter Belüftung und Dauerbeschlag hatte, weiß auch, dass der Funfaktor rapide abnimmt, wenn man die Strecke vor sich kaum noch erkennen kann. Es ist also offensichtlich, dass man den Kauf einer Skibrille nicht stiefmütterlich behandeln sollte! Darum geben wir Dir hier ein paar Tipps, worauf Du achten solltest.

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Die richtige Brille beim Skifahren oder Snowboarden zu tragen, ist mehr als nur eine Frage des Stils. Es ist vor allem eine Frage von Sicherheit und Fahrspaß. Wer schon mal eine Brille mit „minderwertiger” Scheibe hatte, weiß, wie sehr Kontraste verschwimmen und die eigene Einschätzung des 3-dimensionalen Raums verzerrt werden kann. Und wer schon mal eine Brille mit schlechter Belüftung und Dauerbeschlag hatte, weiß auch, dass der Funfaktor rapide abnimmt, wenn man die Strecke vor sich kaum noch erkennen kann. Es ist also offensichtlich, dass man den Kauf einer Skibrille nicht stiefmütterlich behandeln sollte! Darum geben wir Dir hier ein paar Tipps, worauf Du achten solltest.

Sicherheitsaspekte der Skibrillen

Skibrillen komplettieren nicht nur das Outfit und sind ein modisches Accessoire, sie schützen auch effektiv unsere Augen vor äußeren Einflüssen. Damit der Schutz auch wirklich vorhanden ist, werden alle Skibrillen nach der EN 174 Norm geprüft.

Zunächst wird die Lichtdurchlässigkeit (Lichttransmissionsgrad) im sichtbaren Bereich bestimmt. Die Einteilung erfolgt dabei in folgende Filterkategorien:

  • Stufe 0 = 80-100% Lichtdurchlässigkeit
  • Stufe 1 = 43-80% Lichtdurchlässigkeit
  • Stufe 2 = 18-43% Lichtdurchlässigkeit
  • Stufe 3 = 8-18% Lichtdurchlässigkeit
  • Stufe 4 = 3-8% Lichtdurchlässigkeit

Ebenfalls unterliegen die Brillen strengen Anforderungen an den Schutz vor UV-Strahlung. Gerade am Berg ist dies sehr wichtig. Neben UVA, UVB und UVC Schutz sollte daher die Brille auch vor dem gefährlichen Blaulicht schützen.

Die Scheiben werden weiterhin auf ihre mechanische Festigkeit geprüft. Gerade bei einem Sturz können Skistöcke und andere Gegenstände schnell zur Gefahr werden. Daher ist es wichtig, dass die Scheibe ausreichend schützt, nicht bricht und sich auch nicht aus dem Rahmen löst. Außerdem dürfen die Scheiben keinerlei verzerrende Wirkung haben und müssen gegen Wasser und Schnee dicht sein.

Aufbau einer Skibrille?

Der Aufbau einer Skibrille ist denkbar leicht und hat sich in den vergangenen 30 Jahren wie folgt bewährt: Die Brille umschließt einen Großteil der oberen Gesichtspartie und besteht in der Regel aus einem großen, einteiligen Kunststoff-Rahmen mit nur einer großen, konvex geformten Scheibe. Wobei es auch „rahmenlose” Skibrillen gibt.

Die Scheiben einer Skibrille

Wie umfassend und klar Du die Umgebung wahrnehmen kannst, hängt vor allem von der von Dir gewählten Scheibe ab. Nahezu alle Scheiben bestehen aus Polycarbonat. Einem leichten und flexiblen Kunststoff, der relativ bruchfest ist und vor allem nicht splittert.

Lichtabsorption:

  • Kategorie 0 für starke Bewölkung und nächtliche Abfahrten
  • Kategorie 1 für wechselnde Licht- und Wetterverhältnisse
  • Kategorie 2 für sonnige Tage mit wenig Bewölkung
  • Kategorie 3 für überwiegend Sonnenschein
  • Kategorie 4 für strahlenden Sonnenschein und Gletscher

Doch Obacht!, Polycarbonat ist nicht gleich Polycarbonat! Es gibt erhebliche Unterschiede in der Qualität der Gläser. Diese hängt stark von der Herstellung & Veredelung ab (z.B. Polarisation, Anti-Schmutz-Beschichtung, ein- oder mehrschichtig, etc.). Fest steht - je mehr Veredelung und je besser die Verarbeitung, desto höher der Preis. Wir empfehlen hier, nicht an der falschen Ecke zu sparen und eine Brille zu kaufen, die unter möglichst allen Bedingungen einen ungetrübten, unverzerrten Durchblick garantiert. Dazu reicht eine Brille mit Wechselgläsern der Kategorien 1 und 3 oder auch ein einzelnes selbsttönendes (photochromes)Glas, dessen Lichtabsorption sich der Lichtintensität anpasst.

SCHEIBENWECHSELSYSTEM

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Nicht selten hat man morgens noch Nebel mit Schneefall und am Nachmittag strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel. Wer für die verschiedensten Lichtverhältnisse keine extra Brille möchte, sollte sich bei Herstellern, welche ein Wechselsystem anbieten, umsehen. Bei den meisten Anbietern reicht es aus, die Scheibe herauszudrücken und durch eine andere Tönung zu ersetzen. Uvex bietet mit seinem Take-Off System eine ebenso leicht zu handhabende Lösung an: Mithilfe eines Minimagneten, der beiderseits am Rahmen angebracht ist, wird die dunkle Magnetscheibe einfach auf der Grundscheibe der Skibrille fixiert. Wer es noch etwas komfortabler möchte, sollte zu den Brillen mit Zebra oder Cameleon Gläsern von Julbo greifen. Diese Scheiben sind selbsttönend und verändern je nach Lichteinfall innerhalb von ca. 20 Sekunden ihre Schutzstufe.

HELMKOMPATIBILITÄT

Ein entscheidender Faktor, auf den man achten sollte, ist die Helmkompatibilität. Der Rahmen der Skibrille sollte in die Aussparung des Helmes passen und dabei bündig auf dem Gesicht aufliegen. Der Spalt zwischen Brille und Helm sollte nicht zu groß sein. Silikonstreifen auf der Bandinnenseite verhindern ein Verrutschen und sorgen für sicheren Halt. Im Idealfall wählt man bei Brille und Helm jeweils den selben Hersteller.

Q&A

Gibt es auch Brillen für Brillenträger?Ja, die gibt es! Der Rahmen ist meist etwas größer, sodass Du Deine Skibrille einfach über der normalen Sehbrille tragen kannst. Auf dem Markt werden diese Brillen oft mit dem Zusatz OTG (“Over the Glasses” / “Über der Sehbrille”) im Namen versehen. Bei uns im Bergfreunde-Shop kannst Du auch ganz einfach nach „Brillenträger-geeigneten” Brillen filtern.
Welche Skibrillen-Marke ist die beste?Wir haben sie alle und noch einige mehr! Jeder Hersteller hat seine ganz eigene Rahmenform, die zu Deiner ganz eigenen Gesichtsform passt oder auch nicht. Darum ist es wichtig, dass Du für einen Abgleich die unterschiedlichen Brillen vergleichst, indem Du sie zu Hause aufziehst.Diesen Vergleich solltest Du auf alle Fälle in Kombination mit Deinem Skihelm machen, denn Skibrillen und Helme sind nicht immer kompatibel zueinander. Die Brille sollte dabei satt am Helm und am Gesicht anliegen, es darf aber nichts drücken.Zudem gibt es auch spezielle Kinder- und Damenmodelle, die speziell auf kleinere Köpfe zugeschnitten sind.
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